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Musikatze
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.. Beitrag #1
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Pippin
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.. Beitrag #2
hallo babette,
schau mal unter google mit dem suchbegriff dyskalkulie nach. dort wirst du sicherlich etwas brauchbares finden,
gruss pippin ;)
 
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mamamisa
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.. Beitrag #3
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Musikatze
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.. Beitrag #4
Rechenschwäche

Mamamisa: Danke für die links!

Pippin: "gegoogelt" habe ich schon heftigst und es klingt alles immer ganz großartig, was da so beschrieben und vor allem VERSPROCHEN wird. Aber ich bin unsicher.


Laut Kinderarzt gab es vor 10-15 Jahren maximal einmal im Monat ein Therapiebegehren durch Eltern, heute hört er das fast stündlich. Alles ist zu "reparieren" und perfektionieren?


...

Bin halt unsicher...


Viele Grüsse von der Musikatze
 
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mamamisa
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.. Beitrag #5
Hallo!
Mein Sohn ist kein Legastheniker, hat aber Teilleistungsschwächen im optischen Bereich. Ich vermute das kommt auch von seiner Beidhändigkeit! Ich bin nur ein Laie! Man kann das ganze nicht pauschalieren, da es so viele Facetten hat.
Wir trainieren - nicht therapieren - jeden Tag!!! - 10 Minuten!!! - nicht mehr und nicht weniger, ausser er will von selbst! Und das Training besteht hauptsächlich aus Spielen. Natürlich auch Blättern, aber wir gestalten es abwechslungsreich.
Tips holen wir uns von einer Psychologin und Legasthenietrainerin, die in auch testet, und seinen Stand feststellt. Auf ihre Auswertungen bauen wir auf!
Auch ich werde in der Familie belächelt, nur Fakt ist, das unsere Lebensqualität um einiges gestiegen ist. Er hat Erfolgserlebnisse, ist dadurch motiviert, und glücklich.
Und das ist glaube ich was zählt!!!
Sicher gibt es Phasen, wo er durchhängt, aber die hat ja wohl jeder!
Übrigens auch mir wurden teure Therapien "angedreht", man muss halt filtern.
Wichtig ist das Kind nimmt es an. Sonst geht gar nichts. Und wenn sie merken, sie haben Erfolg, geht das von alleine!
Übrigens war ich anfangs sehr skeptisch, ob das was bringt. Ich als Laie, nur 10 Minuten täglich, so sinnlose Blätter, die er mit links schafft, ......

Außerdem habe ich aufgehört, mich in meiner Umgebung zu rechtfertigen! Die die es nicht kapieren wollen, tun es nicht. Und wem es interessiert, der hört zu!
jetzt hör ich auf! Bücher könnt ich schreiben zu diesem Thema!
 
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Pippin
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.. Beitrag #6
hallo ihr zwei!
therapieren oder trainieren!
gute therapeuten sind ausgebucht und haben lange wartezeiten!
teilleistungsschwächen hat jeder! es ist aber ein unterschied, ob die teilleistungsschwäche "behindert" und dem kind frust beschert oder ich durch "spiel"; "10min-trainieren" helfen kann erfolgserlebnisse zu haben, die es motiviert.
ich habe auch leidige erfahrungen mit therapeuten und könnte selbst therapieren.
mit meiner tochter habe ich auch ein 10min programm zur besserung der legasthenie gemacht und wir erzielten erfolge!
viele ergotherapeutische therapien oder auch andere können zuhause durchgeführt werden. ein guter therapeut wird die klienten auch nicht an sich binden, sondern in die selbstständigkeoit entlassen.

ja gegoogelt:
ich finde es interessant und einige adressen musst du ausprobieren, du verpflichtest dich ja nicht und kannst vergleichen. gut sind elterninitiativen, denn dort sammeln sich eltern, die verschiedenes durch haben und erfahrungen mitteilen. vielleicht gibt es ja auch ein verein in deiner nähe.
wir sind mit unserem thema einem verein beigetreten und haben hilfe erfahren und freunde gefunden.
gruss pippin
 
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Anonymous
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.. Beitrag #7
Lösungswege

Hallo,

nur ganz kurz, bei rechenschwierigkeiten muss auch darauf geachtet werden, ob ein kind vielleicht "nur" zu komplizierte rechenwege verwendet... Dr. Fischer (ICBF-Münster) stellte letztens fest, dass manchmal erstaunliche ergebnisse kommen, wenn ein kind seine methoden verienfacht...

Olav
 
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Musikatze
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.. Beitrag #8
Rechenschwäche

Danke, Pippin!
 
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Anonymous
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.. Beitrag #9
Fischer und ICBF

Hallo,

Christian Fischer ist ein langjähriger Mitarbeiter von Prof. Franz Mönks und mittlerweile Geschäftsführer des Internationale Centrum für Begabungs Forschung (ICBF) an der UNI - Münster i.z.m. UNI Nijmegen.

Er hat entsprechende Therapieprogramme entwickelt besonders im bereich der LRS.

Zu ein vernünftiger Diagnostik bezüglich LRS oder Dyskalkulie gehört m.E. auch ein solide durchgeführter Begabungsdiagnostik mit Stärken und Schwächen. Manche Kinder haben "nur" viel zu komplizierte Lösungswege und müssen "nur" lernen den einfacheren, ebenfalls gültigen, Rechenweg zu benutzen.

Mehr Info bez. Chr. Fischser findest du unter www.icbf.de

demnächst werde ich hier auch ein Link legen zu ein Bericht über einen Kongress in Bensberg (Thomas-Morus-Akademie) wo es um Teilleistungsschwächen ging.

Im übrigen bin ich der Meinung, dass ein therapeutischer Begleitung eines Kindes nur dann Sinn hat, wenn das Kind selbst unter seine Schwäche leidet. Sonst ist keine Motivation da etwas zu ändern. Für Papa oder Mama, Die Lehrerin oder wen auch immer sollte das nicht gemacht werden.

Ein kleiner Tip noch aus der Praxis: Es gibt Kinder, die lernen indem sie einen Regel kennen und die anwenden. So z.B. "a + b = c" Die Mathemathische Didaktik benutzt allerdings häufig die Erfahrungsmathematik als lerngrundlage, so z.b. "12 x 12 = 145" zur Automatisierung. Kinder die keine Routine mögen, ungerne endlos wiederholen, haben da leider vom anfang an verloren. Es ist sehr Hilfreich diese Kinder am Anfang ein klare Regel zu geben, womit sie arbeiten können (z.b. multiplizieren mit eine gerade Zahl ergibt immer eine gerade Zahl...)

Weiter ist es ganz wichtig, dass die Kinder Mengen buchstäblich "Erfassen" und "Begreifen" Wieviel ist 12??? Auch Visualisieren von Mengen ist sehr hilfreich. Solche Tricks können bereits in dem "10-minuten-Programm" angewendet werden. Mittel sind einfach selbst herzustellen. Für den Zahlenraum bis 100 nimmt man ein Brett, bohrt 100 Löcher 8 mm rein und nimmt 100 Holzdübel. Brett wird geschliffen, Lackiert und Fertig ist ein Hilfsmittel... Vielleicht vor dem Lackieren noch Zehner Kasten einbauen (Zehner Reihen, kein 5-er Blocks) und fertig...

Olav
 
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Musikatze
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.. Beitrag #10
Rechenschwäche

Danke für Deine Hinweise, Olav!

"Sinnliches" Arbeiten probiere ich schon lange: Muggelsteine in Gläser zählen, etc., p.p. Mit dem Montessori-Material konnte mein Kind nicht so viel anfangen, leider. Vielleicht war sie schon "zu alt"?
Eigentlich hat sie das Rechnen schon immer vermieden, wo es nur ging, schon als kleines Kind lieber Farbwürfelspiele als Punkt-Augenspiele gespielt, hat das Schachspielen erlernt, will aber nicht, kein "Halligalli", kein "Lobo 77", keine Rechenblätter, kein mini-Lük, kein gar nichts.
Und natürlich leidet sie und versteckt das hinter dem "Bockigsein" und der "Egal-Attitude".

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Schönen Sonntagabend wenigstens für euch! Musikatze
 
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Pippin
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.. Beitrag #11
hi musikatze,
ich muss noch mal nachfragen:
ist dein kind getestet und eine dyskalkulie diagnostiziert oder sind es deine vermutungen? irgendwie ist mir das noch nicht so klar.
mir fällt nämlich eine situation aus dem matheunterricht meiner tochter im 1. schuljahr ein:
ihre freundin konnte etwas nicht errechnen und die mathelehererin meinte zu dem mädel: "also, es gibt zwei sorten von kindern, die eine hälfte können mathe und die zweite hälfte lernen es nie. du gehörst zu der zweiten hälfte!"
seit diesem tag konnte das kind kein mathe mehr!!!!!
einer engagierten refendarin ist es gelungen dem kind wieder selbstvertrauen in mathe zu geben und das mädel konnte es wieder!
viel geduld, pippin :clown:
 
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Anonymous
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.. Beitrag #12
Ich habe den Thread eben erst entdeckt und hätte eine interessante HP für dich
http://www.rechenschwaecheinstitut-volxheim.de/
Meine Nachhilfeschülerin mit der ich seit Jahren lerne hat Dyskalkulie insofern habe ich ein wenig Erfahrung damit.
lg Iceteddy
 
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