Anmeldung

    Diskutiere Anmeldung im Brennpunkt/News & Gewinnspiele Forum im Bereich Ganz aktuell; Hallo zusammen, so langsam geht die Anmeldezeit für dieses Jahr in vielen Einrichtungen zu Ende. Wie schauts bei euch aus? o Wieviele Kinder...
A
Anonymous
Gast
Anmeldung Beitrag #1
Hallo zusammen,

so langsam geht die Anmeldezeit für dieses Jahr in vielen Einrichtungen zu Ende.
Wie schauts bei euch aus?
o Wieviele Kinder wollen hinein und wieviele Plätze habt ihr zu vergeben?

Mit Ronja war ich auch schon bei uns im Kiga für 2005 zur Anmeldung. Es ist ein Katholischer Kindergarten, um zwei Ecken. Schön zu Fuß hinzukommen :clown:
Die Kolleginnen waren sehr nett, zeigten mir alles, gingen auf Ronja ein und beantworteten mir meine fragen. (Und Ronja räumte schon die ersten Kisten aus *ggg*) Leider sagte man mir, es gäbe zur Zeit keine Konzeption, da in der letzten Zeit durch Schwangerschaft usw. ein ständiger Wechsel im Team war. Man müsse nun ersteinmal zusammenwachsen und dann eine bearbeiten. Sie würden "teiloffen" arbeiten ... Mal schauen - bis in Eineinhalb Jahren müssten sie aber zumindest damit angefangen haben, oder? ;) 8)

o Wie gestaltet ihr in eurer Einrichtung die Anmeldung? Was ist euch wichtig?
o Wonach wählt ihr aus, welche Kinder einen Platz bekommen?
o Wie teilt ihr den Eltern die Zu-, bzw. Absage mit?
o Und für die Eltern: Was ist euch wichtig, wenn ihr zur Anmeldung in den Kiga geht? Worauf achtet ihr besonders?
o Gibt es allgemeine Hinweise/Punkte, an denen Außenstehende erkennen können, wie "gut" der Kiga ist oder ob es die richtige Einrichtung für das Kind ist?

Wie immer freue ich mich auf eure Antworten :clown:
 
E
Evchen007
Ich lebe im Forum!
Registriert seit
28. März 2003
Beiträge
983
Zustimmungen
0
Alter
34
Anmeldung Beitrag #2
Bei uns findet die Anmeldung erst in der ersten März-Woche statt. Anscheinend gibt es da einen Unterschied zwischen Österreich und Deutschland.
Die Anmeldung leitet unsere Leiterin. Da ich erst das erste Jahr in diesem Kindergarten arbeite, weiß ich noch nicht genau wie das abläuft :kA: , aber ich bin schon sehr gespannt und werde dann, wenn diese Woche vorbei ist, mitteilen, wie es war. Freu mich aber schon auf andere Antworten. :!:

Lg Evchen
 
M
Morgaine
Ich bin eine Forenlegende!
Registriert seit
5. Januar 2003
Beiträge
6.758
Zustimmungen
0
Alter
36
Anmeldung Beitrag #3
Hallo zusammen,

ich kann die Fragen nur zum Teil beantworten, da ich nicht über alles Bescheid weiß. Das meiste fiel in den Aufgabenbereich der Leitung.

In meinem letzten Kindergarten war es so, dass interessierte Eltern jeden Dienstagnachmittag ohne Anmeldung vorbei kommen konnten um sich zu informieren und ggf. gleich eine Anmeldung auszufüllen. Und das das ganze Jahr über.
Wann genau Anmeldeschluss für den nächsten Sommer war, weiß ich nicht.

Für andere Nachmittage haben die Eltern dann einen Termin ausgemacht.

Wir haben den Eltern immer die ganze Einrichtung und das Außengelände gezeigt. Immer kurz etwas zu den einzelnen Spielbereichen erklärt bzw. immer etwas dort verweilt je nach Interesse des Kindes. Auch wo die Eltern wichtige Informatioen finden wurde erklärt, Öffnungszeiten etc.
Die Eltern konnten immer ein Infoblatt über den KIga mitnehmen.

Auch waren die Eltern mit ihrem Kind immer eingeladen noch etwas zu bleiben und zu spielen.
 
A
Anonymous
Gast
Anmeldung Beitrag #4
Hallo Evchen,
freue mich schon auf deine Antwort im März ;)


Hi Morgaine,
dass noch zum Spielen eingeladen wurde finde ich schön. :clown:
zu uns wurde gesagt, wir könnten gerne einen Nachmittag jetzt im Sommer vorbeikommen, wenn es schön warm ist und alle Draußen sind.
Sag mal: durfte jeder Mitarbeiter anmeldungen annehmen? In meinem vorletzten Kiga gab es eine ganz strenge Rangordnung, wer das wann macht, falls mal wer nicht da war :erledigt:
 
M
Morgaine
Ich bin eine Forenlegende!
Registriert seit
5. Januar 2003
Beiträge
6.758
Zustimmungen
0
Alter
36
Anmeldung Beitrag #5
Hallo Susi,

eigentlich schade "nur im Sommer". Hat das einen bestimmten Grund? (draußen können die kleinen weniger durcheinander bringen? ;))

Erst nachdem die neue Gruppenleitung eine Weile im Team war durfte sie auch Anmeldungen entgegennehmen.Aber das war eher die Ausnahme.

Den Kindergarten und das Außengelände zeigen (+ erläutern) durfte ich damals im AJ aber auch.
 
N
Nordlicht
Ich bin Stammgast!
Registriert seit
29. Juli 2003
Beiträge
721
Zustimmungen
0
Anmeldung Beitrag #6
hallo zusammen,

bei uns können die kinder jederzeit angemeldet werden. jeder mitarbeiter kann die anmeldung mit den eltern machen. meist vom demjenigen, der die "neulinge" in empfang nimmt.
wir beantworten die fragen, gehen mit ihnen den anmeldebogen durch, zeigen ihnen die einrichtung und laden sie noch für eine gewisse zeit in unsere gruppe ein. es sei denn, sie kommen grad zu einer ungünstigen (tages)zeit vorbei.
zum abschluss bekommen sie noch einen flyer (kurzkonzept der einrichtung) mit.

die platzvergabe machen dann unsere leiterin und der pfarrer.
wir haben immer mehr anmeldungen, als das wir freie plätze haben.
es werden geschwisterkinder bevorzugt und die kinder, die dann im nächsten jahr in die schule kommen.
im januar/februar findet die platzvergabe statt. diejenigen, die keinen platz bekommen, werden telefonisch informiert und bleiben in der warteliste.

ein schönes wochenende wünscht
nordi
 
W
wemmi
Ich bin lebendes Foreninventar!
Registriert seit
16. Juni 2003
Beiträge
3.659
Zustimmungen
0
Alter
50
Anmeldung Beitrag #7
Hallo!

Bei uns ist die (freigestellte) Leitung die Anmeldungen entgegen. Wenn sie mal wirklich ausfällt ,mach es ihre Stellvertreterin.Es wird um telefonische Voranmeldung gebeten, damit für ein ausführliches Gespräch genug Zeit ist. Die Eltern und Kind(er) gehen mit der Leiterin ins Büro um den Anmeldebogen auszufüllen. Nach einem kurzen Gespräch findet dann eine Führung durch die Einrichtung statt. Bei passender Witterung gehen sie auch auf das Außengeände. Dabei informiert unsere über alle wichtigen Dinge unserer Einrichtung. Die Kinder dürfen auch in den Gruppen spielen, wenn sie möchten.

Die Anmeldefrist endet jedes Jahr in der ganzen Stadt Ende Februar. Es gibt dann auch einen festen Termin, an dem die Zu-und Absagen verschickt werden.

So ist das bei uns wemmi
 
E
Evi
Ich bin lebendes Foreninventar!
Registriert seit
10. Januar 2004
Beiträge
3.828
Zustimmungen
0
Alter
50
Anmeldung Beitrag #8
Hallo Susi!

Bei uns haben wir keine bestimmte Anmeldezeit. Wir nehmen die Kinder ganzjährig auf. Da wir eine privat Einrichtung sind, entscheiden wir Erzieher und die zur Zeit im Amt stehenden Vereinsvorsitzenden über die Aufnahme der Kids. Nach einem gemeinsamen Gespräch über unser Konzept,die Arbeit der Eltern im Verein unsw. können alle nach einer Bedenkzeit entscheiden.

Meistens bekommen die Eltern die Zusage oder Absage mdl. mitgeteilt.
Die Eltern sollte schon mit den zusätzlichen Aufgaben einverstanden sein, sonst könnte es Probleme geben.( z.bB. Kochen) (k)
Es sollte schon passen.!!!!!
Bis jetzt hat das immer gut geklappt!

Liebe Grüsse Evi
 
N
Nicole78
Ich lebe im Forum!
Registriert seit
29. September 2003
Beiträge
1.363
Zustimmungen
0
Alter
40
Anmeldung Beitrag #9
Hallo!

Also angemeldet werden können die Kinder bei uns das ganze Jahr über. Die Anmeldungen nimmt jeder von uns entgegen. Da wir ein kleines Haus mit nur zwei Gruppen sind, übernimmt jeder Mal die Aufgabe den "Neulingen" unsere Kita zu zeigen! Gezeigt wird den Interessenten eigentlich alles. Dabei werden dann auch gleich Fragen geklärt (wenn möglich!). Und im Büro findet dann ein Gespräch statt. Dort bekommen die Eltern dann auch einen Anmeldebogen und einen Flyer, in dem sich die Kita noch einmal kurz vorstellt.
Im März dann finden die Entscheidungen über die Aufnahmen der Kinder statt. Bevorzugt werden dabei Geschwisterkinder und Geschwister von Kindern, die bereits in der Kita waren. Und der Rest wird dann so aufgefüllt.
Die Zu- oder Absagen werden schriftlich versandt. Und bevor das Kind dann seinen ersten Kiga-Tag hat, kommt es uns noch einige Male vorher besuchen.

Gruß

Nicole :cu:
 
N
nipo
Ich bin Stammgast!
Registriert seit
29. Januar 2004
Beiträge
429
Zustimmungen
0
Alter
39
Anmeldung Beitrag #10
Hallo!
Bei uns werden das ganze Jahr über Kinder aufgenommen. Die Eltern rufen an und machen sich vorerst mal einen Termin aus, um den Kindergarten anzusehen. An dem besagten Tag werden sie dann von der Leiterin oder mir (Stellvertretung) in Empfang genommen und durch das Haus geführt. Während wir den Eltern die Gruppenräume zeigen, erzählen wir auch ein bisschen über die Schwerpunkte der Kolleginnen (hat bei uns jeder einen anderen) und es ergibt sich meist ein nettes Gespräch, bei dem schon viele Fragen der Eltern beantwortet werden - Rest wird im Büro besprochen. Die Kinder dürfen sich in der Zwischenzeit frei im Kindergarten bewegen oder auch im Büro Buch anschauen etc. (ist ziemlich locker bei uns).
Gefällt den Eltern was sie gesehen haben, wird eine schriftliche Voranmeldung gemacht und das Eintrittsdatum des Kindes besprochen. Viele haben auch gleich eine Anzahlung mit, um das ganze zu fixiren. Andere wiederrum teilen uns telefonisch mit, ob sie sich nun für einen Platz bei uns entschieden oder sie doch kein Interesse haben.
Eigentlich werden bei uns (sofern Plätze frei sind) alle Kinder aufgenommen, da wir ein Betriebskindergarten sind. Meine Leiterin macht da nicht wirklich Unterschiede zwischen symphatisch und unsymphatisch - Kinder sind Kinder und fertig (mit den Eltern haben wir aber deshalb leider des öfteren zu kämpfen).
Im Moment stellt sich die Frage der Anmeldung aber gar nicht, weil die Eltern schon am Telefon zu hören bekommen, dass keine Plätze mehr frei sind - sind bis September 2006 voll.
Bisher hatten wir auch nur 24 Kinder in der Gruppe und da wir uns vor Anfragen nicht retten können, hat nun jeder von uns 26 Kinder in der Gruppe!
Ausserdem steht gerade die Diskussion im Raum, ob unser Bewegungsraum zu einer 7. Gruppe umfunktioniert wird, weil jede Woche zick Anfragen von Eltern kommen, ob den noch ein Platz frei wäre. Ich finde das super blöd, weil wir nämlich keinen Garten haben und der Bewegungsraum gerade bei soooo vielen Kindern sehr wichtig für uns ist!

Gehen Eure Kindergärten auch so über?!
Würde mich echt interessieren!

Liebe Grüße nipo
 
A
Anonymous
Gast
Anmeldung Beitrag #11
Das ist der Vorteil wenn man Chefin ist, da kann man seine "privaten" Anliegen mal zum Thema der Woche machen :lol: :lol:
Also Anmeldung läuft bei uns das ganz Jahr über und wir nehmen auch über das ganze Jahr verteilt auf. Aber die meisten kommen schon wenn der Wechsel von den Großen in die Schule stattfindet.
In der Regel gibt es einen Termin bei der Leitung bei der die meisten organisatorischen Sachen abgesprochen werden und erste Fragen bezüglich der Pädagogik geklärt werden. Dazu wird dann ein Termin für einen Schnuppertag abgesprochen, der dann bei den zuständigen Erziehern gemacht wird und da dann die Modalitäten für die Eingewöhnung geklärt werden. (Eingewöhnung läuft bei uns individuell je nach Kind).
Was die Qualität angeht, sind als erstes die eigenen Vorstellungen wichtig. Ich halte eine offene, reflektierte, individuelle und Wertschätzende Einstellung zur Arbeit für wichtig.
lg Iceteddy
 
B
Bine
Ich bin lebendes Foreninventar!
Registriert seit
6. September 2003
Beiträge
3.062
Zustimmungen
0
Alter
38
Anmeldung Beitrag #12
Hallo!

anmelden kann man sich bei uns auch das ganze jahr über! die anmeldungformalitäten (formular ausfüllen,....) macht die leiterin. infos aber über uns, wie der tagesablauf ist, die kosten und so können auch wir erzieherinnen machen, falls die leiterin grad nicht da ist oder so.

außerdem bieten wir aktivitäten an, die einmal pro woche stattfinden, die ausgeschrieben werden (plakate) und dann kommen schon einoge eltern mit den kindern und schauen sich das an.
so kommen dann manche immer wieder und werden dann manchmal auch angemeldet.

leider ist der andrang bei uns am land, dann noch eine krippe, nicht so groß!!!!!
voll ausgelastet sind wir zur zeit leider nicht, aber jetzt ist noch winter und da ist immer etwas weniger los!

wenn der frühling kommt, dann wirds wohl besser werden.


wenn ich elternteil wäre, wär mir besonders wichtig, dass ich mit meinem kind schnuppern kommen dürfte!!!
und nicht nur wenns schön warm ist. ich möchte ja den ablauf mit meinem kind miterleben und vielleicht merke ich dann ja dass mir die einrichtung nicht gefällt ud sich womöglich auch mein kind nicht wohlfühlt.

außerdem möchte ich über die anmeldungsformalitäten bescheid wissen, ob es eine konzeption gibt, was man von den eltern erwartet (bei festen helfen, wann ist was zu bezahlen,...)
ich finde, es ist sehr wichtig solche dinge sofort abzuklären, damit später kien missverständnisse entstehen!


ok dann

lg Bine ;-)
 
D
DEA
Ich bin Stammgast!
Registriert seit
15. Februar 2003
Beiträge
716
Zustimmungen
0
Anmeldung Beitrag #13
Hallo Susi und alle anderen,

das ist ja echt lustig, ich habe gerade einen Elternabend für meine Eltern-Kind-Gruppe fertig geplant. Dabei gehte es um das Thema "Der Übergang in den Kindergarten".
Als erster Punkt ist dann auch "Wie finde ich den richtigen Kindergarten:
Ich kopier mal hier rein was ich dazu aufgeschrieben habe, werde aber einiges (z.B. erklärung der verschiedenen Konzepte, Texte aus dem GTK, ...) raus löschen, sonst wirds zu lang ;-)
---------------------------------
Wie finde ich den richtigen Kindergarten

Viele haben es relativ „einfach“ – in ihrem Ort gibt es nur einen Kindergarten und so entfällt die Qual der Wahl. Alle anderen sollten sich ihren „Wunschkindergarten“ sehr genau anschauen denn es gibt verschiedene Kriterien die man vorher mal andenken sollte.

Ø Die Ortsnähe
Kinderorte sind immer mehr Inseln zwischen denen sich Kinder vom „Elterntaxi“ hin und her fahren lassen –> Eltern-Kind-Gruppe, Turnen, Besuche bei Freunden, Musikschule, .... Das eigene Umfeld ist vielen Kindern gar nicht mehr bekannt. Wenn man den Kindergarten zu Fuß erreichen kann bietet dies dem Kind viele Vorteile: - es lernt die nähere Umgebung kennen
- es lernt örtliche Zusammenhänge kennen
- dem Kind wird bewusst was sein Körper leisten kann
- Kontakte zu Nachbarskindern können geknüpft werden
Deshalb ist es natürlich von Vorteil wenn man eine Einrichtung in der Nähe findet. Doch viele weiter Faktoren beeinflussen die Kindergartenauswahl.

Ø Der erste Eindruck
Entscheidend bei der Kindergartenwahl ist der erste Eindruck. Bevor man sein Kind in der Einrichtung anmeldet sollte man sich die Einrichtung anschauen. Dazu vereinbart man am Besten telefonisch einen Termin mit der Leitung. Vorher sollte man sich wichtige Fragen aufschreiben. Dieser Termin sollte so flexibel sein das beide Seiten ihn gut wahrnehmen können. In der Mittagszeit /am, Nachmittag hat die Leitung natürlich mehr Zeit als am Vormittag, allerdings sollte man bedenken das zu diesem Zeitpunkt evt. nicht mehr so viele Kinder und Erzieher in der Einrichtung sind. Auch die Leitung ist für den ersten Eindruck sehr bedeutend: zeigt sie ihre Einrichtung gerne, erzählt sie begeistert und offen von ihrer Arbeit oder macht sie ehr den Eindruck als seien ihr solche Besuche lästig?
Auf jeden Fall sollte man sich die ganze Einrichtung zeigen lassen. So kann man unmittelbar die Atmosphäre der Einrichtung erfassen und erlebt die Erzieherin im Umgang mit den Kinder. Besonders Aussagekräftig sind die „Werke“ der Kinder. Wenn alles gleich aus schaut und fein säuberlich geschnitten ist kann man davon ausgehen das hier sehr viel mit Schablonen gearbeitet wird und das die Erziehrinnen evt. sogar die Werke nachschneiden damit alles hübsch ordentlich ausschaut. Wenn man individuelle Ausdrucksformen erkennen kann (z.B.: ein Baum ist klein, einer ist groß, einer ist dick, einer ist dünn, ...) dann kann man davon ausgehen das die Einrichtung viel Wert auf die eigen Ideen der Kinder legt und das beim basteln eigene Ideen, Phantasie und Selbstvertrauen einen hohen Stellenwert haben.
Die Räumlichkeiten kann man gut auf sich wirken lassen – würde ich mich hier wohl fühlen, hätte ich hier Lust zu spielen, zu lesen oder zu malen.
Zum ersten Besuch kann man auch das eigene Kind mit nehmen und schauen wie es sich in den Räumlichkeiten verhält und wie die Erzieher und die Leitung das Kind begrüßen und mit ihm umgehen.

Ø Kindergartenkonzepte
Es gibt verschiedene Kindergartenkonzepte. Die meisten Kindergärten arbeiten nach dem Situationsansatz. Allerdings werden einzelne Teile der Konzeptionen auch untereinander kombiniert (Situationsorientierte Konzepte enthalten z.B. sehr oft Schlüsselsätze aus der Montessori-Pädagogik, Stadtkindergärt planen Waldwochen,...)
Die häufigsten Konzepte möchte ich hier kurz vorstellen:

Der Waldorf- Kindergarten: ...
Der Montessori-Kindergarten: ...
Der Reggio-Kindergarten: ...
Der Situationsansatz: ...
Der Wald-Kindergarten: ...
Der spielzeugfreie Kindergarten: ...


Ø Die Konzeption, der Alltag im Kindergarten
Jede Einrichtung sollte eine Konzeption haben. Darin werden die äußerlichen Rahmenbedingungen, der Erziehungsstil und die Erziehungsziele schriftlich formuliert. Die Konzeption bietet so Eltern und Interessierten einen Einblick in die Lage der Kita, Öffnungszeiten, Anzahl der Gruppen, Gruppenstärke, Gruppenmodelle, Personalstruktur, Erziehungsstil (Situations-orientiertes Arbeiten, Offene Arbeit, gruppenübergreifende, ...).
Die Erziehungsziele und deren Begründung und Umsetzung sind das Herzstück einer jeden Konzeption (z.B.: Der situationsorientierte Ansatz, Freiräume schaffen, Freispiel ermöglichen, Grenzen setzen, Regelverständnis entwickeln, Selbständigkeit, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Kritikfähigkeit, Mut, Emotionalität, Sozialverhalten, Kreativität, Sprachentwicklung, Spielzeugreduziertes Arbeiten, Exemplarischer Tagesablauf,... )
Dem gesamtem Personal dient die Konzeption zur Überprüfung ihrer Arbeit und eine Konzeption muss in regelmäßigen Abständen überprüft und aktualisiert werden.
Ganz wichtig ist es auch zu fragen wie die Eingewöhnungszeit im Kindergarten gestalten wird, gibt es starre Regeln oder versucht man hier auf das Kind einzugehen.
Im GTK verankert ist folgendes:
§ 2 Auftrag des Kindergartens
...

Ø Elternarbeit
Wie wird der Kontakt mit den Eltern von der Einrichtung gesehen und gewünscht – sehen sie die Eltern als Zaungäste oder werden die Eltern mit den Alltag einbezogen.
Ich finde es sehr wichtig das ich auch als Mutter im Kindergarten gerne gesehen werde – dies schafft vertrauen. Hand in Hand sollte die Erziehung des Kindes geschehen – den man hat ein gemeinsames Ziel – das Kind.
Wie das letztendlich in den Einrichtungen umgesetzt wird ist sehr unterschiedlich. Es kann Eltern-Cafes geben, Elternsprechstunden, gemeinsame Fest mit Eltern, Kindergartenzeitschrift die über alles im Kindergarten informiert, Abende/Nachmittage zu bestimmten Themen.
Elternabende finde in jedem Kindergarten mindestens einmal jährlich statt – dabei wird der Elternrat, die Vertreter für die gesamte Elternschaft, gewählt.
Auszug aus dem GTK/NRW:
...

Ø Personal und Ausstattung
Die beste Konzeption braucht ein ausreichendes und gut ausgebildetes Team damit die Umsetzung klappt. Je kleiner die Gruppenstärke ist desto intensiver kann natürlich auch das einzelne Kind betreut werden. Wichtig ist auch wie viel Personal ist in den jeweiligen Gruppen und mit welcher Ausbildung?
Gerade für Tagesstättenkinder ist es auch interessant zu wissen wie die Personalsituation am Nachmittag aussieht, bzw. wie viele Erziehrinnen in Teilzeit arbeiten.
Erzieher sind (leider) ein ehr seltenes Bild in einer Tageseinrichtung, bereichern aber mit Sicherheit den sonst so Frauendominanten Beruf.
Weiterhin ist es wichtig, welche Räume den Kindern noch zur Verfügung stehen, welche Räume können sie auch ohne Aufsicht (nach Eingewöhnung) nutzen -> z.B.: aus jeder Gruppe können sich zwei Kinder in der Turnhalle/Flur treffen, zwei Kinder aus jeder Gruppe dürfen auf dem Außengelände spielen, zwei dürfen andere Gruppen besuchen, ... . Wie wird in diesen Fällen die Aufsichtspflicht gehandhabt?
Das Aussenglände sollte man sich auch anschauen: Ist es kindgerecht eingerichtet, ist die Außenanlage gepflegt, wird das Außengelände intensiv in die Kindergartenarbeit einbezogen (gibt es Nutzgärten, Kräuterbeete, eigene Bauwerke oder Weidengänge/Zelte, ...). Optimal ist es natürlich wenn die Kinder das Außengelände als ein Abenteuerparadies erleben in dem
unterschiedliche Sinnesanregungen und Naturerfahrung möglich sind.
Wünschenswert für Kinder ist es wenn das Außengelände tägliche, d.h. Bei Wind und Wetter genutzt wird.

Ø Öffnungszeiten, Schließzeiten
Bei der Auswahl des Kindergartens sind solche Kriterien natürlich mit ein wichtiger Punkt. Vorab sollte man sich überlegen wie viel Betreuung man für sein Kind braucht, bzw. möchte.
Die Ursprünglichen Kernzeiten sahen so aus : Kindergarten von 8.00 h-12.00 h und dann wieder von 14.00 h-16.00 h. Die Kindertagestättenkinder konnten bei Berufstätigkeit der Eltern meist schon um 7.30 h gebracht werden und konnten dann bis 16.00 h bleiben.
In den letzten Jahren hat sich da (auch wegen gesetzlicher Verpflichtungen) einiges getan, man versucht flexibler auf die Lebensumstände der Eltern einzugehen. So bietet die Stadt Mönchengladbach auf ihrem Anmeldebogen gleich mehrere Betreuungsformen: Kindertagesstätte mit Übermittagsbetreuung an 5, 2 oder 1 Tag, die übliche Kindergartenform (s.o.) und Kindergarten in Blocköffnungszeiten bist 14.00 h mit Mittagessen (6 Stunden Betreuung am Stück, keine Option z.B. bei Festen dann länger zu bleiben, bzw. am Nachmittagsangebot teilzunehmen).
Jeder Kindergarten hat somit unterschiedliche Öffnungszeiten. Damit sind auch die Bring- und Abholzeiten sehr unterschiedlich.
Die meisten Einrichtungen sind mehrmals in Jahr zu den Ferienzeiten geschlossen. Auch da sollte man sich im Vorfeld informieren wie viele Tage im Jahr die Einrichtung geschlossen ist und ob die Möglichkeit, bei Berufstätigkeit beider Eltern, besteht das dass Kind in dieser Zeit in einer Notgruppe bzw. in einer anderen Einrichtung betreut wird..
Im § 9 des GTK findet man die gesetzlichen Regelungen zu den Öffnungszeiten und in § 19 zur Öffnungsdauer.

Ø Zusammensetzung der Gruppe
Es gibt verschiedene Gruppenformen:
§ Spielgruppen: ergänzendes Angebot zu den Tageseinrichtungen in MG, betreut werden die Kinder ab dem drittem Lebensjahr vor dem Eintritt in den Kindergarten. Die Spielgruppen bieten eine Betreuung von 8.00 – 12.00 h, es werden 15 Kinder in einer Gruppe betreut
§ Familiengruppen: 10-15 Kinder im Alter von 0-6 Jahren, meist Tageskinder
§ Reine Kindergartengruppen: In diesen Gruppen werden meist 20-25 (oder mehr) Kinder betreut; meist in der Zeit von 7.30-12.30 h (5 Stunden Betreuung am Stück) und von 14-16.00 h
§ Tagesstättengruppen: In diesen Gruppen werden meist Kindergarten und Tagesstättenkinder zusammen betreut (meist 10/10 oder 15/5)
§ Altersgemischte Gruppen: Kinder im Alter von 3- 12/14 Jahren (z.B. 5 Kindergartenkinder, 5 Tagesstättenkinder, 10 Schulkinder)
§ Hortgruppen: Gruppenform für Schulkinder nach der Schule mit Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung
§ Integrative Gruppen: In den Kindergruppen werden behinderte Kinder mit betreut (meist in Kindertagesstätten). In diesen Einrichtungen findet man dann auch andere Fachkräfte wie beispielsweise Ergotherapeuten, Krankengymnasten oder einen Logopäden
§ Offene Gruppen: Einige Einrichtungen arbeiten nach einem offenem Gruppenkonzept. Die Kinder haben somit kein feste Gruppen. Anstelle von Gruppenräumen gibt es Funktions- oder Spielräume. Es gibt Zimmer zum werken, zum malen und basteln, zum bauen und konstruieren, zum Rollenspielen und zum bewegen. Für alle Bereiche gelten vorgegebene oder mit den Kindern vereinbarte Regeln (z.B.: Kennzeichnen mit seinem Schild in welchem Raum man gerade ist) Die Erzieherinnen betreuen dann meist einen Raum.


Ø Trägerschaft, Kindergartenbeitrag
Städtische Kindergärten
Viele Einrichtungen werden von der Stadt oder der Gemeinde verwaltet. Die vergabe der Kindergartenplätze läuft meist zentral über die Verwaltung (Jugendamt).
Eine Fachberatung betreut diese Kindertagesstätten und ist auch für die Eltern bei Problemen Ansprechpartner.

Konfessionelle Träger
Bundesweit der größte Teil der Kindergärten ist konfessionell ausgerichtet. Träger sind neben der evangelischen und katholischen Kirche auch kirchennahe freie Trägerorganisationen wie Diakonie oder Caritas (s.u.)
Beraten und betreut werden diese Kindergärten von der Kirchenverwaltung oder von Verbänden.
Heutzutage nehmen konfessionelle Kindergärten auch nicht getaufte, andersgläubige sowie Kinder von Eltern, die nicht in der Gemeinde verankert sind. Allerdings werden Mitglieder der Kirchengemeinde meist bevorzugt. Alle Mitglieder des Personals müssen Mitglied in einer christlichen Kirche sein und durch die Teilnahme am Gemeindeleben an Gottesdiensten und an Festen bindet sich der Kindergarten eng an die Kirchengemeinde.
Wichtig in den Erziehungszielen ist natürlich das aktive erleben christlicher Traditionen. Gebete, christliche Lieder und Geschichten gehören zum festen Bestandteil des Kindergartenalltags.

Freie Trägerschaften:
Wohlfahrtsverbände, Elterninitiativen, Vereine
Wohlfahrtsverbände wie Diakonie, Caritas, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Arbeiterwohlfahrt und Deutsches Rotes Kreuz stellen bundesweit etwa drei viertel (!) aller Kindergartenplätze zur Verfügung. Diese sind wie oben beschrieben meist konfessionell ausgerichtet.
Klassische Waldorf- und Montessori Kindergärten sind auch meist in freien Trägerschaften, zumeist von Elternvereinen organisiert.
In Eigeninitiative wurde eine Vielzahl von Betreuungseinrichtungen gegründet: Kinderläden, Mütterzentren oder private Kindergärten. Diese Einrichtungen werden auch häufig als Elterninitiativen bezeichnet, denn die träger sind häufig Elternverbände (die sich in der Regel unterm dem Dach des Deutschen Paritäischen Wohlfahrtsverband zusammengeschlossen haben).
Hier haben die Eltern einen deutlich höheren Einfluss auf die Rahmenbedingungen der Einrichtung wie Konzeption, Anmietung der Räume, Gruppengröße, Auswahl von Personal, Neuaufnahmen, Angebote und Tagesablauf. Allerdings müssen die Eltern dafür auch Zeit und Engagement mitbringen, denn häufig gibt es bei Elterninitiativen gewisse Pflichtstunden die abgeleistet werden müssen (Reinigen der Einrichtung, koche, reparieren, ...).
Oftmals wird zu dem Kindergartenbeitrag ein Vereinsbeitrag (Mitgliedschaft) verlangt.

Beitrag
Der Elternbeitrag ist in NRW durch das GTK im § 17 geregelt.
----------------------------------------------------------------------------------------------
Elternbeitragstabelle zu § 17 Abs. 3 GTK (gültig ab 1. Januar 2002)
...

Die Kosten für das Mittagessen werden zusätzlich berechnet.

Ø Rechtsanspruch, anderer Kiga als gewünscht
Jedes Kind hat einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz (halbtags). Dazu folgender Abschnitt aus dem achten Sozialgesetzbuch – SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) § 24 SGB VIII:
...
Dabei kann es sein das man keinen Platz in dem ausgewählten Kindergarten bekommt. Das Jugendamt kann einem im ganzem Stadtgebiet einem Platz zuweisen, auch kann es vorkommen das man (vorübergehend) eine Platz in einer konfessionellen Einrichtung bekommt obwohl man diese Form bewusst nicht gewählt hat.
Wenn man keinen Platz bekommt oder das Kind kurz nach der Aufnahme erst Geburtstag hat sollte man sich mit der jeweiligen Fachaufsicht in Verbindung setzen, im schlimmsten Fall kann man seinen Rechtsanspruch gerichtlich wirksam machen.
Generell werden Kinder nur zum Schuljahresbeginn aufgenommen, den nur dann verlassen Schulkinder die Einrichtung und neue Plätze werden frei.
 
A
Anonymous
Gast
Anmeldung Beitrag #14
Hallo DEA,

wow - gute Ausführung! :yes:
 
A
Angelika159
Ich schaue mich noch um!
Registriert seit
14. Januar 2004
Beiträge
26
Zustimmungen
0
Anmeldung Beitrag #15
Hallo Susi

Wir nehmen das ganze Jahr über Kinder auf. Sind die Gruppen schon voll, kommen sie auf die Warteliste und werden dann benachrichtigt, sobald ein Platz frei wird.
Die Aufnahme macht unsere Heimleitung ( Formalitäten ) dann geht einer von uns mit den Eltern durchs Haus und erklärt ihnen die Einrichtung und die Schwerpunkte
unserer Arbeit.
Die Eltern bekommen dann noch Unterlagen mit und das Kind eine kleine Mappe, die
ganz persönlich und kindgerecht geschrieben ist. In dieser Mappe ist ein Foto vom Kindergarten, Fotos und Namen von den Kindern, die in der Gruppe sind. Diese Mappe kommt ganz gut an, oft kennen die neuen Kinder dann schon die Namen der Kindergartenkinder und der Start ist dann nicht mehr so schwer.
Die Eltern dürfen auch zwischendurch, mit Absprache, mal mit ihrem Kind die Einrichtung besuchen.

Liebe Grüsse von
Angelika159
 
A
Anonymous
Gast
Anmeldung Beitrag #16
Hallo Angelika,

bekommt das Kind schon zur Anmeldung die Mappe? Oder erst bei Zusage des Platzes?

Das ist auf jeden Fall eine schöne Idee. Ähnliches gab es in meinem letzten Kiga. Die Kinder, die dann aufgenommen wurden, bekamen auch ein tolles Ausmalblatt, auf dem jeden Tag bis zum ersten Kigatag etwas ausgemalt werden konnte. So hatte das Kind eine kleine Hilfestellung zum Abschätzen, wie lange es noch dauert ...
 
F
Fawkes
Ich bin Stammgast!
Registriert seit
19. November 2003
Beiträge
301
Zustimmungen
0
Alter
54
Anmeldung Beitrag #17
Hallo, an alle!
Erst mal ein großes Kompliment an DEA. Klasse Ausarbeitung!

Bei uns läuft der Erstkontakt/die Anmeldung über unseren Leiter. Alle Formalitäten
und Infos werden von ihm gegeben bzw. erledigt. Er führt Eltern/Kind auch in der Einrichtung herum und macht diese mit den Mitarbeitern bekannt.
Unsere Kita besuchen 40 Kinder. Davon gehen in jedem Sommer etwa 20 Kinder (bedingt durch die Eingangsstufe, die Kinder mit 5 J. aufnimmt).
Außerdem bieten wir flexible Betreungszeiten in der Zeit von 7-17 Uhr an. D.h. es gibt eine vorgegebene Fixzeit von 8-12. Alles davor oder danach kann dazu gekauft werden - ganz flexibel nach Bedarf. Und der Bedarf ist riesengroß!

Während des Anmeldungsgesprächs kann das Kind bei dem Elternteil bleiben oder in die (offenen) Gruppen kommen.

Die Aufnahme erfolgt nach Eingang der Anmeldung, bzw. nach Härtefällen (Allein-
erziehende, schwierige familiäre Situation..: der Katalog ist von der Stadt vorgegeben).
Die Zusage/Absage wird schriftlich mitgeteilt.

Durch die Masse an Anmeldungen kommen wir Erzieher eigentlich erst nach erfolgter Anmeldung zum Einsatz: mit Schnuppertagen, Elternabend für die Neuen mit allem Wissenswertem und viel Zeit zum Fragen.

Aber auch wenn ich mit den Kiga-Kindern spiele, bastele, etc. widme ich den Besuchern zumindest einen freundlichen Blick, ein Hallo, oder ein kleines Gespräch.
Ich kann mich genau erinnern, wie das ist, wenn man in eine Einrichtung kommt und die Erzieher einen mißgelaunt begrüßen.

Tschau, bis dann
Fawkes
 
ANGEBOTE & SPONSOREN
http://www.kinder.dehttps://www.babyforum.de
Oben