Ausarbeitung gegenlesen

    Diskutiere Ausarbeitung gegenlesen im Ausbildung Forum im Bereich Hilfe, Rat und Austausch - für die Praxis; ...bei der schriftlichen Ausarbeitung meiner Aktion (Unterstufen praktikum SPA) Ich habe mir als Thema Farbenlehre überlegt. Ziel: Die Kinder lernen...
A
_anne_
Ich habe mich eingelebt!
Registriert seit
13. Januar 2005
Beiträge
88
Zustimmungen
0
Alter
33
Ausarbeitung gegenlesen Beitrag #1
...bei der schriftlichen Ausarbeitung meiner Aktion (Unterstufen praktikum SPA)

Ich habe mir als Thema Farbenlehre überlegt. Ziel: Die Kinder lernen spielerisch den Farbkreis kennen.

ich habe es fast ausformuliert, habe aber keine Ahnung, ob das so ok ist, wie ich das gemacht habe.
Ich würde es gerne hier irgendwo hineinstellen damit ihr es vielleicht einmal überfliegen könnten, ob das so ok ist, wie ich es gemacht habe?

WÄre euch echt dankbar!

LG, Anne :guten tag:
 
M
Morgaine
Ich bin eine Forenlegende!
Registriert seit
5. Januar 2003
Beiträge
6.758
Zustimmungen
0
Alter
36
Ausarbeitung gegenlesen Beitrag #2
Hallo Anne,

wenn du magst, kannst du es hier an dieser Stelle reinstellen, wir hatten schon öfters Ausarbeitungen hier zum gegenlesen drin stehen. :)
 
A
_anne_
Ich habe mich eingelebt!
Registriert seit
13. Januar 2005
Beiträge
88
Zustimmungen
0
Alter
33
Ausarbeitung gegenlesen Beitrag #3
Ok, aber es ist echt viel...16 Seiten...

LG, Anne :guten tag:
 
A
_anne_
Ich habe mich eingelebt!
Registriert seit
13. Januar 2005
Beiträge
88
Zustimmungen
0
Alter
33
Ausarbeitung gegenlesen Beitrag #4
Also, hier meine Ausarbeitung...ist nicht so richtig geordnet, weil ich sie aus dem Worddokument kopiert habe, in miener Abgabe habe ich natürlich ein Format!






Gestalten eines Farbenbuches


Aktion am 15.02.2005
Praktikum der Unterstufe im Gemeindekindergarten ...
Praktikantin: ..., SP 1a
Betreuende Lehrkraft: ...
Praktikumsanleitung: ...




Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis: 2
Gruppenbeschreibung: 3
Ausgewählte Kinder und Beschreibung: 3
??? 3
??? 3
??? 3
??? 4
Mein Thema und Begründung: 4
Meine Ziele und Begründung: 5
Meine Lernziele für die gesamte Gruppe: 6
Das Mischen von Grundfarben auf trockenem Papier: 6
Das Mischen der Grundfarben auf nassem Papier: 6
Zufallsexperiment mit Farben und Murmeln: 6
Seidenmalerei: 7
Papierherstellung: 7
Rezept für die Herstellung von Papier: 8
Das Malen auf selbst gemachtem Papier: 9
Die Kinder bilden einen Farbkreis: 9
Meine Lernziele für meine Kleingruppe: 10
„Die wahre Geschichte von allen Farben“ 10
Farben, die wir an uns tragen: 10
Das Lied vom Farben mischen: 10
Liedtext: 11
Wir malen unseren eigenen Farbkreis: 12
Wir stellen unsere eigenen Farben her: 12
Das Farbenbuch: 12
Räumlichkeiten, Materialien und ähnliches: 13
Meine Aktion 14
Einleitung: 14
Hauptteil: 14
Schluss: 14



Gruppenbeschreibung:

Meine Kleingruppe besteht aus vier Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren.
Zwei Mädchen und zwei Jungen.
??? (vier Jahre), ??? (vier Jahre), ??? (fünf Jahre) und
??? (sechs Jahre).

Ausgewählte Kinder und Beschreibung:
???
Ich habe mich für ??? entschieden, weil sie die Situation ausgelöst hat, aus der heraus ich das Thema gewählt habe. Außerdem ist ??? eine derjenigen, die auch am Schluss meiner Aktionen mit der gesamten Gruppe zum Thema Farbenlehre Schwierigkeiten damit hatte, sich zu merken, welche Farben man mit den drei Grundfarben mischen kann. Ich möchte das ??? noch einmal in Ruhe die Farben mischen kann und sich auch ansehen kann was sie gemacht hat, ohne das andere Kinder sie drängen mit ihnen zu spielen oder sie lieber weiter mit ihren Freundinnen spielen möchte, da sie viel für andere Kinder macht, finde ich es wichtig, dass sie durch die Kleingruppe Zeit für sich und ihre Arbeit bekommt.

???
??? habe ich aus drei Gründen in meine Kleingruppe gewählt. Als erstes ist mir aufgefallen, das er anscheinend Schwierigkeiten damit hat, sich über einen längeren Zeitraum konzentriert einer Sache zu widmen, die er sich nicht selbst ausgesucht hat. Daraus resultiert mein zweiter Grund, nämlich das er durch diese „Konzentrationsschwäche“ nicht richtig ausschneiden kann. Er beginnt recht ordentlich, verliert jedoch bereits nach wenigen Minuten die Lust und Konzentration wenn andere Kinder in seinem Umfeld spielen. Er achtet nicht mehr auf seine Bastelarbeiten sondern guckt den anderen Kindern beim spielen zu, während er weiter schneidet. Dadurch schneidet er nicht auf einer Linie und seine Bastelarbeiten werden sehr unsauber. Ich möchte ??? in der Kleingruppe dabei haben, damit er mit drei anderen Kindern in Ruhe arbeiten kann und in seiner Konzentration nicht durch andere Kinder abgelenkt wird. Der dritte Grund ist, dass auch er Probleme mit dem Mischen der Farben hatte. Ich denke, dass er durch die Arbeit in der Kleingruppe noch intensiver an dieses Thema herangeführt werden kann.

???
??? ist aus einem ähnlichen Grund wie ??? und ??? in meiner Kleingruppe. Auch sie hatte mit die größten Probleme bei dem Mischen der Farben und mein Ziel für ??? ist dem von ??? ähnlich. Hinzu kommt allerdings noch, dass ??? ab und zu sehr langsam arbeitet weil sie durch die Geräusche um sie herum angelenkt wird. Ich möchte, dass sie in Ruhe ihre Arbeit an dem Farbenbuch beenden kann und sich nicht beeilen muss, weil andere Kinder auch etwas malen möchten, oder weil sie sieht, das Kinder etwas spielen, wobei sie mitmachen möchte und sich dann beeilt damit die Kinder nicht ohne sie anfangen.

???
Für ??? habe ich ein gesondertes Ziel. Mir ist aufgefallen, dass er fast ausschließlich mit ??? spielt und dass die beiden sich gegenseitig blockieren. ??? malte zum Beispiel seine Bilder sauber und ordentlich, aber nur so lange, bis ??? kam. Dann wurde er unsauber und beeilte sich fertig zu werden. Wenn die beiden im Singkreis oder beim spielen von Brett- oder Gesellschaftsspielen neben einander stehen oder sitzen albern sie die ganze Zeit herum um sich gegenseitig zu beweisen, wie toll sie sind.
Ich möchte, das ??? ohne ??? etwas erarbeitet und es auch so ordentlich erarbeitet und beendet wie er in der Lage dazu ist. Für mich ergibt sich oft das Gefühl, das ??? denkt, dass er ??? alles nach machen muss und deshalb arbeitet er nicht mehr sauber, wenn ??? im Raum ist. Außerdem ist ??? in dem Moment ohne ??? in der Gruppe und muss, wenn er nicht alleine spielen möchte, etwas mit andern Kindern machen.


Mein Thema und Begründung:

Mein Thema ist die Farbenlehre, wobei mein Ziel lautet:
„Die Kinder lernen spielerisch den Farbkreis kennen.“
Ausschlaggebend für dieses Thema war ???, die mich entgeistert ansah, als ich ihr auf ihre Frage, ob wir noch orange hätten, antwortete, dass sie sich die Farbe auch selbst mischen könnte.
Da wir sowieso Bastelarbeiten oder Bilder benötigten um den Raum zu gestalten habe ich mir überlegt, das ich den Kindern spielerisch den Farbkreis näher bringen könnte, ohne das es darauf hinausläuft, dass die Kinder sich gezwungen fühlen, etwas auswendig zu lernen .Deshalb ist es mir auch wichtig, dass die Kinder spielerisch lernen, wie man Farben mischt, dass man Farben überhaupt mischen kann und das sie ihren Spaß dabei haben.
Da die meisten Kinder die ich fragte nicht wussten, dass man Farben mischen kann festigte sich mein Vorhaben, dies als eine etwas größere Aktion aufzuziehen.
Von meinem Leitziel habe ich mehrere Lernziele abgeleitet, die ich zum Teil nur mit meiner Kleingruppe und zum Teil mit der ganzen Gruppe erarbeite.
Die Lernziele sind nachfolgend aufgelistet und sortiert nach der Arbeit mit der gesamten Gruppe, der Arbeit mit der Kleingruppe und nach der Reihenfolge, in der die Aktionen durchgeführt wurden.
Alle Lernziele sollen am Schluss zum Leitziel führen. Somit dienen alle Teilaktionen dazu, dass die Kinder sehen, wie sich die Farben mischen lassen und auch dazu, wie sie auf unterschiedlichen Materialien wirken.
Ich habe mit der Farbenlehre am 10.01.2005 begonnen und werde es Vorrausichtig am 15.02.2005 abschließen.


Meine Ziele und Begründungen:

Meine Lernziele für die gesamte Gruppe:




Die Kinder lernen spielerisch den Farbkreis kennen

Die Lernziele für die gesamte Gruppe gelten auch wirklich für die gesamte Gruppe, das heißt, auch die Kinder aus meiner Kleingruppe erarbeiten die Lernziele der gesamten Gruppe. Andersherum ist es allerdings so, das die Lernziele für die Kleingruppe auch wirklich nur für die Kleingruppe gelten.

Meine Lernziele für meine Kleingruppe:

Die Kinder lernen spielerisch den Farbkreis kennen


Die Lernziele für die gesamte Gruppe:
Das Mischen von Grundfarben auf trockenem Papier:

Ich habe mit dem Mischen der Grundfarben auf trockenem Papier begonnen, um einen Einstieg zu ermöglichen, der die Kinder neugierig macht. Ich habe mir vorgestellt, dass einige Kinder zum ersten Mal Farben mischen und durch die Erfahrung dass dies möglich ist neugierig auf mehr werden. Dies ist mir auch gelungen!
Ich gab den Kindern festes weißes Papier in DIN A4 Format und stellte Fingerfarben in Rot, Blau und Gelb auf den Tisch. Außerdem noch zwei Pinsel für jede Farbe. Ich arbeitete pro Einheit mit vier bis fünf Kindern zusammen, dies wird sich durch jede Aktion ziehen, außer durch die Seidenmalerei. Die Farben kamen in kleine Töpfe und die Pinsel hinein. Die Kinder saßen um den Tisch herum und ich erklärte ihnen, was wir vorhaben.
Beziehungsweise das Nötigste, und zwar, das wir mit den Farben spielen wollen, in dem wir einen großen Fleck von jeder Farbe auf das Papier malen und die Farben dann untereinander mischen wollen. Ich sagte ihnen nicht, was für neue Farben entstehen, sondern ließ jedes Kind diese Erfahrung selbst machen. Es schien allen Kindern großen Spaß zu machen, was sich meiner Meinung nach dadurch bestätigte, das die Kinder am nächsten Tag zu mir kamen und mich fragten, ob wir so etwas noch mal machen könnten.
Das Mischen der Grundfarben auf nassem Papier:

Als zweite Aktion habe ich mir gedacht, dass wir schauen, was passiert, wenn man die Farben auf nassem Papier mischt. Wie sich die Farben durch verlaufen quasi von ganz alleine vermischen und wie die Ränder der Farben aussehen wenn sie durch das Wasser verdünnt sind. Außerdem lässt sich so das Material der einzelnen Farben gut erkennen, da die Farben unterschiedlich flexibel für das Mischen sind. So ist zum Beispiel das Blau am zähesten und lässt kaum Farbe in seinen Farbkreis, das Rot ist ein wenig weicher als das Blau und am sanftesten ist das gelb, das sie schon mit dem leichtesten Kontakt mit anderen Farben mischt.
Das Mischen der Farben auf nassem Papier gilt gleichzeitig als Vorbereitung für die Seidenmalerei.
Zufallsexperiment mit Farben und Murmeln:

Die dritte Aktion ist ein Zufallsexperiment. Die Kinder bekommen einen Schuhkarton mir Murmel darin. Dann können sie rote, blaue und gelbe Farbe in die Schuhkartons machen. Der Deckel des Kartons wird geschlossen und dann wird der Karton geschüttelt. Durch die Murmeln entstehen Farbspuren, die wir nachher ansehen wollen. Wir schauen uns die Farben an und bestimmen sie. So können wir noch einmal festigen, welche Farben beim Mischen entstehen, auch ohne dass wir selbst mit Pinsel oder Finger malen.



Seidenmalerei:

Die vierte Aktion ist das Gestalten der Seidentücher. Jedes Kind bekommt ein Seidentuch im Format 45 x 45 cm. Ich arbeite allerdings nur mit zwei Kindern pro Einheit. Ich habe die Seidenmalfarben rot, blau und gelb, sowie Metallic rot und Metallic blau. Außerdem steht Salz auf dem Tisch. Die Kinder sollen nun die Farben auf das Tuch auftragen. Sie können die Farben selbst Mischen oder dabei zusehen, wie die Farben sich von alleine Mischen und dabei verlaufen. Wenn sie das Tuch fertig bemalt haben, können sie noch Salz auf einige Stellen des Tuches streuen. Da die Farbe an diesen Stellen verschwindet kann der Effekt der Farbe weiß verdeutlicht werden. Malt mit weiß auf anderen Farben, „verschwinden“ diese und das Papier hat wieder die ursprüngliche Farbe.
Papierherstellung:

Die nächsten beiden Aktionen also die Herstellung von Papier und das Malen auf diesen, sehe ich eigentlich als eine Aktion an, aber durch die Zielformulierung sind es doch zwei Aktionen geworden, die aber eng beieinander liegen.
So mache ich das Papier aus einer Situation die sich in einem Gespräch mit einer Kleingruppe beim mischen der Farben ergeben hat. Die Kinder haben mich gefragt, ob man Papier immer aus Bäumen macht und ich habe ihnen erzählt, das Papier aus Holz hergestellt wird, also auch aus Bäumen. Sie fragten mich daraufhin, ob wir draußen Äste sammeln wollen um Papier selbst zu machen. Ich habe ihnen dann erzählt, man Papier auch einfacher machen kann, nämlich aus alten Zeitungen und das wir das gerne mal machen könnten, wenn Nicole damit einverstanden ist.
Ich habe die Herstellung von Papier und das Malen auf diesem also in meine Planung mit aufgenommen, was auch ganz gut dort hineinpasst, im Hinblick auf das Malen auf unterschiedlichen Materialien. Somit passt es auch mit den vorangegangenen Aktionen zusammen. Die Herstellung von Papier gehört auch in den Bereich der Material Erfahrung, da die Kinder mir verschiedenen Materialien arbeiten und dabei zum Beispiel sägen, nageln, reißen und kochen müssen.


Rezept für die Herstellung von Papier :

Ihr braucht:
Für den Schöpfrahmen:
220 cm Holzleiste (2 cm breit, 1 cm dick), eine Säge, acht Eckwinkel aus Metall, etwa 50 kleine Holzschrauben (höchstens 1,2 cm lang), Fliegengitter aus Aluminium (etwa 30 mal 40 cm), Schraubenzieher, Schere

Zum Schöpfen:
Eine alte Zeitung, einen großen Topf, Suppenkelle, Schneebesen, Sieb, Küchenmaschine, eine Schüssel oder Wanne (mindestens 30 mal 40 cm), Wasser, mehrere Vliestücher (etwa 30 mal 40 cm), einen Schwamm oder ein altes Geschirrtuch, Nudelholz, Wäscheleine, Bügeleisen und Bügelbrett, ein Tütchen Gelatine, einen Pinsel - und viel Platz in der Küche!

1.
Als Erstes bereitet ihr die "Pulpe" vor. So heißt der Faserbrei, aus dem später das Papier entsteht. Zerreißt ein paar Zeitungsseiten zu passbildgroßen Schnipseln und werft sie in den Topf. Füllt reichlich Wasser hinzu und bringt das Ganze auf dem Herd zum Kochen. Zwei Stunden soll die Pampe brodeln. Zwischendurch könnt ihr sie immer mal sieben und neues Wasser hinzugeben - auf diese Weise wascht ihr einiges an Druckerschwärze aus dem Brei.

2.
Die Zwischenzeit könnt ihr nutzen, den Schöpfrahmen zu bauen! Sägt die Holzleiste in acht Stücke: vier mit 30 cm Länge und vier mit 25 cm. Je zwei kürzere und zwei längere setzt ihr zu einem Rechteck zusammen. Verbindet die Rahmenstücke an den Ecken mithilfe der Winkel und Schrauben. Einen der beiden fertigen Rahmen müsst ihr mit dem Gitter bespannen. Das befestigt ihr ebenfalls mit Schrauben, drei Stück auf jeder Seite. Was an Gitter übersteht, wird abgeschnitten.

3.
Nach zwei Stunden könnt ihr den Zeitungsbrei weiterverarbeiten. Püriert die Pampe Portionsweise in der Küchenmaschine, bis aus den bedruckten Fetzen ein cremiger Brei geworden ist. Den kippt ihr in die große Schüssel oder Wanne. Rührt so viel Wasser hinein, dass sich das Ganze in etwa anfühlt wie Buttermilch.


4.
Nehmt den bespannten Rahmen und haltet ihn so, dass die Seite mit dem Gitter nach oben weist. Legt den anderen darauf. Dann taucht ihr das Ganze senkrecht in die graue Brühe, dreht die Rahmen unter Wasser in die Waagerechte und hebt sie in dieser Position langsam an. In dem Gitter bleibt dabei etwas "Pulpe" hängen. Legt die Holzteile über dem Wannenrand ab, sodass möglichst viel Wasser ablaufen kann.

5.
Währenddessen breitet ihr auf einer ausreichend großen Fläche eines der Vliestücher aus und legt ein zweites bereit. Tropft es nach einigen Minuten kaum noch aus dem Gitter, nehmt ihr den oberen Rahmen ab und stürzt den unteren so auf das Vlies, dass die Seite mit dem Papierbrei unten liegt.

6.
Nun müsst ihr das Gitter sanft von oben abtupfen und danach vorsichtig den Rahmen anheben, wobei die "Pulpe" auf dem Stofftuch bleiben soll. Breitet das zweite Tuch darüber und presst per Nudelholz das restliche Wasser heraus. Achtung: Da kommt mehr, als man denkt! Haltet einen Lappen bereit, mit dem ihr das überschüssige Nass wegwischen könnt!

7.
Schließlich hebt ihr das obere Vlies vorsichtig wieder ab. Das untere Tuch mit dem noch feuchten Blatt hängt ihr zum Trocknen auf die Leine.
Für den nächsten Bogen geht es wieder los bei Schritt 4 - so lange, bis die Pulpe zu dünnflüssig wird und nicht mehr genug im Gitter hängen bleibt.

8.
Wenn die Papiere auf der Leine etwas getrocknet sind, könnt ihr sie vorsichtig vom Tuch lösen. Damit sie sich später besser beschreiben lassen, gibt es zwei Tricks: Entweder bügelt ihr die fertigen Blätter oder ihr rührt etwas Gelatine an und bestreicht das Papier damit dünn. Natürlich könnt ihr auch beides machen! Oder noch ganz andere Sachen: Wem das Altpapiergrau zu langweilig ist, kann die "Pulpe" mit Farben aus dem Tuschkasten tönen. Ihr könnt auch Kaffeesatz, Gewürze oder sogar Spargelschalen in den Brei rühren. Die Fantasie des Papierschöpfers kennt kaum Grenzen!


Das Malen auf selbst gemachtem Papier:

Da wir ja nicht nur das Papier herstellen wollen, sondern auch darauf malen wollen, ist auch das Malen auf dem selbst gemachten Papier eine Aktion. Das selbst gemachte Papier ist von seiner Struktur, in seiner Farbe und in der Art, wie die Farbe aufgenommen wird anders als „normales“ und gekauftes Papier. Somit sehen die Kinder, dass es auch von dem Material abhängt wie die Farben auf dem Bild später aussehen.
Die Kinder bilden einen Farbkreis:

Als Abschluss für die Aktionen der gesamten Gruppe habe ich mir vorgestellt, dass wir in der Turnhalle, also am besten während einer Sportstunde, einen großen Farbkreis bilden. Die Kinder sollen sich ihre Kleidung anschauen und dann überlegen, was für eine Farbe daraus entsteht, wenn man die Farben der Kleidung mischen würde. Sie sollen sich dann nach den Farben rot, orange, gelb, grün, blau und lila ordnen. So wird auch noch einmal deutlich, wie sich die gemischten Farben aus den Grundfarben ergeben.

Die Lernziele für meine Kleingruppe:
„Die wahre Geschichte von allen Farben“

Da drei von vier Kindern meiner Kleingruppe Probleme damit hatten, sich zu merken welche Farben beim Mischen entstehen, habe ich mir überlegt, dass ich meiner Kleingruppe das Buch „Die wahre Geschichte von allen Farben“ von Eva Heller vorlese.
„In dem Buch hat jede Farbe hat ihren eigenen Charakter ob ruhig wie das Blau oder laut und schnell wie das Rot. Bei so großen Gegensätzen muss es zwangsläufig zum Streit der Farben kommen. Zum Glück gibt es am Ende das schlaue weiß. Es findet eine Lösung, mit der alle Farben einverstanden sind.
Das Buch regt nicht nur zum malen der Beschriebenen Situationen an, es öffnet auch die Möglichkeit diese nachzuspielen.
Alles in allem ein gelungenes Werk.“
Die Kinder können so noch einmal in einer schönen Geschichte mit tollen Illustrationen sehen, wie die Farben sich mischen. Durch die Konstellation von sehen und hören können sich die Farben besser einprägen.

Farben, die wir an uns tragen:

Durch die nächste Aktion möchte ich erreichen, dass die Kinder sehen, was für Farben wir an uns tragen. Wir schauen uns im Spiegel an und überlegen uns auch, wie sich die Farben unsere Kleidungsstücken mischen würden.
Die Kinder müssen so abstrakt denken, da sie die Farben in ihrem Kopf mischen müssen. So kann ich auch in einer Art „überprüfen“ wie viel die Kinder mittlerweile über die Farben gelernt haben. Außerdem ist es auch ein Stück weit Selbstwahrnehmung, weil die Kinder sich mit sich selbst auseinandersetzen, während sie vor dem Spiegel stehen.
Das Lied vom Farben mischen:

Um ein wenig Schwung und Spaß in die Sache zu bringen, habe ich mir gedacht, dass ich auch ein Lied mit den Kindern singen kann. Singen bringt den Kindern Spaß und die Kinder im Kindergarten Barkelsby bekommen auch musikalische Früherziehung. In Anlehnung daran habe ich mich dann auch endgültig dazu entschieden, eine Liedvermittlungseinheit mit hinein zu bringen, in dem es ebenfalls ums Farben mischen geht. Das Lied basiert auf der Melodie von „Wer will fleißige Handwerker sehen“

Liedtext:
Refrain: Wer will fleißige Maler sehn,
der muss zu uns Kindern geh’n ...
1. Rot und Gelb, Gelb und Rot -
Orange ist dann im rechen Lot.
Refrain
2. Blau und Rot, Rot und Blau -
Lila heißt die Farbe genau.
Refrain
3. Gelb und Blau, Blau und Gelb -
Grün ist dann schnell hergestellt.
Refrain

Singen beinhaltet für Kinder viele Ziele!
Ich verfolge mit dem singen von gerade diesem Lied natürlich das Ziel, den Kindern die Farben näher zu bringen, aber auch noch weitere, die ich nachfolgend aufführen möchte:

- Kinder haben ein natürliches Grundbedürfnis nach der Erprobung ihrer
und ihres Gesangs. Dies wird durch singen befriedigt.
- beim singen werden alle Stimmfunktionen der Sing- und Sprechstimme
gefördert
- die Sprachentwicklung wird gefördert und die Hochstimme wird geübt
- durch das Erlernen von Texten wird die Konzentration und das Gedächtnis
gefördert
- die Vorstellungskraft und die Phantasie der Kinder wird angeregt
- das Rhythmusgefühl wird gefördert
- vorher besprochener Erkenntnisse und Verhaltensweisen werden vertieft
- das Gemeinschaftsgefühl und das Selbstbewusstsein werden gestärkt.

Ich werde den Gesang der Kinder mit der Gitarre begleiten.

Wir malen unseren eigenen Farbkreis:

Als Vorbereitung für das Farbenbuch malen wir nun einen Farbenkreis. Der Kreis wird auf ein Blatt im DIN A5 Format aufgemalt und in sechs Abschnitte unterteilt. In den oberen Abschnitt wird die Farbe rot gemalt, der nächste wird frei gelassen, dann kommt gelb, wieder ein Abschnitt frei, dann blau und wieder ein Abschnitt frei. Nun werden die Farben so gemischt, dass immer die zwei nebeneinander liegenden Farben in dem freien Abschnitt gemischt werden. So wird noch einmal verdeutlicht, wie die Farben untereinander gemischt werden und durch das nebeneinander liegen der Farben im Kreis können die Kinder auch deutlich sehen, welche zwei Farben welche neue Farbe ergeben.
Wir stellen unsere eigenen Farben her:

Damit die Kinder sehen, das es auch Farben in der Natur gibt, gehe ich mit den vieren spazieren und wir sehen uns an, welche Farben man in der Natur findet. Anschließend werden wir selbst färben.
Wir benötigen hierfür Wattepads, Wasser, verschiedene Tees und Säfte.
Die Kinder tauchen die Wattepads in die Flüssigkeiten bis sie sich voll gesogen haben und legen sie dann zum trockenen auf Zeitungspapier. Danach sehen wir uns die Farben an und gucken, welche Ergebnisse wir bekommen haben. So lernen die Kinder, dass auch in der Natur Farben zu finden sind und dass man aus diesen Naturmaterialien auch selbst färben kann.

Das Farbenbuch:

Das Farbenbuch soll die Aktion werden, die den Abschluss der Farbenlehre auch für die Kinder der Kleingruppe darstellen wird. Sie wird auch die Aktion sein, die ich am 15.02.2005 machen werde, wenn der zweite Lehrkraft Besuch bevorsteht.
Ich mache ausgerechnet diese Aktion wenn die Lehrkraft zu Besuch ist, da so meine Anleitung und der Umgang mit der Kleingruppe gut beobachtet werden kann.
Das Buch ist im DIN A5 Format und soll alle Aktionen der Farbenlehre beinhalten. Es sollen die Bilder der Grundfarben auf verschiedenen Materialien, ein Foto der Seidenmalerei, den Farbkreis, das Rezept für die Herstellung von Papier, den Liedtext und die selbst gemachten Farben mit einem Bild der jeweiligen Herstellungspflanze enthalten. Die Kinder können ihr Buch selbst gestalten und sollen dabei kleben und ausschneiden.
So wird durch das Schneiden die Feinmotorik und die Hand-Auge-Koordination gestärkt. Durch die Dauer des Geschehens müssen sich die Kinder konzentrieren und sie sammeln gleichzeitig Material Erfahrung. Außerdem können sie jederzeit in dem Buch nachschlagen, wie Farben gemischt werden, oder was sie während meiner Praktikumszeit gemacht haben.

Räumlichkeiten, Materialien und ähnliches:

Ich brauche keinen großen Raum, da ich nur mit vier Kindern arbeite, aber es wäre am besten, wenn ich in unserer Gruppe mit den Kindern arbeiten könnte.
Das Material das wir benötigen besteht zum größten Teil aus Dingen, die wir im Laufe unserer Aktionen erarbeitet haben. Wir brauchen ein Foto des Seidentuches, ein Bild von den Grundfarben auf trockenem Papier, eines von den Grundfarben auf nassem Papier, das Bild von unserem Farbkreis und unsere selbst gemachten Farben.
Außerdem brauchen wir noch das Rezept über die Herstellung von Papier und den Text des Liedes über das Farben mischen und Teebeutel und Abbildungen der Säfte, die wir für die Herstellung der Farbenpads gebraucht haben und ein Foto unserer Kleingruppe.
Dann die üblichen Bastelmaterialien: Klebeunterlage, Klebe und Schere, außerdem noch einen Locher und Kordel oder Wolle.
Ich denke alles in allem wird die Aktion ca. 30 bis 45 Minuten dauern, Plus Minus 10 Minuten.

Meine Aktion
Einleitung:

Die Einleitung dient zur Motivation der Kinder und zur Besprechung was genau wir machen möchten.
Wir singen zu Erst gemeinsam das Farben-Misch-Lied. Dann sprechen wir kurz darüber, was wir bisher gemacht haben und dann erkläre ich den Kindern, wie das Buch gemacht wird.
Die Materialien werden verteilt und dann können die Kinder beginnen.
Hauptteil:

Der Hauptteil wird die Erarbeitung des Farbenbuches werden.
Die Kinder sollen jeweils das Bild der Grundfarben auf trockenem, das auf nassem und das auf selbst gemachtem Papier als eine Seite nehmen. Außerdem noch das Bild des Farbenkreises. Auch auf eine Seite kommt das Foto der Seidentücher des jeweiligen Kindes, dieses wird aufgeklebt.
Die selbst gemachten Farben werden auf eine Seite pro Farbenpad geklebt, der Teebeutel oder das Bild des Saftes aus dem die Farbe hergestellt wurde kommt auf die dem Farbenpad gegenüberliegende Seite. Wenn alles fertig aufgeklebt ist, können die Kinder noch ein Foto von unserer Kleingruppe auf das Deckblatt kleben. Die Kinder lochen das ganze und ziehen die Kordel oder die Wolle durch die Löcher um das Ganze zu binden. Zum Schluss schreiben sie ihren Namen darauf, so fern sie das schon können, ansonsten schreibe ich ihn drauf.

Schluss:

Der Schluss soll einen runden Abschluss für die Kinder darstellen. Wir werden uns zu Erst nacheinander die Ergebnisse der Kinder ansehen und dann werde ich sie fragen, ob wir entweder noch einmal das Farben-Misch-Lied singen wollen, oder aber ob sie die Geschichte „Das kleine Blau und das kleine Gelb“ von Leonie Lionni hören möchten. Danach endet die Aktion.
 
ANGEBOTE & SPONSOREN
https://www.babyforum.dehttp://www.kinder.de
Oben