"Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2

    Diskutiere "Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2 im Fort- und Weiterbildung Forum im Bereich Hilfe, Rat und Austausch - für die Praxis; Als erstes Bundesland will Bayern alle Kindergärten und Krippen verpflichten, Bildungsstandards einzuhalten. Familienministerin Christa Stewens (CSU)...
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Björn
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"Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2 Beitrag #1
Als erstes Bundesland will Bayern alle Kindergärten und Krippen verpflichten, Bildungsstandards einzuhalten. Familienministerin Christa Stewens (CSU) über die Kita der Zukunft.


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Stern.de
 
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"Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2 Beitrag #2
zum :kotz: :kotz: :kotz:
 
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Purzelhasel
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"Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2 Beitrag #3
Das klingt ja nach perfekt!! :(
Soll man etwa die kleinen Menschen schon im Kindergarten auf`s Abi vorbereiten?? :-o :mad: :kopfschuss:

Nobody is perfect !!!!!!! 8)

Viele Grüße :hase:
 
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myhuana
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"Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2 Beitrag #4
hi,
ich versteh gar nicht, was ihr habt. gut, das mit der verpflichtung und den kontrollen hört sich ein bißchen zu krass an, aber der neue bildungsplan ist doch sehr gut und die einführung/umsetzung absolut notwenidig
gruß, myhuana
 
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"Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2 Beitrag #5
hallo
die frage ist das WIE der umsetzung...übers knie gebrochen und ohne finanzspritze! gewäsch!
 
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myhuana
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"Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2 Beitrag #6
naja, das projekt fängt ja schon damit an, den kindern "das experimentieren" oder elementare naturerlebnisse zu ermöglichen.
klar,die finanzielle situation muss aufgebessert werden,
aber nur deswegen weise ich die geplante "bildungsreform" nicht ab
ciao, myhuana
 
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"Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2 Beitrag #7
Ich muss nochmal nachschauen, aber ich bilde mir ein, dass Kindergärten schon länger einen Bildungsauftrag haben und das Betreuung erst in letzter Zeit (mit dem Rechtsanspruch) so sehr in den Vordergrund getreten ist. Was ich von einem staatl. Bildungsplan halte schreibe ich hier jetzt lieber nicht, das ist mit Sicherheit nicht druckreif. Ich sag nur Lehrpläne von Schulen und Studienordnung. Wer sich damit mal rumgeärgert hat denkt sich jetzt bitte seinen Teil.
lg Iceteddy
 
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"Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2 Beitrag #8
huhu
@iceteddy :happy:

das ganze gelabere ...schnell nach DEN pisaergebnissen nen schuldigen finden (elementarbereich) und wild drauflosplanen. papier ist geduldig aber die regierung hat umgehend reagiert - nix vorzuwerfen.......zum :kotz: nochmal.
wie wäre es denn damit, bewährte erkenntnisse umzusetzen - kleinere gruppen, mehr gut qualifiziertes personal!aber DAS kostet geld - es muß ohne gehen.
zeit und geld in die kinder investieren, statt überflüssiges herbeizureformen und nebenher noch die mittel zu kürzen. das geht in die hose....arme kinder, die jetz nur noch getestet, gefördert und belehrt werden wos eben geht..
lernen durch spiel - nicht durch druck und verkopften unterricht!
das einzig positive: die ausbildung soll an die fh.
 
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Gerd
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"Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2 Beitrag #9
Hallo!

Hm, ich bin ein bißchen verwirrt myhuana. Du schreibst, der Bildungsplan bzw. das Projekt soll jetzt "den kindern 'das experimentieren' oder elementare naturerlebnisse zu ermöglichen".
Wie habe ich mir einen Kindergarten vorstellen, in denen Kinder nicht experimentieren können oder Naturerlebnisse erfahren. Das gibt's doch gar nicht. Oder ist das wirklich was Neues in Bayern?
fragt
Gerd
 
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"Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2 Beitrag #10
Verstehe die Aufregung nicht...

Hallo,

ich arbeite gerade an material zur erkennung von ein entwicklungsvorsprung bei kindergarten-, vorschul- und schulkinder. die niederländische vorlagen gehen dabei von standarisierte und landesweit normierte tests aus, die erzieherinnen in der "Basisschool" (wozu der kindergarten gehört) ganz normal einsetzen. Und man kann mir viel erzählen, dass niederländische kinder unglücklicher sind, weil sie bereits im kindergarten herausgefordert werden, glaube ich kaum...

Nur so ein paar bereiche die STANDARD abgefragt werden:
visuelle und auditive unterscheidende wahrnehmung
visuelle und auditive synthese / visuelles gedächtnis
räumliche koordination
klassifizierung (mehr, weniger usw)
Ordnen
Zählen
Grob und Feinmotorik...

Sagt nun mal ehrlich, wer von euich behauptet, dass in seine Gruppe mit 25 Kinder und zwei Kräfte nicht auf der Reiehe zu kriegen versteht sicherlich auch, warum er in den niederlanden keinen job bekommen würde. 30 kinder alleine...

Ich plädiere für klare standards, sowohl bei den inhalte im kiga als bei den der ausbildung...

Olav
 
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"Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2 Beitrag #11
Hallo Kater
meine Probleme mit Standards sind: wer legt diese fest wer überprüft die Einhaltung. Ich halte sehr viel von Qualitätsentwicklung, aber bei der deutschen und mittlerweile europäischen Neigung bei Standards nur Unmengen von Papiermüll zu produzieren. Entwicklungsverläufe sind zu unterschiedlich um sie in Zwänge zu stecken.
Ich halte sehr viel von Qualitätsentwicklung und ausführlicherer Rechenschaftsberichte. Papier kann aber auch sehr geduldig sein.
Im Moment bevorzuge ich die Arbeit im Kindergarten, da dort die konzeptionellen Entscheidungswege kurz sind. Sprich man kann recht schnell auf auftretende Probleme reagieren. (entsprechende Kompetenzen der Erzieher vorrausgesetzt)
Ich lebe in Hessen, was sich für recht konsequente Wechsel in der Schulpolitik auszeichnet. Nach nahezu jeder Legislaturperiode wird das aktuelle Schulkonzept über den Haufen geworfen, da es die beste Profilierungsmöglichkeit für Landespolitiker ist.
lg Iceteddy
 
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"Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2 Beitrag #12
es gibt sie schon lnge

Hallo Teddy,

ich kenne hessens schulsstem sehr gut, da ich 17 jahre dort gewohnt habe und meine kinder dort zur schule gingen.

aber es liegt ein irrtum vor: die maßstäbe was die entwicklung angeht sind kein politische sondern wissenschaftliche erkenntnise. Wa lernen kinder in etwa wann (normalerweise) wann ist ein vorsrung, wann ein rückstand zu verzeichnen usw. Das einzige was ich fordere, ist dass endlich aufgehört wird über die katastrophale zuständ zu lamentieren und vernünftige gearbeitet wird. jeder der sich in ein sozialen beruf hinein begibt weiß, dass es ein politikum ist, wodie betroffenen kein mitsprache recht haben. das war so, ist so und wird so bleiben, vergleuchbar mit Jahweh - der Unveränderbare...

Wenn ich also von standards rede, meine ich, wie INformation weiter gegeben wird. es kann doch nicht sein, dass Entwicklungsstände in der schule erst wieder mühsam herausgefunden werrden müssen, da sie aus dem Kindergarten nicht weitergegeben werden. Und wenn ErzieherInnen um "vertrauen" bitten, wenn es um entscheidungen geht, statt mit beobachtungen und fakten hantieren zu können tut es mir leid, da disqualifizieren si sich selbst.

UNd die INformationssatndards werden nur so lange von politiker festgelegt werden können (und müssen), wie Erziehrinnen es über die ganze breite nicht schaffen endlich qualifiziert zu handeln. Es gibt ausnahmen, aber es ist wie mit dem Laternen fisch: man muss sie mühsam suchen...

Olav
 
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"Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2 Beitrag #13
huhu @ all
Gruppe mit 25 Kinder und zwei Kräfte nicht auf der Reihe zu kriegen
wenns denn so wäre
nix zwei kräfte! wenn überhaupt, nur noch 11/2 -z.g.t. weniger!

30 kinder alleine...
keine angst, es wird schon noch dazu (ver) kommen!

mehr zeit in kinder zu investieren kann ja nur von vorteil für jedes einzelne kind sein, das bisher individuell gesehen zu kurz kommt. ob nun besonders förderungsbedürftig um defizite auszugleichen oder begabungen zu fördern.
kollegInnen leisten einen bildungsauftrag! so gut sie können bei dem dauernden gekürze von stunden und vorbereitungszeit. es ist nicht unprofessionell auf verbesserung der rahmenbedingungn zu beharren sondern legitim! und auch dringend, das die betroffenen selbst den mund aufmachen (dürfen) und gehört werden. sie sprechen letzten endes für das kind.
das ganze bildungsauftraggelabere ist doch nur augenwischerei und stimmungmache! einerseits fordern - aber nix investieren wollen. da passt doch was nicht zusammen. seit jahren predigen fachleute "kleinere gruppen" "mehr personal" doch die meinung von fachleuten wird geflissentlich überhört! *grrrr*

p.s.
@ olav - hab schon mal ein angebot bekommen mich auf die anstellung zur grundschullehrerin in den niederlanden zu bewerben (wäre mit meiner ausbildung kein problem (?) ) .... die suchten händeringend leute - weil keiner mehr den job tun will, wies scheint. ;-)
 
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"Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2 Beitrag #14
Hi Olav,
bei Arbeit dokumentieren und Rechenschaft ablegen rennst du bei mir offene Türen ein. Ich halte auch sehr viel davon wissenschaftl. Ergebnisse der Entwicklungspsychologie und erkenntnisse über die Lernstrukturen bei Kindern zu benutzen, aber ich weigere mich einen "Lehrplan" im Kiga einzuführen, der 2 Std Musik eine Stunde Experimentieren, dazu zwei Häppchen Sprachförderung und noch zwei Naturerlebnisse die Woche zu denen die Kinder jeweils ein Bild malen müssen, beinhaltet. Den so wird der "politsche" Lehrplan aussehen. Die ersten Vorstufen daqvon bekomme ich im Rahmen Qualitätsentwicklung bei uns schon geliefert.
lg Iceteddy
 
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Re: "Die Kinder müssen lernen zu lernen" - 01. April 2
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