Die Vojta-Therapie

    Diskutiere Die Vojta-Therapie im Integration-Entwicklungsverzögerung-Heilpädagogik Forum im Bereich Pädagogik - Arbeit mit Kindern; Hallo zusammen, durch das aktuelle Thema der Woche wirft sich mir die Frage auf, was ihr von der Vojta-Therapie haltet. Ich persönlich kenne...
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Anonymous
Gast
Die Vojta-Therapie Beitrag #1
Hallo zusammen,

durch das aktuelle Thema der Woche wirft sich mir die Frage auf, was ihr von der Vojta-Therapie haltet.

Ich persönlich kenne einige Eltern, die das an ihren Kindern angewendet hatten: ein Pärchen arg stiefmütterlich bei ihrem Kind mit KISS-Symdrom (stiefmütterlich, da es durch die Schmerzen dem Kind natürlich nicht gefiel) und bei einer Mutter, die das hemmungslos (hat aber selber stark mitgelitten) bei ihrem Kind durchgezogen hat, dem man nach der Geburt prophezeit hat, er könne nie laufen und sprechen (er ist heute 16 und gesund - letztes Jahr ist er aus dem Behindertenbereich ausgegliedert worden).

Vojta hat Liebhaber und Gegner. Es gibt viele Eltern, die der Therapie viel danken und solche, die es nie anwenden würden.
Habe einen Link dazu gefunden:
http://www.frijeh.de/die__Voita_-_Methode.htm - ist ein bissl erklärt.

Wie steht ihr dazu?
 
A
Anonymous
Gast
Die Vojta-Therapie Beitrag #2
huhu susi
ich habe mit max auch voita turnen müssen. er zeigte bei den ersten u -untersuchungen einige auffälligkeiten, die darauf hindeuteten, das bestimmte hirnregionen stimuliert werden müßten um wahrnehmungsstörungen zu vermeiden. ( das jetzt aufzutüfteln würde zu lange dauern, so könnte man es am besten sagen) und mitgelitten!!! - aber es war gut das zu machen.als er älter wurde hab ich noch bobath weitergemacht, weil ich ihn wegen meines rheumas nicht mehr in den positionen halten konnte und er immer aus dem griff glitt.
das war weniger heulerei, aber langwieriger. man hat mir gesagt die kinder weinen bei voita weil es eine unangenehme sache ist nicht aus schmerz! ich hab ihm nicht wehgetan, nur eine bestimmte halteposition eingehalten, die reflexe auslöst, die das gehirn braucht um die nötigen "brücken" zu bauen.
ich denke schon, dass es ihn vor größeren/ gröberen wahrnehmungsstörungen bewahrt hat.
ab und an tauchen taktil und feinmotorisch kleine auffälligeiten auf - das ist dann immer etwas üben gefragt. dadurch, dass er keyboard spielt hat er aber auch ständige übung.
ich würde es wieder machen - obwohl es "weh" tat - schätze hab ihm ergo u.v.a. erspart dadurch.
 
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