Jungen sind keine Männer!

    Diskutiere Jungen sind keine Männer! im Erziehung und Bildung Forum im Bereich Pädagogik - Arbeit mit Kindern; [u]Hallo liebe Frauen und Männer![/u] Ich möchte hiermit eine kleine Diskussion zu dem Thema "Wie sehen Erzieherinnen Jungen" starten. Eure Meinung...
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Gast
Jungen sind keine Männer! Beitrag #1
Hallo liebe Frauen und Männer!

Ich möchte hiermit eine kleine Diskussion zu dem Thema "Wie sehen Erzieherinnen Jungen" starten. Eure Meinung würde mich wirklich brennend interessieren. Vielen dank für alle Antworten! Als Grundlage möchte ich einen Teil meines Referates zur Verfügung stellen, in welchem ich mich ausgiebig mit der oben erwähnten Thematik beschäftigt habe.


Jungen sind keine Männer

Die Aussage "Jungen sind keine Männer" ist nicht so banal wie sie erst erscheint.
Sehe ich in Jungen auch das bedürftige relativ machtlose Kind, oder nehme ich sie eher als „kleine Männer“ wahr?

Manche Erzieherinnen sagen ausdrücklich, das sie mit Jungen besser zurecht kommen. Das hängt oft mit der Lebenserfahrung zusammen; sie waren untypische Mädchen oder wären gern ein Junge gewesen.

Kinder- und Erwachsenenebenen geraten jedoch bei Geschlechterfragen leicht durcheinander. Die Wahrnehmung von Jungen kann sich vermischen, mit der Erfahrung die Frauen mit Männern machen. Dies ist eine Begründung dafür, die eigene Lebensgeschichte mit einzubeziehen; bei der geschlechtsspezifischen Arbeit mit Jugen im KiGa.

Viele Erzieherinnen sind der Meinung, Jungen und Mädchen sind heute schon viel „gleicher“ als früher. Manche sagen sogar, ein „typisches Jungenverhalten“ gibt es gar nicht. Stimmt das? Dennoch fallen zwei Bereiche auf: Bewegung und Aggression.

Viele Erzieherinnen wissen über die geschlechtsbezogene Arbeit wenig. Das Ziel ist eher das Ideal einer geschlechtsneutralen Erziehung. Die „Geschlechtsideologie“ führt dazu das man Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen nur eine geringe Beudeutung gibt; zum anderen wird behauptet,

dass Jungen und Mädchen gleich behandelt werden.

aber:

Erzieherinnen sehen Mädchen oft kritischer und negativer als Jungen (zickig).

Unterschiede im Umgang mit Jungen und Mädchen können Erzieherinnen häufig auch nicht zugeben, weil dies gemessen am Ideal (Geschlechtsideologie), als Versagen erlebt wird.

Ein Ausgangspunkt für ein besseres Verständnis der Situation von Jungen in KiTas ist die Frage nach der Sozialisation der Erzieherin und der Tatsache das es ein typischer Frauenberuf ist. Er wird nicht als „richtige“ Arbeit angesehen. Trotzdem erheben viele den Anspruch Erzieherinnen müssen die besseren Mütter sein und das bei unzumutbaren Arbeitsbedingungen.

Mütterlichkeit und Weiblichkeit werden anders gewertet als früher. Deshalb mit dem Selbstverständnis als Frau auseinander setzen und nicht nur mit der männlichen Sozialisation, wenn es um geschlechtsbezogene Pädagogik mit Jungen in KiTas geht.

Während in vielen Familien Väter zumindest noch vorkommen, fehlen sie in den Kitas fast ganz. Die KiTa nimmt dadurch eine Zwischenposition zwischen „Frauenwelt“ und „Männerwelt“ ein. Die Gestaltung der KiTa hat typisch weibliche Muster (räumliche Gestalltung, materielle Ausstattung, Reaktionen auf die Verhaltensweisen der Kinder, Bastelangebote = rollenspiele, malen usw.). Trotz der Ideologie der Gleichheit merken Jungen , „daß weibliche Tugenden“ hier erwünscht sind, während „männliche“ Interessen nur am Rande existieren können.

Wenn Erzieherinnen mit Jungen Fußball spielen oder toben, müssen sie damit rechnen von Kollegen belächelt zu werden. Vielleicht haben sie alle Jungen am Hals; vielleicht reagieren die Jungen aber auch skeptisch = vermuten pädagogische Maßnahmen.

Deshalb gibt es einen „heimlichen Lehrplan“; d.H. entgegen der offiziel bekundeten Absicht, wirken unreflektirte Geschlechtsstereotype mit in den Alltag ein.

Als Jungen stehen sie den Mädchen und den Erzieherinnen nicht nur als Kinder männlichen Geschlechts, sondern auch als kleine Männer gegenüber. Als Noch-nicht-Männer leben sie mit den Mädchen und Erzieherinnen im von Frauen dominierten „Binnenraum“, der dem männlich dominierten „Außenraum“ der Gesellschaft gegenübersteht. Frauen und Kinder stehen als nicht-männlich den Männern gegenüber.


Außerdem sollten folgende Fragen stets vor Augen geführt werden:

-Jungen sind so (Verhalten), z.B. Wünsche, Bedürfnisse und Nöte.
-Ich sehe Jungen so (Wahrnehmung), was fällt auf und was wird übersehen.
-Was lösen Jungen in mir aus (Gefühle), wie bewerte ich sie?
-Jungen sollen so sein (Erwartung), z.B. Eltern, Kolleginnen, anderen Kindern.
-So gehe ich mit Jungen um (Beziehung), z.B. Angebote, wie verhalte ich mich


Zum Abschluß könnte ich euch jetzt noch fragen:"Kann eine Erzieherin beide Geschlechter wirklich "gleich" behandeln?"

Was meint ihr?

Bis dann

*nico*

[/u][/b]
 
B
Björn
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Jungen sind keine Männer! Beitrag #2
Hi Nico,

Du bist sicherlich nicht davon begeistert, dass sich bisher niemand zu deinem Beitrag geäußert hat.
Dein Beitrag ist eine exakte Spiegelung aus Fachbücher von Rohrmann, Mathieu und Thoma, stimmts? Ich habe diese Themen selber gelesen.

Du hast bereits im Text Meinungen vorweg genommen und den Erzieherinnen bereits Worte in den Mund gelegt. Aus diesem Grund ist hier keine Diksussion entstanden.

Ich möchte nicht, dass deine Beiträge hier im Forum nachlassen nur weil sich niemand an deinen Diskussionen beteiligt.

Wenn mich ein Thema und die Meinungen Anderer brennend interressiert, so wie Dich auch, dann setze ich einen Beitrag und stelle Fragen oder gebe Anstöße und Provokatoinen, damit die Diskussion in Gang kommt.
Erst wenn mehrere Beiträge geschrieben wurden, setze ich meine Meinung dazu und belebe damit die Diskussion um ein weiteres.

Ich mache Dir den Vorschlag, diesen Beitrag zu löschen und Du überlegts Dir ein neues Thema oder nimmst wieder das selbe und gestaltest den Einstieg dazu anders.
Was hältst Du davon?

So, damit wäre auch hier eine Antwort auf deinen Beitrag! ;)

Viele Grüße,
Björn
 
A
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Jungen sind keine Männer! Beitrag #3
Jungen sind sehr wohl männer

sowie mädchen sehr wohl frauen sind. Der Begriff Kind ist ein relativ neuer Begriff und wir sollten uns davon m.E. zu mindest zum Teil davon lösen. Mit "Kind" als Bezeichnung für ein gewisser Altersgruppe, schränken wir die unterschiedliche Entwicklungen ein. "Ein Kind darf das nicht" ist genau so unsinnig als "ein Erwachsenrer macht das nicht..."

Daher sind Jungen für mich Männer, Mädchen Frauen und ich behandele sie dementsprechend, gemäß ihr persönliche Entwicklung. Die durch der heutige in kategorien aufteilende, pädagogische Lehrmeinung, schränkt den Menschen sehr häufig unangemessen in seine Entwicklung ein. Kinder im Kindergarten dürfen noch nicht lesen lernen, auch wenn sie es wollen, weil "das erst für Schulkinder ist" oder ein Kind darf keine Schleifenbinden lernen, weil "das erst für die Schulkinder geplant ist" usw.

Lösen wir uns jedoch vom engen rahemn und betrachten wir den einzelnen menschen nach seine Entwicklung, dann schaffen wir die Freiräume die notwendig sind für eine freie Entfaltung der Persönlichkeit (Verfassungsmäßiges Recht in Deutshcland!!) Nicht das Alter, sondern die Entwicklung sollte maßstab sein, für das, was wir einem Menschen zumuten.

Ich bin mir bewußt, dass es, besonders hier im Forum, viele ErzieherInnen gibt, die dies genauso versuchen umzusetzen, leider sind diese meiner Beobachtung nach, nicht repräsentativ für die Erzieherlandschaft in Deutschland. Arbeit wird verienfacht, das Individuum vergessen, indem wir in Kategorien einteilen. Kind, baby, Jugendlich, Erwachsen, Dick, Doof, Hochbegabt, Schwul, wie auch immer. Vergessen wir diese Klassifizierungen, schauen wir uns den einzelnen Menschn an, dann entdecken wir, dass auch "jungs" Männer sind, allerdings in ein Entwicklungsstadium, welche noch nicht abgeschlossen ist.

cih plädiere deswegen dafür, Jungs wie Männer, Mädchen wie Frauen zu behandeln und dabei nachdrücklich die individuelle Entwicklung zu berücksichtigen.

Olav
 
A
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Gast
Jungen sind keine Männer! Beitrag #4
manchmal alles an den haaren herbeigezogen???

ach leute
vielleicht liegt es daran das ich ne dumme frau bin aber manchmal verstehe ich nicht über was hier diskutiert wird....
irgendwie kann ich mit dem geschlechtsspezifischen themen nicht ganz soo viel anfangen (ausgenommen die was koch ich - diskussion ;-)) (k) frage mich manchmal nach dem sinn derselben.... 8)
ich finde manchmal die aussagen an den haaren herbeigezogen, nur damit unterschiede deutlich gemacht werden können und irgendwehm/irgend einer lebenssituation für irgendwas die verantwortung zugeschrieben werden kann...
ich habs eigentlich immer so gehalten mein gegenüber so wahrzunehmen wie es ist, seine bedürfnisse/nöte zu erkennen und einen rahmen zu schaffen in dem kind autonomie und kompetenz erfahren kann..ob männlein oder weiblein war mir ziemlich schnuppe....
die meinung, das männliche erzieher in kitas fehlen kann ich nachvollziehen, da viele kinder (egal ob mädel oder junge) nur mit einem elternteil aufwachsen (meist die mutter) und das die "männliche" (was genau ist das) komponente an der erziehung zu fehlen scheint?! doch mißraten kinder die mit nur einem elternteil aufwachsen deswegen oder haben spezielle psychische störungen? wie sieht das mit der nachkriegsgeneration aus? die sind auch fast ausschließlich von witwen erzogen...??
andererseits kann ich es keinem erzieher verübeln sich ne besser bezahlte stelle (jugendarbeit) zu suchen, von dem hungerlohn kann ja kein mann/frau eine familie ernähren, was wiederum immer noch zu 90% aller männer machen.
also meine frage wäre:
ist geschlechtsspezifische erziehung überhaupt nötig und warum, welch intentionen stecken dahinter?

bin in der thematik nicht belesen, aber wenn das was shrell wiedergegeben hat von autoren stammt, die sich diesem thema widmen find ich es langweilig und überflüssig. belehrt mich eines besseren. :hau:
 
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Björn
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Jungen sind keine Männer! Beitrag #5
Hi Claudia,

Nico hat Texte aus den Büchern umgesetzt und mit eigenen Worten wiedergegeben.
Aus deinem Beitrag lese ich eine gewisses gespaltenes Verhältnis zu diesem Thema wieder, kann das sein?
Am Anfang weißt Du darauf hin, dass Du mit diesem Thema nicht viel Anfangen kannst und am Ende, sagst Du uns, dass Du es "mehr oder weniger" für Überflüssig hältst.
Der mittlere Teil deines Beitrages hat mich etwas persönlich getroffen,
(auch wenn ich Du das unbewußt erreicht hast) ;) da ich deutlich deinen Konflikt spüren konnte, ob es wirklich sinnvoll ist Männer im Kiga als Fachkräfte zu haben und geschlechtsspezifische Pädagogik anzuwenden.

Ich möchte gleich auf deinen Satz eingehen: "...bin mit der Thematik nicht belesen...".
Ich möchte Dir wenigstens zwei Bücher empfehlen:

  • * "Kleine Helden in Not - Jungen auf der Suche nach Männlichkeit"
    Dieter Schnack / Rainer Neutzling
    erschienen im Rohwolt Verlag

    * "Jungen in Kindertagesstätten"
    Tim Rohrmann / Peter Thoma
    erschienen im Lambertus Verlag

Wenn Du auf den Verlag klickst, kommst Du direkt zur Bestellung udnkannst Dir die Bücher "näher" anschauen.

Diese Bücher lesen sich nicht nur gut, sondern geben auch einen ordentlichen Einblick in die Materie.

Ob Kinder aufgrund fehlender männlicher Bezugspersonen "missraten",wie Du es so schön ausgedrück hast, kannst Du auch dort nachlesen und Dir aufgrund der Wissenserweiterung eine sachliche Meinung zu diesem Thema bilden.

Wenn Du dennoch kein Interesse an diesem Thema hast, ist es auch okay.
Nur können wir alle nur auf einer Ebene dieses Thema besprechen, wenn wir auch überwiegend den selben informellen Stand dazu haben.

Viele Situationen, Entwicklungen und Verhalten, vorallem im geschlechtsspezifischen Bereich werden einem erst bewußt, wenn man sich sachlich und intensiv mit diesem Thema auseinandersetzt.

Ein kleines, plausibles Beispiel:
Jungen haben im Kindergarten kein männliche Bezugsperson und somit auch kein Vorbild dass sie nachahmen können.
Gerade in der Entwicklung dieser Jahre, ist das geschletspezifische Rollenvorbild besonders wichtig.
Das Mädchen und der Junge suchen nach ihrer Identität, die in diesen Jahren gebildet und fundiert wird. In keinem anderen ALter, wie in den Kindergartenjahren, ahmen Mädchen und Jungen so intensiv das Verhalten Erwachsener nach.
Um sich selbst zu finden, sich zu bestätigen und seinen Platz zu finden.
Da Jungen keine männlichen Vorbilder im KiGa finden, finden sie Ihre Rolle und ihr Verhalten in der Negation der weiblichen Bezugsperson.
Jungen werden überwiegend als sehr lebhaft, aktiv und aggressiv wahrgenommen.
Würden mehr Männer im Kiga zu finden sein, könnten Jungen erleben, dass auch Männer:

  • - Gefühle zeigen und über diese Sprechen
    - ebenfalls Teilen und sich Entschuldigen
    - nicht sagen das Mädchen doof, sondern genauso okay wie Jungen sind
    - auch mit Puppen spielen dürfen
    - zur Ruhe kommen und nicht nur Toben müssen

Der Ausgleich der Bezugspersonen ist nicht nur im Sinne der Kinder.
Mehr Männer im KiGa heist auch = Emanzipation, Angleich und sich Näher kommen.

Ich halte es nicht für sinnvoll die Diskussion auf der Ebene zu führen, indem wir sagen: "...früher ging es auch und jetzt kann es auch so gehen!"
Gerade im pädagoischen Bereich brauchen wir viel Toleranz und viel Flexibilität.

Es geht um die Entwicklung einer neuen Gesellschaft und wenn es bessere Menschen hier braucht auf Erden, müssen wir selbst zu Ihen werden. Dann können wir dies an Andere (Kinder) weitergeben!

Viele Grüße,
Björn
 
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Jungen sind keine Männer! Beitrag #6
huhu björn
zuerst einmal will ich hier niemanden persönlich treffen, ich sag nur was sich mir dazu spontan und unwissend wie ich bin, in den kopf drängt.
ich stell mich nicht, ich bin doof, was diese thematik angeht. hat ja vll. auch den vorteil, das man unvoreingenommener an die sache rangeht und mit einer diskussion wachsen kann.
werde mal einen blick in die bücher oder ähnliche werfen, wenn ich sie mir in der bibliothek besorgen kann und mich mal etwas einlesen es beginnt mich zu interessieren.
vll. geht es anderen weiblichen vertretern unserer zunft genauso und nur ich bin mal so frech anzusprechen wie das wort geschlechtsspezifisch subjektiv auf mich wirkt....mädels? was eure meinung?

- Gefühle zeigen und über diese Sprechen
- ebenfalls Teilen und sich Entschuldigen
- nicht sagen das Mädchen doof, sondern genauso okay wie Jungen sind
- auch mit Puppen spielen dürfen
- zur Ruhe kommen und nicht nur Toben müssen
....ich denke auch das konnte ich meinen kiddys vermitteln auch als nur frau oder gerade weil - weiß nicht.
wie gesagt belehrt mich mal bin jetzt offen für das thema..... :rauch:
 
B
Björn
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Jungen sind keine Männer! Beitrag #7
Hi Claudia,

ich bin der vollen Überzeugung das Du den Kindern in deiner Einrichtung, so wie viele andere Frauen, diese Werte ebenfalls an Jungen herantragen.
Denkst Du nicht trotzdem, dass das Geschlecht der Bezugsperson eine wichtige Rolle dabei spielt, wie diese Werte vom Kind aufgenommen und umgesetzt werden?

Viele Grüße,
Björn
 
A
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Gast
Jungen sind keine Männer! Beitrag #8
hi, björn
ich denke schon, das es gut ist männer im kga zu haben - nicht zuletzt auch für ein frauenteam.....aber die bezahlung ist zu sch....! denke, mann kann höchstens mit der leitung ordentlich zu geld kommen.
erst wenn die ausbildung zu diesem "frauenberuf" endlich an die fachhochschulen kommt, der hochschulabschluß entsprechend honoriert wird und auch endlich eingesehen wird das in kitas BILDUNG geschieht, wird die stelle doch erst interessant für mann - oder - ehrlich! ansonsten sieht man männer eben weiterhin vermehrt im jugendhifebereich und das wird auch so bleiben, weil da die kohle stimmt! und die anerkennung höher ist.
was die vermittlung der werte und normen angeht: auch frau wird diese vermitteln können und tut es seit jahren in diesem beruf - männer auch! der einzige unterschied, den ich bemerke: eher schneller und mit weniger umschweife - komischerweise gibt es bei männer keine diskussionen warum ich und wieso jetzt....das gildet und peng - meinst du diesen effekt, der mehr in die kitas getragen werden müßte?
ach ja und männer sind nicht so ordnungsliebend hinterher kann es dann auch öfter mal wie sau aussehen - kollegIn regt sich bestimmt auf...........kleiner stich am rande... 8)
;-)
 
A
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Gast
Jungen sind keine Männer! Beitrag #9
Hallo Claudia,

Ich denke es ist ganz wichtig sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, weil man sonst Jungen und Mädchen nicht gerecht wird. Ja, es ist nötig geschlechtsspezifische Erziehung anzuwenden.

Es geht bei der geschlechtsbezogenen Arbeit mit Jungen bzw. Mädchen nicht darum bestimmte angebote für sie zu schaffen (kann muss aber nicht). Es geht vielmehr darum sich seiner eigenen Lebensgeschichte als Mann bzw. Frau zu stellen. Dabei kann man sich fragen:

-Wann sehe ich in Jungen kleine Maenner?
-was durfte ich als Mädchen nicht was Jungen durften? (oder umgekehrt)

Es ist wichtig sich mit dem Selbstverständnis als Mann oder Frau auseinanderzusetzen, denn Kinder sehen in einer Bezugsperson erstmal einen Mann oder eine Frau (Erwachsenen).

Es geht mir dabei auch nicht unbedingt darum wie Maenner mit Jungen umgehen, sondern vielmehr wie Jungen auf Frauen wirken... Diese Konstellation ist im KiGa am häufigsten.

Was für Gefühle und Übertragungen Mädchen in mir als Mann wecken ist ne ganz andere Frage.

Bis dann
*nico*
 
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Björn
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Jungen sind keine Männer! Beitrag #10
Sersn Claudia,

über die ökonomsiche Berufstruktur im KiGa brauche wir nicht zu Diskutieren.
Ich stimme Dir voll und ganz zu, dass der Beruf aufgewertet werden muss und das wird er auch. PUNKT. Mit Sicherheit wird er so auch attraktiver für Männer.

Diesen Effekt, wie Du ihn Beschreibst meine ich nicht.
Denn dieser Effekt ist von der individuellen Perosn abhängig, egal ob männlich oder weiblich.
Ich glaube eher, dass diese "..das gildet und peng..." bei Männern wesentlich stärker und intensiver Wahrgenommen wird, da bei Männern die "Machtposition" stärker zum Vorschein kommt. Ich denke dass auch Frauen sagen: "...das gildet und peng..." Das m uss nichts umbedingt mit Männern zu tun haben.
Ich für meinen Teil gehe so nicht im KiGa vor....

Den letzte Satz halte ich für überflüssig...und ich habe auch keine Stich verspürt.
;)
Meine Wohung ist Strukturiert und Ordentlichg, genauso wie meine Arbeit.
Wenn ich als mann im KiGa nur eine Tasse stehenlasse, wird sofort angenommen dass ich einen "Saustall" hinterlasse??? Ist am Anfang auch so vorgekommen....

Und DAS ist genau, was geschelchtsspezifische Erziehung ausmacht.
Die Rollen der Männer und Frauen sollen angeglichen und aufgehoben werden.
Frauen fällt im KiGa sofort der Hammer aus der Hand, sobald ein Mann den KiGa betritt.
Bin ich der Hausmeister, oder was?
Sobald etwas elektronisches oder handwerkliches gemacht werden muss, bin ich der erste Ansprechpartner. Muss das sein? Wieso kann sich die Frau nicht selbst daran versuchen.....
Wennich aber die Frau machen lasse, da ich denke, dass sie dass auch kann, merke ich sofort, dass gewollt ist, dass sich fest anpacke und sage: "Lass nur, das mach ich schon..."

Ich hoffe Du verstehst was ich meine.... :D

Bye Björn
 
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Jungen sind keine Männer! Beitrag #11
ne, jetzt gar nit mehr...

.........."Und DAS ist genau, was geschelchtsspezifische Erziehung ausmacht.
Die Rollen der Männer und Frauen sollen angeglichen und aufgehoben werden.
Frauen fällt im KiGa sofort der Hammer aus der Hand, sobald ein Mann den KiGa betritt.
Bin ich der Hausmeister, oder was?
Sobald etwas elektronisches oder handwerkliches gemacht werden muss, bin ich der erste Ansprechpartner. Muss das sein? Wieso kann sich die Frau nicht selbst daran versuchen.....
Wennich aber die Frau machen lasse, da ich denke, dass sie dass auch kann, merke ich sofort, dass gewollt ist, dass sich fest anpacke und sage: "Lass nur, das mach ich schon..." ..............
jetzt bin ich noch weniger schlauer.
würde für mich heißen gerade nicht geschlechtsspezifisch zu erziehen. ist doch auch wieder nur ne schublade/ kategorie um irgendwie einzusortieren. wie wäre es damit jeden individuell zu sehen ......... 8)

definiere mir doch hier mal jemand das wort geschlechtsspezifisch....... :clown:
 
B
Björn
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Jungen sind keine Männer! Beitrag #12
Moin Claudia,

Du möchtest die Definition? Bitte sehr... ;)

Geschlechtserziehung (engl. sex education). Identität, Bildungs- und Berufschancen sowie Lebensräume und -weisen sind nach wie vor stark von geschlechts- spezifischer Sozialisation abhängig. Geschlechtserziehung will über die kulturelle, gesellschaftliche und politische Vermittlung des individuellen und sozialen Umgangs mit dem Geschlecht aufklären und zu einer bewußten, befriedigenden und verantwortungsvollen Gestaltung der eigenen Geschlechtlichkeit und den daraus erwachsenden Aufgaben hinführen. Geschlechtserziehung versteht sich folglich sowohl als bewusste Jungenbildung wie als Mädchenbildung. Sie ist zentraler Teil sozialen Lernens und politischer Bildung. Sie kann den Werten und Normen, die sich aus Menschenrechten und Verfassungsauftrag ergeben, nur gerecht werden, wenn sie die vielfältigen Formen der Ungleichheit zwischen Frauen und Männern aufzeigt und auf ihre Wurzeln zurückführt, die Schüler und Schülerinnen zur Mitwirkung bei der Überwindung von Benachteiligungen befähigt und entschieden gegen Diskriminierung und Ausbeutung der Mädchen und Frauen eintritt.
[Wörterbuch: Geschlechtserziehung, S. 1. Digitale Bibliothek Band 65: dtv-Wörterbuch Pädagogik, S. 935 (vgl. WB Päd., S. 234)]

Nochmal zusammenfassend:
Es geht um das angleichen und aufheben der Ungleicheiten der beiden Geschlechter.
D.h. Frau kann auch handwerkliche Tätigkeiten übernehmen und der Mann auch hauswirtschaftliche.

Vielleicht bringt das etwas mehr Licht in unsere Diskussion......

Bye Björn
 
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Jungen sind keine Männer! Beitrag #13
huhu
verstehe... :kaugummi:
doch in meinen augen ist es wieder nur ein dem kind vorweg überstülpen von maßstäben. gut gemeint -nunja bestimmt, wie alle pädagogischen konzpte, die zeitlebens angewendet wurden.
statt das sich das aber geschlechtsspezifische sozialisation gesellschaftlich einfach mehr und mehr entwickelt,(entwickeln darf) - es kommt doch langsam in die gänge und was zeit braucht sich zu entwickeln braucht eben zeit, hab ich das gefühl, das hier etwas beschleunigt werden soll und finde es nicht immer angebracht.
wir hinken in der gesellschaftlichen sozialen entwicklung einfach noch vielen dingen hinterher.......wenn wir diese vielfachen dinge langsam auf den weg gebracht haben, geschieht geschlechtsspezifische sozialisation von ganz allein oder?
ich finde nach wie vor die individualerziehung als die beste möglichkeit, persönlichkeiten zu unterstützen.
jemand der das erfährt ist offen und flexibel für die gesellschaftliche entwicklung und bereit sie mit zu verändern.
und wenn sich dabei eine geschlechtsspezifische zielsetzung ergibt - o.k. dann ist der moment ggf. gekommen diese möglichkeiten zu eröffnen aber nicht bevor vom gegenüber nicht die intuition dazu ausgeht.

"kinder sind menschen die nach dem weg fragen" d.h. sie müssen ihn zwar in begleitung aber selbstädig gehen - vorhergehn nur bei drohender gefahr. ;-)
alles mit maßen zuviel gleich ist langweilig.........
 
B
Björn
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Jungen sind keine Männer! Beitrag #14
Hi Claudia,

jetzt kommt aber alles durcheinander. :-|

Wenn geschlechtsspezifische Erziehung vorsieht, festgefahrene Rollen zu lockern und aufzuheben, also das Frauen ebend NICHT nur an den Herd gehören, dann musst Du mir mal erklären, wie Du zu der Ansicht kommst dass da dem Kind etwas übergestülpt wird? ::?:

Geschieht durch geschlechtspezifische Erziehung nicht gerade das Gegenteil?

Welches sind die Dinge, die Du meintest, die wir auf den Weg bringen?
Und WER bringt Sie auf den Weg?

Kindern wird, ob wir es wollen oder nicht, sowieso von vornherein etwas übergestülpt.
Das Kind kommt auf die Welt und an ihm werden von vornherein Erwartungen gelegt, da es nämlich ein Junge oder in Mädchen ist.
Die Entwicklungsprozesse der Enkulturation, Sozialisation dund Personalisation sind "formende Prozesse", diese dienen nämlich dazu, dem Kind Orientierung zu geben.
Das Kind lernt unseres Bräuche und Sitten, es verinnerlicht Normen und Werte unserer Gesellschaft. Die werden dem Kind ebenso übergestülpt, oder?

Und wir tun doch nichts anderes als die Kinder zu begeleiten, da hast Du doch vollkommen recht, aber auf ihrem Weg bieten wir ihnen Möglichekiten an ihr Leben zu gestalten. Wie sie das annehmen und für sich umsetzten ist doch ganz klar ihre eigene Entscheidung.
Also können wir den Kindern anbieten, Vorurteile gegenüber der Geschelchter aufzuheben und besser damit umzugehen, als wie es unsere Generationen vor usn getan haben.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir deine Bedenken zur praxisorientierten Umsetzung der geschlechtsspezifischen Erziehung deutlich machst.

Wie stelltst Du dir diese Umsetzung und PRaxis überhaupt vor?

Viele Grüße,
Björn
 
M
Manuela W.
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Jungen sind keine Männer! Beitrag #15
Meine allerliebste Kollegin *gg*
lässt ständig ihre angefangenen Gläser und Tassen irgendwo im Schrank stehen und ich räum sie dann weg :hau:
Bei uns ist also die Rollenverteilung eindeutig oder???

Aber, ich liebe sie trotzdem :knuddel:
 
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Jungen sind keine Männer! Beitrag #16
huhu björn

"Wenn geschlechtsspezifische Erziehung vorsieht, festgefahrene Rollen zu lockern und aufzuheben, also das Frauen ebend NICHT nur an den Herd gehören,


> da habe ich nix gegen aber wir können nur mit der gesellschaftlichen entwicklung gehen und nicht vorausrennen. und ich denke die entwicklung geht dahin, es braucht nur seine zeit....die hinten laufen müssen auch noch mit - huhu siehst du mich noch? :kaugummi: ich treffe gerade bekannte halt ein schnäckchen, die wollen wissen was ich hier mache.....(metapher)

dann musst Du mir mal erklären, wie Du zu der Ansicht kommst dass da dem Kind etwas übergestülpt wird"
übergestülpt ist alles, was einer reifung/ entwicklung vorausgreift - das gegenüber diesen schritt nicht mehr alleine machen läßt, weil vorgekaut.

in manchen fällen, vor allem denen der sicherheit um die gesundheit des kindes unabdingbar - bei bestimmten normen und werten auch - aber auch letztere entwickeln sich mit/ können sich mitentwickeln, wenn der prozess langsam vorangeht.

......jedes erziehungskonzept beinhaltet als ziel einer veränderung oder verstärkung von verhalten - somit wird immer etwas übergestülpt. aber warum überstülpen, warum nicht sich von allein entwickeln lassen - haben wir irgendwelche eile?

ich denke das - wenn eine "erziehung"/ begleitung sich an der persönlichkeit, den gefühlen und dem verständnis des gegenübers orientiert, geschieht geschlechtsspezifische sozialisation/ veränderung von alleine- es braucht halt seine zeit verinnerlicht zu werden. warum also von vorneherein eine entwicklung vorgeben wollen - es bleibt doch dem menschen überlassen was er/ sie aus der summe aller erfahrungen macht.
wichtig ist das ein kind/ein mensch sich immer angenommen fühlt, einem kind selbstbewußtsein, selbständigkeit (und wenn es sich daraus ergibt auch die mädels den hammer - dann ist die zeít gekommen), umgang mit konflikten/kritik, toleranz und akzeptanz usw. DAS denke ich, ist die basis für gesellschaftliche veränderungen ins positive - dazu brauche ich das erziehungskonzept geschlechtsspezifische erziehung, wie viele andere auch nur am rande und nicht zentral.

"deine" kinder werden evtl. schon ein mehrfaches an geschlechtsspezifischer erziehung erfahren, weil du sie verinnerlicht hast - ich favorisiere andere themen - "meine" können von ihnen lernen und umgekehrt - es entwickelt sich etwas daraus. vll nicht das was du/ich dir/uns ursprünglich darunter vorgestellt hast/haben - aber das ist doch das spannende, wie jeder für sich was draus gewinnt. und nicht alles gleich ist.

wenn sich aus einer lebenssituation heraus die nötigkeit herauskristallisiert, dann sollte ich "erziehung" anwenden, nicht von vornerein überstülpen.
sprich also nicht immer wenn möglich (vll. ist ein anderer erfahrungsinhalt ja in dem moment wichtiger) , - nur soweit als nötig.
..... wenn viele schritte getan sind, kommen wir der gE und anderen sozialisationsprozessen schon auf den weg. für mich hat sie (noch) nicht eine so entscheidende priorität wie für dich.
aber wir lernen voneinander - ist doch spannend oder? ;-)
 
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Jungen sind keine Männer! Beitrag #17
Moin Claudia,

das ist mein 2.ter versuch. Gestern hatte sich beim schreiben mein Computer aufgehangen und dann ist mir die Lust vergangen. ;)

Hast Du das Gefühl das wir oder ich vorrausrennen und Du nicht hinterherkommst?
übergestülpt ist alles, was einer reifung/ entwicklung vorausgreift - das gegenüber diesen schritt nicht mehr alleine machen läßt, weil vorgekaut
Stülpen wir im Kindergarten den Kindern etwas über? Haben wir da von den Lehrkräften etwas falsches vermittelt bekommen?
Ich denke - Nein!

Als Fachpersonal arbeiten wir Angebote und Projekte didaktisch udn methodisch durch, so dass sie auf das Alter der Kinder und deren Entwicklung zugeschnitten ist.
Haben Kinder Schwierigkeiten oder Deifizite werden Kleingruppen- oder Einzelangebote durchgeführt.
Ebenso würde es sich bei Themen verhalten, die geschlechtsspezifische Erziehung beinhalten.

Der Prozeß ist, wie Du bereits gesagt hast, wirkungsvoller wenn er langsam und fließend vorrangeht.
Dies ist jedoch nur der Fall, wenn bestimmte Verhaltensweisen vorgelebt werden, als Rollenmodell.
Deshalb ist, wie ich bereits am Anfang gesagt hatte, geschelchtspezifische Erziehung nicht nur Arbeit an udn mit den Kindern, sondern ebenfalls Arbeit an und mit dem Fachpersonal, Eltern und uns selbst.
Geschelchtspezifische Erziehung beinhaltet Emanzipationsarbeit!

Manche Dinge, Claudia, können nicht auf sich warten. Dinge die ich meine sind vorallem "Bildung".
Sehe ich mir den Allgemeinen Wissenstand Gleichaltriger oder Älteren; den Wissensstand und Verhalten zu ökologischen, ökonomischen, historischen, politischen u.a. Themen an, sehe ich dass nicht gewartet werden kann.
Bestimmte Vorraussetzungen müssen in der Kindheit geschaffen werden um darauf aufbauen zu können.

Schon bald ist der Kindergarten eine "Bildungseinrichtung" in der nicht nur Wissen vermnittelt und gelernt wird, sondern es soll erlernt werden wie gelernt wird.

Dem Kind sollen Lernmethodische Kompetenzen vermittelt werden.
So lernt das Kind:

  • * gezieltes Beschaffen und Verarbeiten von Informationen
    * Bewußtsein für die eigenen Lernprozesse (!!!)
    * Aufbereitung und Organisation des neues Wissens
    * angemessener und verantwortlicher Wissenseinsatz zur Problemlösung

wichtig ist das ein kind/ein mensch sich immer angenommen fühlt, einem kind selbstbewußtsein, selbständigkeit (und wenn es sich daraus ergibt auch die mädels den hammer - dann ist die zeít gekommen), umgang mit konflikten/kritik, toleranz und akzeptanz usw. DAS denke ich, ist die basis für gesellschaftliche veränderungen ins positive - dazu brauche ich das erziehungskonzept geschlechtsspezifische erziehung, wie viele andere auch nur am rande und nicht zentral.
Auch diese Punkte (Selbstständigkeit;......) sind zentral im neuen Bildungsplan enthalten und verankert.
Wer hat gesagt dass geschlechtspezifische Erziehung ein zentralesThema ist?

DiesemThema wird genausoviel Aufmerksamkeit geschenkt wie alle Jahres- und Rahmenplänen des Kindergartens. Egal ob "Mein Körper", "Friedens und Sozialerziehung" etc.

Für Dich hat dieses Thema weniger Priorität als für mich? Bist Du dir da sicher?
Bist Du damit zufrieden, wie mit Frauen in unserer Gesellschaft umgegangen wird?

Viele Grüße,
Björn
 
A
Anonymous
Gast
Jungen sind keine Männer! Beitrag #18
uahhhh ich werde wieder nicht verstanden......
;-)
warum reitest du so auf männlein weiblein rum - eigentlich sind wir doch schon sehr weit gekommen, wenn ich bedenke das ich als frau in einer anderen kultur beschnitten oder fürs fremdgehen gesteinigt würde..........

ja, es sollte sich beim rennen mal kurz wieder umgeschaut werden - guck mal wieviele frauen sich hier an die diskussionen herantrauen... vielleicht müssten die diskussionsinhalte mal überdacht werden und bei einem elementarerem punkt begonnen werden?

ich glaube in vielen dingen sind wir uns ja einig !
- ich sehe aber gE als ein von vielen einflüssen auf das kind, welches sich von allein erledigt, wenn eine gescheite individualerziehung/persönlichkeitsbildung geschieht.
...also mach ich mir nicht sooo nen kopp darum.....bzw. muss dat ding bei mir nicht unbedingt nen namen haben.
und bei der meinung bleib ich vorerst mal........... 8)

mit vorausrennen meine ich das du nicht erwarten kannst, das alle in null komma nix auf den gleichen stand kommen werden und du auch die, die "hintenan" stehen mit berücksichtigen mußt. das heißt auch mal ne stufe zurückschrauben.

deine argumente sind sicher wichtig - doch wie gesagt kommt vieles auf den weg wenn man ihm die zeit gibt zu reifen und die letzten immer wieder da abholt wo sie stehen. die geduld muß man aufbringen ansonsten klafft noch eine größere lücke in der sozialen gesellschaft.
klar bin ich für mehr gleichberechtigung - aber mir wäre im moment wichtiger das es allgemein und nicht aufs geschlecht bezogen mehr verständnis und weniger diskriminierung o.ä. dinge gäbe.
dafür muss ich auch immer wieder an mir selbst arbeiten, richtig!

das wort bildung ist für mich auch ein teil von vielem in der "erziehung/persönlichkeitswerdung"!
ich kann das alles nicht so trennen - für mich ist das komplex.

"befähigen jetzige und zukünftige lebenssituationen zu bewältigen"

und dabei bedenken, das viele kleinigkeiten (ein falscher blick, eine bemerkung am rane o.ä.) mehr auswirkungen haben können wie ein durchdachter, geplanter und exat vor und zubereites angebot.
die sind sicher wichtig!!!! nicht wieder falsch verstehen - aber nicht allein geltend um bildung, persönlickeit, selbstbewußtsein, toleranz.....u.v.m. im kind zu wecken.
aber ich werde jetzt öfter mal hier ins forum schauen - etwas,was das wichtigste element für den gewinn von persönlichen erfahrungen ist, ist geweckt, die neugierde! :kaugummi:
 
A
Anonymous
Gast
Jungen sind keine Männer! Beitrag #19
Hallo Männer und Frauen,

Ich möchte mich jetzt auch mal wieder einschalten. Die Diskussion war sehr interessant wie ärgerlich für mich!

1. Jungenarbeit ist Haltung!

Björn, Claudia sieht geschlechtsspezifische Arbeit aus den Sichtwinkel einer Frau! Sie wird und darf auch nicht zugeben das Jungenarbeit enorm wichtig ist! Wenn sie das täte wäre die Angst vor einer erneuten Unetrdrückung zu groß. Ich kann Cklaudia sehr gut verstehen! Du solltest Deine Kraft sparen und Dich einfach verhalten.

2. Bildung ist "übergestülpt"

Ich denke auch das Bildung übergestülpt ist! Das, was unsere Kinder Wissen sollen und dürfen ist doch gefiltert! Fragt mal den alten Holländer, der wird Euch schon was dazu sagen. Bildung ist nie frei! Das sollte sie aber sein. In unserer Kultur wird sehr wohl beschitten und gesteinigt, wenn auch eher seelisch.

Jetzt wird es mir zu warm, melde mich später noch einmal

Holger
 
A
Anonymous
Gast
Jungen sind keine Männer! Beitrag #20
Holger! Holla! Ich gebe zu, hier kaum etwas zum Thema gelesen zu habe - außer deinem letzten Eintrag hier :floet: aaaaaaaber: dein 1. Punkt :nono: :box: Irgendwie fehlen mir die Worte - ich denke grad einfach nur: :mad:
 
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