medikinet

    Diskutiere medikinet im Erste-Hilfe und Krankheiten Forum im Bereich Hilfe, Rat und Austausch - für die Praxis; hallo ist medikonet so etwas ähnliches wie ritalin?
A
Anonymous
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medikinet Beitrag #1
hallo
ist medikonet so etwas ähnliches wie ritalin?
 
I
inki
Ich schaue mich noch um!
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medikinet Beitrag #2
Hallo Claudia!

Ja, genau, ist wohl nur von `nem anderen Hersteller. Es heißt übrigens Medikinet , falls du googeln willst ;-)

LG

inki
 
A
Anonymous
Gast
medikinet Beitrag #3
achso, deshalb hat er mir nix ausgespuckt...
danke
 
A
Anonymous
Gast
medikinet Beitrag #4
oje
mein kind könnte noch an ads / adhs leiden - medikamente kämen auf gar keinen fall in frage!!! guckt euch mal die nebenwirkungen an!
meine herren. :hau:
 
A
Anonymous
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medikinet Beitrag #5
Relativieren

Hallo Claudia,

ja, es gibt nebenwirkungen bei amfetamine (ritalin u.a.) nur wird die suppe nicht so heiß gegessen wie gekocht. Zu der Diskussion um den Nebenwirkungen musst du eins wissen, nämlich dass sowohl die befürworter als auch die gegner ein mächtiges finanzielles interesse haben.

Hinter den meisten "blinden" befürworter sitzen die Hersteller, die diese Lobbies kräftig finanzieren. Aber hinter den Gegnern stecken auch erhebliche wirtschaftliche Interessen. Zum Teil bieten sie selbst alternative Therapieformen an, deren wirkung nicht wissenschaftlich belegt wird, teilweise ist es eindeutig Scientology der die gegner steuert um so verzweifelte Eltern im eigenen Boot zu bekommen.

Die Wahrheit liegt irgendwo in der MItte. Ich bin grundsätzlich ein gegner von medikamente, es sei denn, in der abwegung pro- und contra überwiegen die vorteile. In diesem fall ist es halt so, dass es manche kinder gibt, die einfach ohne amfetaminen zunächst nicht therapierbar sind. da führt kein weg daran vorbei, dann muss man, im interesse des kindes zu dieses mittel greifen.

bei bestimmte formen von ad(h)s handelt es sich um eine störung der dopamin-rezeptoren, welche wirklich nur medikamentös behandelt werden kann. Wichtigste allerdings, und da hapert es am häufigste, ist ein vernünftige diagnostik. Einfach eben schnell die sprechstunde eines Kinderarztes besuchen und mit ritalin heraus gehen bringt es nicht. Ebenso ein arzt der medikamentös was macht und ein therapie (basismaßnahme eigentlich) ablehnt mit der begründung, mit dieses medikament braucht das kind kein therapie mehr...

Ich bin zwar nicht direkt betroffen, habe aber inzwischen genug gespräche und diskusionen geführt, das ganze etwas entspannter zu sehen.

liebe Grüße,

Olav
 
A
Anonymous
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medikinet Beitrag #6
hallo olav
ja, ich weiß, dass ein bekennender scientologe eine website gegen ritalin betreibt. wir (e-on) haben einen hinweis bekommen und den link, der bei uns erst auf der page war rausgeschmissen.
ich bin persönlich auch nicht betroffen - nur wo kommen diese kinder plötzlich alle her? gab es das früher nicht? wie sind eltern nur vor ritalin damit fertig geworden? inwiefern hat das sich verändernde umfeld die verantwortung für dieses "syndrom"?
leider wird viel zu schnell und aus bequemlichkeit zu mittelchen gegriffen, denke ich. danke. medikamente die veränderungen im gehirn (das bei weitem noch unbekannteste organ im menschlichen körper) sollten wirklich nur in ausdrücklich und ausführlich begründeten AUSNAHMEN! gegeben werden. was weiß man schon über evtl. langzeitfolgen?
die "gutachter" sind mir einfach zu schnell mit dem zeugs! und eltern zu unerfahren und unmutig die weißkittel auch mal in frage zu stellen.
eine freundin meiner tochter nimmt das mittel medikinet wie ich jetzt erfahren habe. ich kenne das kind vor medikamentengabe - wenn die kleine adhs hat bin ich ein mann! aber iss in schön ruhiges kind geworden - apathisch würde ich meinen.
ich hoffe das mutti sich besinnt.
 
L
Leni4285
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medikinet Beitrag #7
Hallo!

Ich bin zwar noch ganz neu hier in diesem Forum aber zum Theam "Ritalin bzw. medikinet" kann ich was beitragen!

Wie ihr warscheinlich schon in meinem Profil gelesen hab, bin ich inder Ausbildung zur Erzieherin!

ABER: Bei mir wurde vor 10 Jahren ADS mit H festgestellt und habe darauf 5 Jahre Ritalin genommen! Ich bin mir sicher das ich jetzt nicht das wäre was ich bin (Persönlichkeit, Selbstbewusst,..) !!! Aber bei mir wurde es in der Universitätsklinik festgestellt und nicht von irgendwelchen Menschen die eigendlich gar keine ahnug von ADS haben!

DESHALB: Wenn ein Kind wirklich ADS hat und dann "Metylphenidat" bekommt wird nur der Dopaminhaushalt im Gehirn ausgeglichen und von den Nebenwirkungen kann ich auch nichts nachteiliges von mir sagen! UND wenn ein Kind z.B.. Diabetes hat braucht es ja auch sein insulin um lebensfähig zu sein!

Wer noch mehr zum thema ADS wissen will kann sich auch gerne bei mir melden!

Madeleine :lol: :lol: :lol:
 
A
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medikinet Beitrag #8
Nicht gegen...

Hallo Madeleine,

ich habe nichts gegen Ritalin, bzw. der Wirkstoff, aber es wird zu oft leichtfertig in die Welt geschrien. AD(H)S ist eine Ausschlussdiagnostik, der eine ganze Reihe von Symptome beschreibt mit ganz viele mögliche Ursachen. Z.B. ist die symptomatik bei chronische Unterforderung fast identisch als wie bei ein Neurotransmitterstörung (Dopamin). In letzteren Fall ist es durchaus sinnvoll mit Ritalin zu arbeiten, in ersten Fall ist es blödsinn.

Nun ist es aber leider so, dass ohne ausführlichen Diagnostik (wie z.B. an mancher Uni gemacht wird) der differenz nicht wirklich festzustellen ist. Zu einer sorgfältigen AD(H)S diagnostik gehört u.a. auch eine Begabungsdiagnostik. Letzteres unterbleibt, es gibt sogar Ärzte, die nach 3 bis 5 minuten Gespräch in einer vollen Praxis feststellen, dass ein Kind AD(H)S hat und schnell Ritalin verschreiben.

Dagegen wehre ich mich vehement,

Aber ebenso wehre ich mich gegen diejenigen, die aus ideologischen Gründe Ritalin grundsätzlich verteufeln.


Olav
 
J
Juniper
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medikinet Beitrag #9
Hi

Bei dem Sohn einer Freundin wurde ADS in der Kinderklinik diagnostiziert. Er soll Ritalin nehmen, allerdings bekommt er davon immer Kopfschmerzen. Meine Freundin weiß nicht so Recht ob sie das richtige tut ihm diese Tabletten zu geben und tut es Momentan nicht.

Was wir uns fragen ist wie das Mittel wirkt, wie fühlt man sich wenn man es nimmt. Er selbst kann es nicht beschreiben. Aber ich hätte Angst das man sich selbst verliert, man sich nicht wieder erkennt oder begreift was mit einem passiert.

Wir fragen uns auch ob er dieses Mittel wirklich benötigt.

1. Weil er in bestimmten Fächern in der Schule schlecht ist und häufig Flüchtigkeitsfehler macht. Aber in allen "biologischen" Sachen kennt er sich super aus und zeigt da auch vermehrtes Interesse.

2. Wenn wir darüber nachdenken wie wir früher in der Schule waren, haben wir das auch, oder hatten. Ich konnte nie und kann heute noch nicht lange zuhören und schalte oft ab, kann nicht lange still sitzen u.ä. (letzteres hat er nicht)

3. Es wurde gesagt die Nebenwirkungen wären normal, aber ich habe selbst Migräne und kann mir gut vorstellen das er abblockt wenn er von diesen Tabletten immer Kopfschmerzen bekommt.



Was meint ihr?

Gruß,
Juni
 
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medikinet Beitrag #10
NIcht pauschal

Hallo Juni,

so pauschal kann man da wenig sagen. Egakl welches medikament man nimmt, es gibt immer welche Nebenwirkungen. Ich gehe davon aus, dass eine sorgfältige Diagnostik gemacht worden ist, inkl. ein qualifizierten Begabungsdiagnostik.

"Einfach" ein medikament nicht geben, halte ich nicht für gut, da mpssen die Nebenwirkungen mit den behandelnden Arzt besprochen werden. U.U. kann man über die Dosierung auch noch etwas bewegen.

Olav
 
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Leni4285
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medikinet Beitrag #11
Hallo!

Ich kann nur von mir sagen, das ich nicht ständig "neben mir" ges´tanden bin und ich war endlichmal ich selbst!

Auserdem wurde bei mir wirklich eine ausreichende diagnostik vorgenommen die ich mir erst vor kurzem nochmals von dem damaligen Arzt der es bei mir festgestellt hat erklären gelassen habe!

Wenn der Sohn Kopfschmerzen bekommt undbeding Arzt aufsuchen!

Tschau

Madeleine
 
J
Juniper
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medikinet Beitrag #12
Danke ihr beiden, ich werde das weiterleiten. ;-)

Gruß,
Juni
 
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