Mein Sohn ist 3,5 Jahre alt

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SteffiM.
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Mein Sohn ist 3,5 Jahre alt Beitrag #1
Hallo. Mein Sohn ist 3,5 Jahre alt und wir glauben, daß er ganz schön clever ist. Im logischen Denken ist er für sein Alter sehr weit entwickelt und kann sein Vorhaben sofort in Taten umsetzen..Kann man in seinem Alter schon testen,ob er eventuell hochbegabt ist, oder in welchen Bereicen er eben besondere Untersützung braucht, damit er nicht unterfordert wird? :)
 
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Mein Sohn ist 3,5 Jahre alt Beitrag #2
Hallo

Hallo Steffi,

im algemeinen wird im Alter deines Sohnes noch nicht vonHochbegabung gesprochen, sondern von einen Entwicklungsvorsprung. Das was man ansatzweise Testen könnte, wäre seine Intelligenz. Allerdings nur Ansatzweise und auch nur in einen Tendenz. Die in Deutschland üblichen Tests sind alle geeicht ab ca. 6 jahre und dann durchaus assage fähig.

In Verschiedene Veröffentlichungen wird gerne von "hochbegabung" gesprchen, wenn "hoch intelligent" gemeint wird, das ist nicht wirklich identisch. Dazu kannst du dir (über die suchfunktion) meine erklärungen zum drei-ringe-modell von Renzulli/Mönck mal anschauen.

Und mit welchen Ziel würdet ihr eurem Sohn testen? Nur damit ihr eine Zahl habt? Der sagt sogut wie nichts über dein Sohn aus, nur etwas über seine Kognitive Fähigkeiten.

Wie handhabt ihr das denn mit Essen? Wenn er Hunger hat, bekommt er doch etwas, oder? Und wenn er etwas vor der Nase hat, muss er doch wenigstens ein Teil davon (wenn nicht alles) auch essen? So würde ich es auch mit der Forderung handhaben. Wenn er was wissen will, antworte. Schaffe Möglichkeiten, dass er sich mit ähnlich gestrickte Kinder in eure Umgebung trifft (DGHK-Kontaktadressen über Internet).

Alleine die Tatsache, dass er etwas, was er vor hat, auch umsetzt (bzw setzen kann) ist allerdings noch keinen Hinweis auf HB, dazu gibt es mehr.

Im Kindergarten kann es durchaus zu Probleme kommen, wenn das, was angeboten wird nicht seine Interessen und kognitives Niveau entspricht und/oder wenn er in seine Sprache auf unervständnis stößt. Das betrifft nicht nur die ErziehrInnen, sondern auch (oder viel mehr) die andere Kinder. Dann gilt er schnell als einzelgänger, nicht sozial und wird ihm einen Entwicklungsrückstand anghängt. Müßt ihr nur wissen, damit ihr kein schlechtes gewissen bekommt, wenn einer da was murmelt.

Thema HB würde ich im Kiga erst dann ansprechen, wenn es eine Indikation gibt, dass Probleme auftreten können. Solange die Mitarbeiter es schaffen, dein Sohn Herausforderungen zu bieten, würde ich einfach laufen lassen. Ist wesentlich entspannter.

Es gibt in Deutschland einen Verein, deren Vorsitzende gerne damit argumentiert, dass man hochbegabte Kinder unbdingt intensivst fördern muss, am besten in den vom verein angebotene Kurse, damit sie später nicht Suizidgefährdet sind. Lass Dich von solche Schauermärchen nicht verunsichern, es gibt kein Wissenchaftlicher Beweis für diese gern verbreitete Thesen!!!

Wenn Du noch konkretere Fragen hast, melde Dich einfach wieder.

mit freundlichem Gruß,

Olav van Gerven
 
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