Migrationseltern

    Diskutiere Migrationseltern im Elternarbeit Forum im Bereich Hilfe, Rat und Austausch - für die Praxis; Servus, das Thema: Multikulturelle Arbeit und Migration vermisse ich etwas. Ich selbst arbeite ab September 2005 in einer dreigruppigen Einrichtung...
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Björn
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Migrationseltern Beitrag #1
Servus,

das Thema: Multikulturelle Arbeit und Migration vermisse ich etwas.
Ich selbst arbeite ab September 2005 in einer dreigruppigen Einrichtung in Nürnberg.

In dieser Einrichtung sind 18 verschiedene Nationalitäten vertreten,
wobei die Gruppe der türkischen und italienischen Kinder gleich stark vertreten sind, dicht gefolgt von griechischen Kindern.
Die restlichen Nationalitäten sind vereinzelt vertreten: aus Spanien, afrikanischen Ländern (Togo,Angola,Eritrea), aus Polen, Rußland,Kroatien,
Bosnien, Albanien,Rumänien, Ukraine,Sri Lanka,Irak,Äthiopien,Vietnam,Syrien, und nicht zu vergessen aus Deutschland.
Es sind auch Kinder mit "Mischnationalitäten"( z.B. deutsch- russisch, deutsch- amerikanisch, deutsch- türkisch, deutsch- italienisch) vertreten.

Wer von Euch arbeitet (oder hat gearbeitet) in einer Einrichtung mit vielen Migrationskindern?

Wie sind Eure Erfahrungen in Bezug auf die Elternarbeit?
Konnte jemand bereits Erfahrungen vergleichen (deutschstämmige Eltern; ausländische Eltern)?

Bin auf Eure Beiträge gespannt. :D

Viele Grüße,
Björn
 
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Justine
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Migrationseltern Beitrag #2
Das ist ein interessantes Thema :)!

Ich selbst arbeite ab September 2005 in einer dreigruppigen Einrichtung in Nürnberg.
Darf ich fragen wo :roll: ?

18? Bei mir sind es knapp 30 ;-)! Werde in Ffm in einer Kindertagesstätte arbeiten. Teilweise gibt es 40 unterschiedliche Nationalitäten in einer Einrichtung! Finde die Arbeit sehr interessant und freu mich schon darauf! Natürlich bringt es viele unterschiedliche Chancen, aber auch Schwierigkeiten treten sicher andere auf. Elternarbeit denke ich, ist dort besonders ein großes Thema.
Ich schreib jetzt erstmal nicht so viel, da ich noch nicht so sehr aus Erfahrung (außer Blockpraktikum) sprechen kann...

Bin sehr neugierig auf eure Beiträge :) :) :)!
 
B
Björn
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Migrationseltern Beitrag #3
Hi Justine,

wo? Hast Du auch in Nbg ein Praktikum gemacht?
Ist eine katholische Einrichtung in Gostenhof.

Viele Grüße,
Björn
 
B
Björn
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Migrationseltern Beitrag #4
Ach...warum gehst Du denn nach FfM? 8)
 
J
Justine
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Migrationseltern Beitrag #5
Gostenhof..

Ich finde es sehr interessant, weil ich ja auch die Vorstellungsgespräche etc. der Mitschüler(innen) mitbekomme ;-)! Wenn es die Einrichtung ist, die ich mein.. dann weiß ich jmd. der sich da noch beworben hat..

Auf Ffm gehe ich hauptsächlich, weil ich evtl. nach dem Anerkennungjahr studieren möchte. Ist immer ganz gut, wenn man schon in der Stadt/Nähe wohnt, denke ich. Aber auch aus ganz privaten Gründen, die ich hier jetzt nicht nennen möchte..

Ich habe ein Praktikum in Nürnberg gemacht, in einer Krabbelstube, dort hat es mir sehr gefallen! Ansonsten, Erlangen, Schwabach, ...Na ja, und ab September eben in Frankfurt :)
 
E
Erdbeeri
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Migrationseltern Beitrag #6
Huhu Björn.

Find ich ja echt lustig dass du bald in Gostenhof arbeitest. Naja.
Hab beim andern Beitrag schon geantwortet, hab da auch was zur Elternarbeit geschrieben.

Lg, Erdbeeri
 
N
Ninchen
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Migrationseltern Beitrag #7
Elternarbeit kann schwierig sein mit vielen Nationalitäten, insbesondere dann, wenn sehr verschiedene Kulturen aufeinander prallen. Zusätzlich kann die Sprachbarriere im Weg stehen - Eltern, die kaum Deutsch sprechen, sind sehr viel schwieriger zu einem Elternabend zu "bewegen" und bleiben oft fern. Moslems sind da noch ein zusätzliches Kapitel, in extrem gläubigen Familien "darf" die Mutter nicht alleine kommen, der Vater findet Kindergarten "unwichtig" weil dort ja eh nur "gespielt" wird. Alles schon erlebt... Natürlich muss das nicht so sein, aber es kann. Auf jeden Fall müssen bei Sprachbarrieren die Elternabende/ Elternfeste anders aufgebaut werden und erfordern sicher mehr Kreativität (was andererseits aber bestimmt auch Spaß machen kann).

Andererseits bietet es auch eine riesige Bereicherung, weil jede Kultur spezielle Eigenheiten hat und zb aus jedem Land Spiele, Lieder, Gerichte usw. "mitgebracht" werden, die man gar nicht kennt.

Es hängt immer sehr stark davon ab, wie engagiert und interessiert die Eltern sind... Und das kann man leider nie vorhersagen ;)
 
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Britti
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Migrationseltern Beitrag #8
Hallo!
Ich arbeite in einer zweigruppigen Einrichtung. Wir haben dort Kinder aus 13 Nationen. Türkei, Griechenland, Italien, Schweiz,Frankreich, Kosovo, Arabien,
Irak,Polen, Rußland,Kroatien, Bosnien und aus Deutschland. Einmal im Jahr organisieren wir eine multikulturelle Woche, in der sich besonders die ausländischen Eltern stark engagieren. Wir haben in unserer Einrichtung eine Fachkraft für ausländische Kinder.
Besonders gut war es, als wir eine türkische Praktikantin hatten, denn in dieser Zeit hatten wir den besten Kontakt zu türkischen und arabischen Eltern.
Sonst erleben wir in der Elternarbeit oft, daß sich die ausländischen Eltern stark zurück ziehen.
 
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