Psychologische Kurzbetreuung...eher schädlich..- 27. Juni 03

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Björn
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Psychologische Kurzbetreuung...eher schädlich..- 27. Juni 03 Beitrag #1
Psychologische Kurzbetreuung direkt nach traumatischen Erlebnissen möglicherweise eher schädlich als nützlich [Psychologie / Medizin]

London (Großbritannien)/Cardiff (Großbritannien) - Nach schweren Unfällen und Unglücken sind heutzutage oft psychologisch geschulte Fachkräfte vor Ort, die den Überlebenden in einem Gespräch eine erste Orientierung geben sollen. Nach den neuesten Erkenntnissen eines britischen Forscher-Teams sind diese Einmal-Therapiesitzungen jedoch für die Betroffenen eher schädlich als nützlich. Die Wissenschaftler schlagen vor, die Nachbetreuung erst etwa einen Monat nach dem traumatischen Erlebnis anzusetzen, weil erst dann absehbar sei, welche Hilfe der oder die Betroffene braucht. Ihre Ergebnisse haben die Forscher in der Zeitschrift "Psychotherapy and Psychosomatics" veröffentlicht.

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Re: Psychologische Kurzbetreuung...eher schädlich..- 27. Juni 03
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Anonymous
Gast
Psychologische Kurzbetreuung...eher schädlich..- 27. Juni 03 Beitrag #2
Einspruch

Hallo,

die englische Ergebnisse stehen allerdings in Widerspruch zu den ergebnisse in u.a. Amerika, was damit zusammenhängt, dass die Arbeitsweise anders ist.

Die in Deutschland in der Regel aktive Notfallseelsorge oder Kriseninterventionsteams bieten kein Therapie an einer einsatzstelle an, sondern begleiten einen menschen 2 bis 3 stunden. Sind als Mensch für einen menschen da, bis eine weitere Betreuung durch z.B. Angehörigen, Freunde oder Bekannetn organisiert ist.

Der Tendenz diese menschliche Betreuung in ein therapeutsiche ebtreuung zu ändern, so wie er von eine Reihe von Psychos propagiert wird, lehne ich ab.

Meine perönliche Erfahrung in 5 Jahre NFS/KIT ist, dass ohne Therapie aber mit menschlichkeit sehr wohl viel positives bewirkt werden kann.

Olav
 
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