Qualität der Ausbildung

    Diskutiere Qualität der Ausbildung im Ausbildung Forum im Bereich Hilfe, Rat und Austausch - für die Praxis; In letzter Zeit wird ja immer mal wieder über die Qualität der Erzieherausbildung diskutiert. Vielerorts hört man die Forderung nach einem Studium für...
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Markus
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Qualität der Ausbildung Beitrag #1
In letzter Zeit wird ja immer mal wieder über die Qualität der Erzieherausbildung diskutiert. Vielerorts hört man die Forderung nach einem Studium für angehende Erzieher/innen, um das Niveau an das der Nachbarländer anzupassen.

Deswegen meine Frage an Alle, die im Moment ihre Ausbildung absolvieren, oder vor kurzem von der Fachschule gekommen sind:
Wie habt ihr die Ausbildung an der Schule empfunden?
Wart ihr zufrieden mit eurer Schule oder seid ihr der Meinung, an einer Fachhochschule währt ihr besser aufgehoben gewesen?

Ich frage aus reiner NEugier, weil ich selber grade die Ausbildung mache (1. Jahr) und vom niedrigen Niveau und den unfähigen Lehrern in einigen Fächern (wohlgemerkt nicht in Allen) ehrlich gesagt entsetzt bin. Ich hoffe es bessert sich ein wenig in den nächsten Jahren, aber im Moment frage ich mich, ob ich einfach nur die unzufriedene Ausnahme bin, oder ob ihr das Ähnlich erlebt habt?

Bin gespannt auf eure Antworten :)
 
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Gast
Qualität der Ausbildung Beitrag #2
Hallo Marcus,

an welchen Handlungen der Lehrer stellst Du deren Unfähigkeit fest?

Holger
 
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Markus
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Qualität der Ausbildung Beitrag #3
Hi Holger!

Zitat von Holger:
an welchen Handlungen der Lehrer stellst Du deren Unfähigkeit fest?
Zum Beispiel haben wir in einem Fach zwei Lehrer die abwechselnd unterrichten, und sich leider kaum abzusprechen scheinen. Was der eine uns erzählt wird von der anderen einen Tag später über den Haufen geschmißen, einmal haben sie sich sogar vor der Klasse gestritten. Ein andernmal kriegen wir Texte von denen der andere Lehrer noch nie gehört hat ("Autoritativ? Das muß ein Druckfehler sein, es gibt nur autoritär").

Ich möchte eigentlich auch nicht weiter ins Detail, falls sich doch mal einer aus der Lehrerschaft hierhin verirrt. Es ging mir eigentlich auch nicht darum festzustellen, ob mein Eindruck korrekt ist, sondern wie andere Leute an anderen Schulen die Ausbildung erleben.

Gruß, Markus
 
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Björn
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Qualität der Ausbildung Beitrag #4
Lieber Markus,

die Dozenten meiner Fachakademie Wissen dass ich hier als Moderator tätig bin und wissen wie ich über unsere Ausbildungsinstitution denke.

Sie ist ein Saftladen... :floet:
Die Organisation lässt zu Wünschen übrig:
Obwohl Dinge bekannt sind werden wir nicht informiert (Ausfälle, Veränderungen,...); seit letzten Jahr sollte eigentlich unterrichtsübergreifende Themen die Ausbildung gestalten (z.B., Werte, ...) , das hat die ersten 6 Wochen funktioniert, seit dem ist es überhaupt kein Thema mehr.

Die Qualität in Wissensvermittlung, Unterrichtsführung und Bewertung unter den Dozenten ist sehr unterschiedlich und teilweiße von der Studierenden-Dozenten beziehung abhängig.
Als Beispiel: Der Dozent für Englisch hat im ersten Jahr mit uns kein einziges Wort Englisch geredet (Englisch ist Prüfungsfach!); vereinzelte Dozenten verlangen dass in Klausren Themen wiedergegeben werden, sowie sie uns auf der Ansichtsfolie gezeigt wurde - wiederum andere verlangen die Integriereung und den Einsatz von eigenen Ideen im Kontext zur Wissenswiedergabe udn sind fähig dies zu bewerten...
Es ist ein Graus. :mad:

Jetzt im zweiten Jahr "beschäftigen" wir uns in Pädagogik noch immer mir Erziehungsstilen (Lewin, Tausch&Tausch; Anderson, ...) und in Psychologie mit klassischer und operanter Konditionierung...wir kratzen nur an der Oberfläche.

Gut, ich habe persönlich auch andere Vorstellung von der Ausbildung und die sollten sich nicht mit der aktuellen Form vermischen.

Viele Grüße,
Björn
 
A
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Qualität der Ausbildung Beitrag #5
Ich finde ganz entscheidend fehlt die Schulung zum Einschätzen der eigenen und fremder Leistung.

M.E. nach sind viele Erzieher und angehende Erzieher nicht in der Lage sich selber ehrlich einzuschätzen. Entweder stellen sie ihre eigenen Leistung unter den Scheffel oder sie überschätzen sich.

Die Einschätzung fremder Leistung ist natürlich sehr heikel. Aber jeder Erzieher wird irgendwann mal einen Praktikanten haben. den er bewerten muss.
Ich bin jetzt im Abschlussjahr und zu diesen Themen haben wir noch nichts gemacht

mfg
crea
 
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Björn
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Qualität der Ausbildung Beitrag #6
Hi Crea,

das ist ebenfalls ein sehr kritisch zu bemerkender Punkt! Finde ich auch.
Die Grundlage zur Bewertung anderer ist jedoch die eigene Reflexionsfähigkeit und die wurde bei uns sehr gut geschult.

Bewertungen sollten auch rein objektiv und sachlich geschehen und das gelingt leider auch den wenigsten. Viele Erzieherinnen sind dann doch Nachtragend, wenn mal was, weiß ich vor x-Wochen zugetragen hatte.

Deine krasse Spaltung: Überschätzung - Unterschätzung ist vielleicht deine besondere Wahrnehmung, die sich auch nicht regulär übertragen lässt.
Selbstsicherheit und Überzeugung wird z.B. gerne als "Überschätzung" gesehehen.

Viele Grüße,
Björn
 
A
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Qualität der Ausbildung Beitrag #7
hallo zusammen, und hallo markus,

ich persönlich war und bin unzufrieden mit meiner ausbildung zur erzieherin.
kurz etwas zu mir, damit die sache deutlicher wird: vor der ausbildung habe ich abitur gemacht, zwei jahre in einem kindergarten für geistig behinderte kinder gearbeitet und ein jahr studiert.

mit diesem "erfahrungsschatz" war ich weiter als die meisten in meiner klasse und habe dinge eher hinterfragt, kritisiert und auch angesprochen. ich bin der meinung, dass ich an der fachschule nicht viel gelernt habe. wir haben alles sehr oberflächlich behandelt.

und was mich am meisten aufgeregt hat, wenn ich lehrer darauf angesprochen habe ist die reaktion: sie müssen immer dran denken, dass wir es hier mit realschülern zu tun haben. da kann man das und das nicht erwarten/verlangen. :mad:

schüler haben ein recht darauf fragen zu stellen und antworten zu bekommen. oft haben lehrer dann ausflüchte (wie obige aussage über realschüler) gesucht und das thema schnell gewechselt.

sehr unzufrieden war ich auch damit, dass die lehrer das, was sie uns lehren, selber nicht einhalten. von wegen vorbereitete umgebung ("oh ich muss noch schnell ...") und prinzip der anschauung (super anschauun, dieser frontalunterricht), prinzip der aktivität (oh bin ich aktiv, wenn ich von der tafel abschreiben darf) und und und.

heute, wo ich im beruf bin und arbeite, frage ich mich manchmal, ob ich ohne ausbildung, nicht genauso qualifiziert wäre.

aber eines muss ich sagen, und das hat börn auch schon gesagt: selbstreflexion, reflexion im allgemeinen wurde bei uns zu genüge geübt und vermittelt - und das ist super!

ich halte es aber nicht für die lösung, nur weil die erzieher unzufrieden mit ihrer ausbildung sind, die ausbildung an eine hochschule zu verlagern.

Wart ihr zufrieden mit eurer Schule oder seid ihr der Meinung, an einer Fachhochschule währt ihr besser aufgehoben gewesen?
ich war unzufrieden, denke aber, dass ich an einer hochschule nicht besser aufgehoben wäre. auch an fachschulen kann man erzieher qualifizierter ausbilden!!!
 
A
Anonymous
Gast
Qualität der Ausbildung Beitrag #8
Zitat von markus:
("Autoritativ? Das muß ein Druckfehler sein, es gibt nur autoritär").
Das widr kein Druckfehler gewesen sein. Jemand der der Autorität besitzt ist nicht autoritär sondern hat ein autoritatives Verhalten.

Ich finde es interessant wie die Qualität der Schule, bzw. einiger Lehrer gesehen wird. Ich stehe ja nun auf der anderen Seite. Die Beziehung zwischen den Schülern auf einer Fachschule ist sicherlich eine andere als auf jeder anderen Schule. Doch meiner Erfahrung nach ist es mit jeder Beziehung schwierig wenn es an die Benotung geht. Im übrigen kenne ich auch kaum einen Ausbildungszweig in dem es Lehrer schwerer haben als den unseren. Ich meine, alle Lehrer haben eine eigene Didaktik. Diese ist schwer für Schüler die am Anfang einer pädagogischen Karriere stehem schwer bis unmöglich zu durchschauen. Ob sich jemand abspricht oder nicht, ob sich jemand mit jemanden streitet ist alles nur sekundär. Wichtig ist die Meinung oder besser Thesenbildung der Schüler. Ihr als das zukünftige Fachpersonal solltet mit den Lehrenden lernen, das wird von Euch in der Praxis auch verlangt. Und nur weil Schüler und Schülerinnen den Lehrenden nicht verstehen ist er ja nicht blöd. Ebenso ist es mit Strukturen. Die meissten Schüler die ich kenne die die Organisation und Dtruktur eine Schule als daneben beschreiben haben selber eine wackelige Struktur.

Liebe Grüße

Holger
 
B
Björn
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Qualität der Ausbildung Beitrag #9
Ein Servus an den Norden des Landes,

die unterschiedlichen Strukturen auf Landesebene sind so groß, dass Überschneidungen und Vergleiche kaum möglich sind.

Das gilt ebenso für Deine persönlichen Erfahrungen mit Schülern, Holger.
Eine differnzierter Darstellung der "wackligen Strukturen" wäre interessant.!

Kritik muss erlaubt sein.

Ich sehe es genauso dass sich die Lehrenden an die Lehrern orientieren und sich "anpassen" sollten.
Anschließend, mit einem gutem Abschluß kann man alles anders machen, wenn es einem danach drängt.
Vorher gilt es sich an den bereits Tätigen zu orientieren.
Eine Meinung kann man sich darüber bilden.

Viele Grüße,
Björn
 
G
Geli
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Qualität der Ausbildung Beitrag #10
Hallo!
Ich möchte kurz einwerfen, dass man grundsätzlich zwischen Ausbildungsinhalten und Lehrerverhalten/Lehrerpersönlichkeiten unterscheiden sollte.
Auch Lehrer für Erzieher müssen sich an einen Rahmenplan halten, was nicht bedeutet, dass sie diesen absolut super finden (oder ich *gg*).

Meiner Beobachtung (absolut subjektiv) nach war es jedoch sehr oft so, dass Schüler sich dann von einem Lehrer besonders ----> Sorry "angepisst" fühlten, wenn sie genau nix vom Stoff verstanden haben oder "gemeinerweise" ne schlechte Zensur bekamen, obwohl sie doch einen Abend vorher im Internet (zum Beispiel Kigaworkshop) nach Handlungsvorschlägern, Zielen und Begründungen ihrer Ausarbeitung gefragt haben.

Von daher hätte ich auch unheimlich gerne mal eine Einschätzung der Lehrer für Erzieher über ihre SchülerInnen

Grundsätzlich stimme ich absolut mit Bolli (und anderen) überein: Wer "mehr" wissen will, bleibt auf der Strecke

Liebe Grüße, Geli
 
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Hongxuan
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Qualität der Ausbildung Beitrag #11
Als ich mein Lehrerdiplom* gemacht habe, waren wir alle sehr unzufrieden mit den Lehrinhalten. Wir haben protestiert und Diskussion mit den Dozenten angefangen, mit dem Erfolg, dass schon im 2. Jahr nach uns der Lehrplan total umstrukturiert worden war. Viele Inhalte, die wir vermissten, werden nun vermittelt, und auch die Liste der Dozenten hat sich sehr verändert.
Das kam für uns zwar zu spät, nicht aber für die Studenten, die den Kurs nun absolvieren.


* (australisches Graduate Diploma in Education. Sekundarstufe. Studium = 1 Jahr. Vorraussetzung: mind. Bachelor in eigenem Fachbereich, Fähigkeit(Fachwissen) 2 Fächer zu unterrichten)
 
A
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Gast
Qualität der Ausbildung Beitrag #12
Zitat von Björn:
1. ...die unterschiedlichen Strukturen auf Landesebene sind so groß, dass Überschneidungen und Vergleiche kaum möglich sind...

2. ...Eine differnzierter Darstellung der "wackligen Strukturen" wäre interessant.! ....
Zu 1.

Richtig Björn. Gerade das fasziniert mich ja. Den trotz aller Unterschiedlichkeiten werden Lehrer sehr oft kritisiert. Und zwar sehr oft mit den selben Argumenten.

Zu 2.

Siehe Geli. Und weiter ist es keine unbekannte Tragödie mehr, das immer mehr Arbeitlose Jugendliche in den Fachschulen geparkt werden. Meiner Theorie nach, ist der Beruf des Erziehers / der Erzieherin der Beruf, der ein höchstmaß an eigener Reflektionsmöglichkeit abverlangt. Dieses beginnt bereits bei der Wahl des Berufes.
Jetzt drehe Dich einmal in Deiner KLasse um und sage mir wieviele Mitschüler diese "Gabe" haben!?!
Dieses wird für Lehrer zunehmend schwieriger. Die Ausbildung in Deutschland ist bundesweite einer "Nehmer" Struktur organisiert. Schüler müssen aber auch bereit sein zu geben. Wenn ich aber in tiefsten meines Herzens diesen Beruf nicht ausüben will kann ich auch nicht geben.

Holger
 
A
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Qualität der Ausbildung Beitrag #13
Zitat von Björn:
Deine krasse Spaltung: Überschätzung - Überschätzung ist vielleicht deine besondere Wahrnehmung, die sich auch nicht regulär übertragen lässt.
Selbstsicherheit und Überzeugung wird z.B. gerne als "Überschätzung" gesehehen.
Björn
Ach MICH soll der Blitz beim Sch... treffen. :mad: Das passiert mir viel zu oft.

Hab wieder mal wieder vergessen zu erwähnen, das ich Selbstsicherheit niemals als Überschätzung definieren würde. Das ist es ja grade, was ich fordere.
Mehr Selbstsicherheit, mehr Überzeugung von den eigenen Fähigkeiten.

Aber Björn ich denke nicht, das Reflektion die Grundlage für gesunde Selbsteinschätzung ist. Ich seh das an mir. Ich kann super reflektieren und sehe viele Dinge, die andern nicht auffallen. Trotzdem stell ich meine Leistungen oft noch unter den Scheffel und einige aus meiner Klasse ebenfalls.
Das einer der Teile an denen ich noch arbeiten muss
 
B
Björn
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Qualität der Ausbildung Beitrag #14
Hi Holger,

die wenigsten wollen den Beruf mit "Überzeugung" ausüben.
Das lässt sich am Engagement und der Leistungsbereichtschaft messen.

Dennoch: Wenn ein Dozent (Beispiel aus meiner FakS) den Unterricht lieber dafür verwendet um über alles andere Rumzubabbeln, ausser den Stoff durchzunehmen dann zweifle ich einfach an dessen Qualifikation.
Und ich fahre mir da schon böse Blicke meine Klassengemeinschaft ein, wenn ich dann sage: "Könnten wir nicht mal zum Stoff übergehen???"

Viele Grüße,
Björn
 
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Gast
Qualität der Ausbildung Beitrag #15
Qualitativ gute Ausbildung? Was ist das? Ich dümpel nun mittlerweile das fünfte Jahr an meiner Schule (2Jahre zur SozPädAssi und nun das letzte Jahr in der Erzieherausbildung) und war schon oft an dem Punkt an dem ich alles hinschmeißen wollte. Nicht weil mir der Stoff zu schwer war oder der Beruf nichts für mich ist, sondern weil die Lehrer total unfähig sind, uns etwas gescheites beizubringen! Themen wie Hospitalismus werden innerhalb von 7Minuten und 30 Sekunden abgehandelt, unsere Lehrerin ließ den Wecker laufen, nach Ablauf der Zeit war das Thema beendet, Fragen waren NICHT in ihrem Zeitkonzept eingeplant. Kritik ist übrigens nicht erwünscht, wer seine Meinung laut äußert wird im Unterricht nicht mehr drangenommen und handelt sich somit seine mündliche 6 ein. Praxiserfahrung hat fast keiner und wer welche hat, steht kurz vor der Rente und war vor 40Jahren mal für drei Wochen in einer Einrichtung, alle anderen haben KEINE Ahnung, was im normalen pädagogischen Alltag abgeht, sie klammern sich an Lehrbücher und alles was zählt ist, dass wir gut mit unnützen Fremdwörtern jonglieren können, sorry, ich meine natürlich uns in der allgemeingültigen Fachsprache ausdrücken. Übrigens etwas, das ich in meinen sieben Jahren in der ich mittlerweile in der Kinder- und Jugendarbeit tätig bin NIE gebraucht habe! Nichts gegen die Fachsprache, aber man darf sich nicht so auf sie versteifen, dass man von niemanden mehr verstanden wird! Pädagogik hat auch immer was mit Praxis zu tun, die fehlt bei uns leider fast gänzlich. Selbst unter den Anleitern in den Praxisstellen macht sich mittlerweile Unmut breit, viele Fordern ein Praktikum für Lehrer, damit die endlich einen Eindruck davon bekommen, was es heißt in einer pädagogischen Einrichtung zu arbeiten, ich denke, das sagt schon alles!!!!!
 
J
Jacki
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Qualität der Ausbildung Beitrag #16
ja nach dem

Es kommt darauf an wo man ist.
Ich kenn viele die wirklich VIIIIEEELLL zu wünschen übrig lassen.
Jedoch bin ich mit meiner zu frieden.
Die EV. Fachschulen hier in BW haben echt ein hohes Nievau. Und die schafft man auch nicht so ohne weiteres. ;)
 
E
erzieher78
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Qualität der Ausbildung Beitrag #17
Guten morgen,

ich bin mittlerweile hochamüsiert über die Diskussionen die ausserhalb unseres Berufsstandes zum Thema "Ausbildungsqualität" stattfinden.

Fachhochschule statt Fachschule: Tja, prinzipiell bin ich ja dafür, aber was passiert? Aussagen eines Fachakademie-Leiters der öfentlich sagt "Tja, dann müssen eben alle nach dem Vorpraktikum das Fachabi haben und die Fachakademie wird zur FH umgemodelt" machen das Dilemma deutlich. Alter Wein in neuen Schläuchen? Also ich kenne einige Diplom Sozialpädagogen die "scheinbar" keine Ahnung von dem haben was sie so von sich geben, insofern ist die Qualität einer Ausbildung nicht unbedingt an der "formalen" Qualität der Ausbildungsinstitution zu erkennen...

Eine radikale Änderung des Ausbildungskonzeptes wäre meines Erachtens sinniger (2 jahre "pädagogische Grundausbildung", zwei Jahre Berufspraxis und anschließend fachliche Weiterqualifizierung durch Studium und/oder Fachschule) aber das gehört hier nicht her...

Die entscheidende Frage ist doch: Was bedeutet eigentlich Qualität in der Ausbildung? Was muss ein Erzieher können? Werden wir in der Ausbildung darufhin vorbereitet?

Ich persönlich bin jetzt im Nachhinein auch sehr unzufrieden mit meiner Erzieherausbildung...

LG
Alex
 
A
Anonymous
Gast
Qualität der Ausbildung Beitrag #18
@alex
insofern ist die Qualität einer Ausbildung nicht unbedingt an der "formalen" Qualität der Ausbildungsinstitution zu erkennen...
:jaja: ganz meiner meinung!

für den heimbereich ist die allgemeine erzieherausbildung sowieso nicht das ideale- das ist meine meinung!

und meine erfahrung ist, dass die meisten menschen nach ihrer ausbildung unzufrieden sind mit ihrer ausbildung - nicht nur im erzieherberuf oder im sozialen bereich. mein lehrer an der fachschule für sozialpädagogik würde sagen: das gehört zum abnabelungsprozess - man macht alles schlecht! :rotfl:
 
B
Björn
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Qualität der Ausbildung Beitrag #19
Hi,

eine Klasse Bemerkung von deinem Lehrer, Bolli! :rotfl:
Damit hat er sich gut ins Abseits katapultiert!

Ich halte es für Sinnig einen neuen Thread zu eröffnen in dem Knapp und Bündig zusammengetragen werden kann was Eurer Meinung nach für eine qualitative Ausbildung notwendig ist.

Ich werde das notwendige dafür Einrichten! ;)

Viele Grüße,
Björn
 
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