Schweigepflicht

    Diskutiere Schweigepflicht im Brennpunkt/News & Gewinnspiele Forum im Bereich Ganz aktuell; Hallo zusammen, in jedem Vertrag steht ein Hinweis der Verschwiegenheit zu sämtlichen internen Belangen. Inwieweit haltet ihr euch daran - was...
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Anonymous
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Schweigepflicht Beitrag #1
Hallo zusammen,

in jedem Vertrag steht ein Hinweis der Verschwiegenheit zu sämtlichen internen Belangen.
Inwieweit haltet ihr euch daran - was sprecht ihr wem gegenüber trotzdem an/aus? Ich wage mal zu behaupten, dass der Partner so ziehmlich viel zu hören bekommt, oder?
Hat's schon mal Ärger mit dem Arbeitsgeber diesbezüglich gegeben?
 
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Lylo
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Schweigepflicht Beitrag #2
hi,
als praktikantin hatte ich bisher noch keinen solchen vertrag vorliegen, WENN ÜBERHAUPT wurde mir nur mündlich nebenbei gesagt dass ich schweigepflicht hab.

ich halte mich insofern daran dass ich -zum beispiel in der schule, wenn es um problematische kinder geht oder ähnliches - nie namen nenne.
und ansonsten red ich privat eignetlich fast nie übern kiga... naja, vielleicht mal sowas wie "heute haben sich zwei jungen halb totgeprügelt" oder "heute hat ein kind seine mutter getreten".
normalerweise müsste das doch so in ordnung sein, oder? :-|
 
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Vevi
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Schweigepflicht Beitrag #3
Hallo!

Also, mein Partner bekommt sehr wenig vom Kindergartengeschehen mit - ich rede nicht mit ihm über die Kinder - nur so allgemein - wie es MIR geht, nicht speziell über einzelne Kinder. (Er arbeitet in einer ganz anderen Branche.)

Ich rede mit den Kolleginnen über die Kinder. Sie kennen ja auch die Kinder - und können Ratschläge geben. Ich denke, das ist ok so. Es bleibt ja auch im Kindergarten.

Bei meiner Schwester hole ich mir auch öfter Rat, vor allem wenn es um die Einschulung geht - sie ist VS- Lehrerin und kann mir immer wieder gute Tipps geben.
Allerdings nenne ich dabei keine Namen.

Schwierigkeiten diesbezüglich hatte ich noch nie!

Liebe Grüße
Eva
 
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Anonymous
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Schweigepflicht Beitrag #4
Hallöchen zusammen,

hm, ich meinte nicht nur in Bezug auf die Kinder, sondern auch Kollegen und sonstige Handhabungen. Z. B. Habe ich damals Thomas viel von Kollegen erzählt aus einer Einrichtung, in der Mobbing hoch 10 herrschte. Streng genommen hätte ich viele der Details auch nicht dem Partner erzählen dürfen, aber mir tat das einfach gut :)

Im 2. Ausbildungsjahr bin ich einmal arg bös auf die Schnauze gefallen und habe mir damit auch eine neue Praxisstelle suchen dürfen. Wegen einem blöden, aber zutreffenden Satz: :lol:
Im Jugendheim an der Kirche machte ich meine Wochenpraxis mit Schulkindern. Der Jugendleiter saß zu 90 % in seinem Büro und tat außer rauchen irgendwie nix. Naja, nebenan war der Kiga, in dem ich mein Vorpraktikum gemacht hatte und sah und traf auch oft die alten Kollegen. Hatte zu allen ein liebes Verhältnis. Der Leiterin erzählte ich mal nebenbei, dass der Jugendleiter fast immer nur in seinem Kämmerchen sitzt und raucht. Ooookay, er hatte mir direkt am Anfang gesagt, dass ich nichts nach außen tragen darf. Irgendwie fand ich das nicht soooo dramatisch - ich dachte mir nix dabei. Leiterin und er hatten sich dann man irgendwann leicht in den Haaren, wobei sie ihm das mit rumsitzen und rauchen mit vorwarf (sie selber hatte es ja auch schon bemerkt, aber enttäuscht war ich von ihr trotzdem). Und es kam, wie es kommen musste: Meckerei, Abflug und eine Lebenserfahrung reicher :lol:

Ihr Lieben - traut euch ;-)
Man weiß doch eh nicht, wer hinter eurem Nick steckt ;)
 
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Anonymous
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Schweigepflicht Beitrag #5
ich denke die schweigepflicht ist eine wichtige sache - eine äußerst wichtige sache, die man auf jeden fall respektieren und einhalten muss.
trotzdem erzähle ich meinem freund schon von meinem tag auf der arbeit. ich brauche das um mir dinge von der seele zu reden. dabei achte ich aber darauf, dass keine namen genannt werden. wegen vornamen mache ich kein trara, denn wenn er mich mal von der arbeit abholt sage ich zu den kindern ja auch nicht nur "p." oder "f." nachnamen sind absolut tabu!!! im freundeskreis erzähle ich nichts, und wenn doch, dann absolut ohne namen, oder die kinder heißen dann peter max und ilse oder sonstwie ...

passiert ist mir dabei noch nie was - außer einer kleinen witzigen geschichte:
mein freund arbeitete in einem krankenhaus und erzählten von seinem vorgesetzten herr zurzum (erfundener name!). der name war aber nicht so üblich und wir hatten auch ein kind im kiga, dass so hieß. ich habe mir schon so meine gedanken gemacht und irgendwie passte das. ich fragte also meine arbeitskolegin, wo der vater vom kind zurzum arbeite, aber sie glaubte nur zu wissen .. an einem elternfest stelte sich dann heraus, dass der vorgesetze meines freundes der vater des kindes war, bzw. er ist es ja immer noch. beliebt war der herr zurzum nicht gerade bei meinem freund und seinen kollegen - das kind war auch eher anstrengedn aber seeeehhhhr sehr liebenswürdig! hab dann auch mal privat dort baby gesittet.

die welt ist sooo klein! also heißt es auch immer: vorsicht!
 
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Lylo
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Schweigepflicht Beitrag #6
oh mann susi... das war doch sicher voll schlimm, sich ne neue einrichtung suchen zu müssen, oda? :(
 
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Schweigepflicht Beitrag #7
Es ging - die Schule hatte schnell eine Alternative parat :)
 
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joe
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Schweigepflicht Beitrag #8
ich denke, man kann nicht alles verschweigen. wenn man einen scheiss tag hatte erzählt man doch seinem partner, was passiert ist, weil es einem dann besser geht. man sollte nur nicht "intime" dinge nach aussen tragen und z.b. den eltern teaminterne dinge erzählen.
ich kann mir nicht vorstellen, das es jemanden gibt, der noch nie etwas erzählt hat. in der schule z.b. soll man ja erzählen...

lg joe
 
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Miri
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Schweigepflicht Beitrag #9
Hallo!

Auch ich will mich zu dem Thema mal äußern.
Bei mir verlief es immer ganz normal in den Kigas, daher gab es wenn dann über die Kinder was zu erzählen und da verwendete ich selten Namen.
Dazu muss ich aber sagen, dass mein Freund in meinem Vorpraktikum auch ein paar mal zu Besuch war (er verstand sich auch sehr gut mit meinen Kollinnen, wir waren alle so eine Altersklasse) und die Kinder kannte und da ihre Charakter ein bißchen kennen lernte, so erzählte ich auch mal was xy gemacht hatte.
Im Nachhinein kann ich es ja auch erzählen: In meinem Anerkennungsjahr gan es SEHR große Probleme mit einer neuen Erzieherin und das ging weit über den Kiga hinaus und ging mir auch ziemlich an die Substanz.
Da redete ich schon sehr viel mit meinem Freund und auch mit meiner Mutter, denn das machte mich echt fertig. Es hatte dabei auch nichts mit lästern zu tun, sondern ich musste es einfach los werden -kennt ihr ja sicher!
Dabei wollte ich einfach auch andere Meinungen hören, ob ich das falsch sehe oder ob das wirklich Mist ist was da gerade läuft!
Mit unserer Zweitkraft habe ich auch sehr viel darüber gesprochen,... da ist es ja auch in Ordnung!

Schweigepflicht finde ich auf jeden Fall in Ordnung, aus Sicht aller Beteiligten. Nur für uns Erzieher/innen finde ich es schon manchmal schwer, Dinge zu verarbeiten und damit umzugehen, wenn man gar keine andere Meinung hat!
Oft hilft auch ein Gespräch mit einer Erzieherin, die in einer ganz anderen Einrichtung ist, weil sie weiß welche Rolle man als Erziehrin hat und trotzdem ist sie eine unbeteiligte Person!
Wenn ich bisher alles für mich behalten hätte, wäre ich glaub echt geplatzt!!!
Und bisher sagte mir auch jede Erzieherin (ich hatte das Thema auch schon öfters!), dass sie auch privat über den Kiga spricht bzw. über manche Ereignisse.
Ist das ein offenes Geheimnis, das auch irgendwie der Träger weiß (sich denken kann)? Oder war das jetzt bei mir echt die Ausnahme, dass meine Kolleginnen auch Daheim darüber sprechen?

Also, bei mir wie gesagt, normalerweise (wenn es im Team keine Probleme gibt) sind es oft nur lustige Situationen mit einem Kind, was ich Daheim erzähle!

Viele Grüße Miri
 
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Himmelsfeder
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Schweigepflicht Beitrag #10
Hallo ihr Lieben,

also der eigentliche Zweck der Schweigepflicht ist es ja jeden einzelnen vor Beeinträchtigungen in seinem Persönlichkeitsrecht zu schützen.
Deshalb gilt die Absolute Schweigen nur für anvertraute und Normale Daten (z.b. Personalbogen oder Erzählungen über Krankheiten seitens der Eltern).
Tauscht man sich mit Kolleginnen aus fällt dies schon wieder in die Informationspflicht.

Also muss man einerseits Kigaintern schweigen und andererseits muss man sich gegenseitig informieren. Da muss man abwägen was wichtig für die Arbeit ist und was lieber geheim bleiben sollte.

Ich bin allerdings auch der Meinung, dass man manche Dinge, zu Hause erzählen kann, wie beispielsweise Alltagsgeschehenisse ("Ein Kind ist heute schwer gestürtzt....") damit ist das Kind nicht gefährdet in seinem Persönlichkeitsrecht eingeschränkt zu werden.

Liebe Grüße
Himmelsfeder :freu:
 
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Vevi
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Schweigepflicht Beitrag #11
Hallo grüss euch!

Wie und was ich über Kinder erzähle, habe ich ja schon geschrieben.

Und wie ist es mit den Kolleginnen? - Naja, ich denke, bei uns im Kindergarten kann man alles über Mitarbeiterinnen sagen, auch wenn es nicht stimmt, ohne Konsequenzen zu befürchten.

Ich hab's ja am eigenen Leib erfahren. Eine Kollegin hat mal über mich - und wie später bekannt wurde - auch über alle anderen Kindergärtnerinnen, in der Öffentlichkeit, sehr viel Falsches erzählt.
Es war in meinem ersten Berufsjahr und ich wollte mir von ihr öfter mal Rat holen. Zu mir war sie sehr sehr nett, also suchte ich das Gespräch gern.
Aber nach einigen Monaten erfuhr ich, was sie über mich erzählte (z. B. dass ich als Kindergärtnerin unfähig sei und mit den Kindern nicht klar komme) - es war schrecklich. Mir ging es total mies - ich war drauf und dran alles hinzuschmeißen.

Ich ging zur Leiterin und war total verzweifelt.
Sie aber sagte zu mir, dass sie eh Bescheid wüsste - ich diese Kindergärtnerin aber um Gottes Willen nicht darauf ansprechen sollte, weil sie zu diesem Zeitpunkt schwanger war. - Toll, nicht? Also machte ich noch monatelang gute Mine zu bösem Spiel.

Die einzige "Konsequenz" war, dass sie nach ihrem Mutterschutz jetzt in einem anderen Kindergarten unseres Trägers arbeitet (was ihr auch lieber war, weil's weniger Stunden waren) - und ich muss sie nur mehr alle paar Wochen bei Teambesprechungen im ganz großen Kreis sehen (weil reden werde ich nie wieder was mit ihr - ausser einigen Höflichkeitsformeln).

Aber ich tratsche trotzdem nicht über Kolleginnen!

Liebe Grüße
Eva
 
G
Geli
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Schweigepflicht Beitrag #12
Huhu Vevi!
Das hört sich ja schlimm an :troest: und gar nicht nach brechen von irgendeiner Schweigepflich sondern eher nach Mobbing und übler Nachrede.

Liebe Grüße, geli
 
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Vevi
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Schweigepflicht Beitrag #13
Hallo geli!

Na, eigentlich doch Schweigepflicht - sie darf doch gar nichts raustragen was ich mache und wie ich mit den Kindern umgehe. Wenn sie es nicht in Ordnung findet, dann soll sie zur Leiterin gehen, denk ich mal.

Wieviel sie selber falsch erzählt hat und was dann später beim Weitertratschen noch dazu gekommen ist, weiss ich ja nicht. Fakt ist, dass viele Details von Gesprächen, die ich nur mit ihr geführt habe, plötzlich in der Öffentlichkt bekannt war. Und ich hab's sicher niemanden sonst erzählt.

Es war eine schlimme Zeit für mich - ja! Aber ich habe sehr viel daraus gelernt!

Liebe Grüße
Eva
 
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Emidionne
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Schweigepflicht Beitrag #14
Hallöchen,

ich brauche mal ganz ganz dringend eure Hilfe!

Mir wurde gerade gesagt, dass ich gekündigt werde, weil ich die Schweigepflicht verletzt habe.

Also, das ganze geht so los:
Ich mache gerade die Ausbildung zur Erzieherin und bin im 2. SPS in einer Kinderkrippe. Die Kollegin, mit der ich mich am besten verstehe und auch privat treffe etc. wird gerade mit allen Mitteln aus der Einrichtung gemobbt.
Mit ihr habe ich sehr viel über Kollegen und deren Aussagen gesprochen.

Jetzt wäre mal meine erste Frage: Darf man mit Kollegen über interne Belange sprechen? D.h. z.B., dass in einer Teamsitzung, bei der ich nicht dabei war, über diese Kollegin gesprochen wurde.

Wie geht das jetzt weiter mit der Schule? Wisst ihr da irgendwas? Dass ich in der Einrichtung gekündigt wurde, heißt das jetzt auch, dass meine Ausbildung abgebrochen wird? Ich muss noch ein Angebot mit den Kindern machen für den 2. Praxisbesuch, der demnächst ansteht. Weiß irgendwer, wie das jetzt weitergeht?

Ich habe nachgefragt, weswegen genau sie mir kündigen wollen, also was ich gesagt oder getan haben soll. Daraufhin wurde mir gesagt, dass die Einrichtung nicht verpflichtet wäre, mir dies zu sagen oder sonst irgendwelche Beweise zu liefern. Stimmt das?

Lg und danke für die hoffentlich schnell kommenden Antworten
 
A
Anonymous
Gast
Schweigepflicht Beitrag #15
Hallo Emmidionne,

an Deiner Stelle würde ich zur Gewerkschaft gehen und mich sofort beraten lassen. Unabhängig davon, wer formal Recht hat, ist es schlechter Stil, den konkreten Grund nicht zu nennen. Im übrigen sind Verstöße gegen die Schweigepflicht derart weit verbreitet, dass der absolute Erziehungsnotstand eintreten würde, wenn deshalb konsequent gekündigt würde. - Als ob eine Abmahnung nicht ausreichen würde!

Mir hat mal eine Leiterin erzählt, dass sie die Eltern eines Kindes meiner Gruppe knutschend angetroffen hatte. - Streng genommen musste ich das überhaupt nicht wissen. Aber Schaden hat niemand davon getragen und ich hatte eine Erklärung dafür, warum jener Junge so gern zum Schmusen ankam und es sich mit den Worten "Ich bin ein Schmuser, nä?" auf meinem Schoß gemütlich machte.

Wenn man mal bedenkt, wie viele Anregungen man im Laufe der Zeit schon bekommen hat, weil man mit Kolleginnen oder anderen etwas zu weitgehend über Probleme (auch Personalquerelen) gesprochen hat! Wie wäre es, wenn Du Dich mal mit den positiven Seiten der Weitergabe von Informationen, der sozialen Seite des Klatsches auseinandersetzt und Dich dabei auch an die Klatschereien der lieben Kolleginnen erinnerst? Waren sie immer korrekt verschwiegen? Falls nicht, sollten sie darauf verzichten, einen Mückenschiss zum Mount Everest zu erklären.

Alles Gute!

amaria
 
A
Anonymous
Gast
Schweigepflicht Beitrag #16
Ich würde das so nicht akzeptieren. Bei dem Gelesenen konnte ich keine Verletzung des Datenschutzes erkennen. Als Praktikantin darf man sich mit Kollegen austauschen...aber eben nichts nach außen tragen!

Setz dich schnellstmöglich mit deiner Schule in Verbindung. Dort kann dir sicher geholfen werden.
Was deine Praxisstelle angeht: Unterschreibe dort auf keinen Fall etwas! Für den Fall das man versucht dir etwas zu deinem Ungunsten auszulegen.

Es kommt mir sehr seltsam vor das man dir keinen konkreten Grund für die Kündigung nennen kann.
 
T
Technofreak
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Schweigepflicht Beitrag #17
Hm, woher weiß die Leitung von eurem Gespräch? Hat deine Kollegin eventuell ausgeplaudert?

Die Schweigepflicht hat ja eigentlich deine Kollegin verletzt; sie hat mit dir Interna besprochen, die du nicht wissen konntest/solltest, weil du an dieser besagten Teamsitzung gar nicht teilgenommen hast.

Und ich behaupte mal, daß man die gar nicht ohne Grund kündigen kann. So wie es grad bei dir geschieht, käme es einer fristlosen Kündigung nahe. Davor stehen aber meist Abmahnungen, wenn Fehlverhalten vorliegt.

Ich würde mich vorher schlau machen (auch bei der Schule) und dann vielleicht gemeinsam mit deiner Lehrerin das Gespräch mit der Leitung suchen.
 
A
Anonymous
Gast
Schweigepflicht Beitrag #18
Wäre es nicht sinnvoll, wenn Lehrer ihre Schüler vor dem regulären Schulabschluß und dem Start in die Berufstätigkeit einmal eindringlich darauf hinweisen würden, dass das Weitererzählen von Klatsch oder auch sonstiges Gerede hinter dem Rücken der Betroffenen beruflichen Ärger nach sich ziehen kann? Junge Auszubildende konnten zumeist jahrelang ohne Konsequenzen mehr oder weniger gepflegt über Lehrer lästern, sofern bestimmte Grenzen nicht überschritten werden. Auf intrigante oder überempfindliche Kollegen und Kolleginnen sind sie deshalb kaum vorbereitet. Und dass man nicht sagen darf, was sich real abgespielt hat, ist verständlicherweise noch längst nicht allen Jugendlichen bewusst.

amaria
 
A
Anonymous
Gast
Schweigepflicht Beitrag #19
Zitat von amaria:
Wäre es nicht sinnvoll, wenn Lehrer ihre Schüler vor dem regulären Schulabschluß und dem Start in die Berufstätigkeit einmal eindringlich darauf hinweisen würden, dass das Weitererzählen von Klatsch oder auch sonstiges Gerede hinter dem Rücken der Betroffenen beruflichen Ärger nach sich ziehen kann?
An den hiesigen Fachschulen für Sozialpädagogik wird das gemacht. Es gibt auch so eine Art "Praktikumsvertrag" in dem auf Datenschutz (und was darunter fällt) hingewiesen wird. Bei uns war es auch Teil des Rechtskundeunterrichtes.

Ingesamt würde auch jedem raten der keine Schweigepflicht hat:Legt euch selbst welche auf. Überlegt euch, ob ihr das was ihr erzählt, auch erzählen würdet wenn die betreffende Person anwesend wäre. Letzlich kommt das Gerede schon meist bei der betroffenen Person an.
 
C
CheyChey
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Schweigepflicht Beitrag #20
Huhu,

also bei mir als Tagesmutter ist es mit der Schweigepflicht doch sehr schwer. Mein Mann ist Mittags immer für ein paar wenige Stunden zu Hause, weil er nach Hause kommt um das Essen zu kochen. Somit bekommt er auch einiges von den Kindern mit. Also ist da genau genommen schon mal nichts mit Schweigepflicht. Auch bekomemn die ELtern untereinander schon mal das ein oder andere von der anderen Familie mit. Einfach daher weil sie sich sehen beim Bringen und Abholen der Kinder. Eine Mutter hat mir eine Schweigepflichtsentbindung unterschrieben weil bei ihr eine Familienhelferin ist und mit der habe ich hin und wieder Kontakt. Da wir keien Arbeitskollegen / ginnen haben ist der Austausch zwischen den Tagesmüttern ganz wichtig. MEistens kenne sie die Kinder nicht oder wenn es eine Tagesmutter ist die die Kinder kennt weil man sich auf dem Spielplatz trifft dann kennt sie die Eltern nicht. Sie unterliegt ebenfalls der Schweigepflicht und da kann man sich drauf verlassen. Dennoch bin ich vorsichtig wem man was erzählt.

Liebe GRüße

Jeannette
 
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