Soweit sogut ... (vorsicht - sehr lang!)

    Diskutiere Soweit sogut ... (vorsicht - sehr lang!) im Elternarbeit Forum im Bereich Hilfe, Rat und Austausch - für die Praxis; ... nach gut 4 Wochen im neuen Kindergarten (Elterngemeinschaft mit 60 Kindern) beschäftigt mich dann doch mal die Frage, wer eigentlich alles so im...
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Krabbelkaefer
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Soweit sogut ... (vorsicht - sehr lang!) Beitrag #1
... nach gut 4 Wochen im neuen Kindergarten (Elterngemeinschaft mit 60 Kindern) beschäftigt mich dann doch mal die Frage, wer eigentlich alles so im Vorstand ist, und wann der Vorstand eigentlich neu gewählt wird. Ach ja ... so eine Satzung des Trägervereins wäre auch nett.

Bevor ich jetzt einen Brief an "meinen" Vorstand schreibe, mal eine subjektive Schilderung der Kiga-Situation ... rückt mir bitte den Kopf zurecht wenn ich etwas falsch sehe:

1 Eindruck das Vorgespräch: Gemeinsam mit der 1. Vorsitzenden (die einzige aus dem Vorstand die ich bisher kenne) treffe ich mich nachmittags. Das Gespräch wird unterbrochen durch Eltern die eine Einfahrtgenehmigung brauchen (Kiga ist in der Polizei). Na ja ... die Frau wirkt ein wenig überfordert - aber immerhin ist es mein Vorgespräch. Die Kita zeigt sie mir, abgesehen von den Räumen in denen die Kids schlafen. Viele Informationen muss ich ihr sprichörtlich aus der Nase ziehen. Zum Tagesablauf kann sie irgendwie keine konkreten Angaben machen (nur sehr allgemeine.) Sie stellt mir auch die Gruppe vor, die sie für Frederike vorgesehen hatte. Auf mein Bitten hin, kommt Frederike in eine andere Gruppe (da es mir hauptsächlich darum ging, dass Frederike von einer 10er Gruppe in eine größere Gruppe kommt).
Der erste Eindruck dieser Gruppe ist super chaotisch. Eine Erzieherin steht für mich im Vordergrund, die andere ist für mich eher im Hintergrund. Trotzdem wirkt gerade die eine Erzieherin für mich sympathisch, und obwohl die beiden Erzieherinnen für den Tag einen Elternnachmittag geplant haben, schaffe ich es mich mit ihr zu unterhalten. Dabei erfahre ich, dass die beiden erst seit einem halben Monat neu in der Gruppe sind.
Eingewöhnung, einen halben Monat später: Erster TAg nach den Ferien. Ich weiss nicht wie er in anderen Kigas ist, aber den fand ich super chaotsich. Da verschwinden schon mal Kinder aus dem Gruppenraum (habe ich dann im Schlafraum friedlich beim spielen gefunden), und als die eine ERzieherin alleine den Stuhlkreis macht wird sie von den Kindern nicht wirklich akzeptiert (dreht sie sich rum, machen alle blödsinn und kommen plötzlich auf den GEdanken etwas trinken zu müssen - kurz, der Stuhlkreis geht erst weiter als die andere ERzieherin aus der Pause kommt)
Jetzt vier Wochen später ... habe ich inzwischen zwei mal die Kita geputzt, da die Putzfrau krank ist. Beim zweiten Mal erfahre ich erst, was ich alles machen muss, incl. der Zeit zu der ich da sein soll.

Damit das ganze kein Roman wird - ihr merkt - für mich gibt es viel zu verbessern an der Kita, daher mein erster Vorschlag an den Vorstand - eben in einem Brief:
Mappe für die neuen Eltern:
- Betreuungsvertrag
- Regelungen für Kindergeburtstage
- Karteikarte
- Schliesstage im Kiga-Jahr
- Übersicht welche ERzieherin ist in welcher Gruppe
- Übersicht wer ist im Vorstand für was zuständig
- Satzung des Trägervereins

Denn irgendwie bin ich es leid, dass ich mir bisher jede Information in diesem Kindergarten erfragen muss. Im Prinzip engagiere ich mich gerne und gebe den beiden Erzieherinnen auch Zeit mit der Gruppe zurecht zu kommen .... aber ich fühle mich als Elternteil nicht wirklich ernst genommen bisher. Erwarte ich da zuviel?

Danke für Eure Geduld und Eure Kommentare, wenn ihr es bis hierher ausgehalten habt.
Martina (leicht gefrustet über diesen Kiga)
 
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Anonymous
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Soweit sogut ... (vorsicht - sehr lang!) Beitrag #2
warum gleich über die erzieher hinweg an den vorstand?

hallo krabbelkäfer
warum willst du über die köpfe der erzieher hinweg gleich mit dem vorstand in verbindung treten? das kommt einem Ansch... beim träger gleich.
auch andere träger kümmern sich nicht allzusehr um das alltägliche geschehen in den einrichtungen und vertrauen darauf, das das personal es richtig macht.
gerechterweise fände ich es gut, das du das gespräch mit der leitung suchst und ihr dein "herz ausschüttest" ich denke das ein klärendes gespräch der sache mehr dient als ein brief an den träger (vorstand)
erkläre doch, das es dir als elternteil zu wenig transparenz der geschehnisse in der einrichtung gibt und du schwierigkeiten hättest dem ablauf und der arbeitsweise zu folgen. erkläre dich doch zur mithilfe bereit.....du scheinst ja "vom fach" zu sein.ich denke das ein zukommen auf die erzieher an erster stelle steht, solltest du dort auf taube ohren stoßen, was ich nicht glaube, kannst du dich ja immer noch bei der ersten vorsitzenden um eine stellungnahme bemühen.
 
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Krabbelkaefer
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Soweit sogut ... (vorsicht - sehr lang!) Beitrag #3
Hallo Claudia,

genau deshalb hab ich Euch erstmal alles erzählt - eben um auch andere Sichtweisen zu bekommen. ;-) Für mich als Elternteil wäre nämlich in einer Elterngemeinschaft/Elterniniative der erste Ansprechpartner der Vorstand ... und jetzt wo du es erwähnst könnte ich dir noch nicht mal sagen wer die Leiterin ist :(

Mal sehen was noch andere meinen ... und ich überlege eh, ob ich nicht mal ein Elterngespräch suchen soll mit den beiden Erzieherinnen von Frederikes Gruppe.
Was mich halt frustet ist die Vergleichsmöglichkeit zu anderen Elterniniativen bei denen es sehr viel lockerer und transparenter war. :(

Na ja ...
trotzdem viele Grüße
Martina
 
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Anonymous
Gast
Soweit sogut ... (vorsicht - sehr lang!) Beitrag #4
Primär

Hallo Martina,

in den letzten jahren hbe ich einiges gelernt in umgang mit schulen und ähnliche einrichtungen. Eins davon ist, dass man sich als erstes mit eine gruppenleitung in verbindung setzen sollte. Aus sicht des Personals ist alles andere direkter verrat und wird als solches am kind ausgelassen.
Wenn dein erster Ansprechpartner nicht antworten kann (oder will, oder darf), dann kannst du immer noch zur einrichtungsleitung gehen, wenn diese nicht identifizierbar ist, dann schaue einfach mal wer die Post der einrichtung unterschreibt...

Ich selbst würde als Vorgesetzte nämlich immer erst fragen ob ein thema mit betroffenes personal besprochen wurde. Wenn nicht, dann auch nicht bei mir, ausnahmen bei bekannte konflikte oder heikle sachen unbeachtet.

Deine Anfrage jedoch zeigt mir, wie wichtig es ist, als Einrichtung ein klar definiertes und schriftliches Konzept sowie ein Funktions- und Personalsorganigram zu haben. Damit wären denke ich so einige Fragen schon beantwortet.

Viel erfolg,

Olav
 
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