überfragt?

    Diskutiere überfragt? im Erziehung und Bildung Forum im Bereich Pädagogik - Arbeit mit Kindern; In meiner Kindergartengruppe gibt es einen Jungen, er ist 5 Jahre alt und veerhält sich aufällig, beim schlafen piepst er rum und naja macht ander...
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KeishA
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überfragt? Beitrag #1
In meiner Kindergartengruppe gibt es einen Jungen, er ist 5 Jahre alt und veerhält sich aufällig, beim schlafen piepst er rum und naja macht ander geräusche, er schreit andere kinder in einem komischen ton an und ist respektlos zu den Erzieherinnen , lässt sich nix sagen und ja wir wissen nicht mehr weiter es ist aba auch nicht so, dass er für sein alter zu weit entwickelt ist -d.h er kann nicht mehr als er können müsste, nein stop er kann noch nicht mal das was er können müsste....wie würdet ihr das einschätzen


danke im vorraus! :)
 
A
Anonymous
Gast
überfragt? Beitrag #2
hallo
ja wir wissen nicht mehr weiter
wenn euch der überblick fehlt, warum, wieso, weshalb und ihr nicht mehr weiter wißt, ist es an der zeit sich professionellen rat zu holen.
eine einschätzungen und ferndiagnose aufgrund deiner beschreibung würde ich mir, über das kind, nicht anmaßen....
ich persönlich finde das verhalten das du beschreibst nicht ungewöhnlich für den kitaalltag.....
 
B
Björn
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überfragt? Beitrag #3
Hi KeishA,

herzlich willkommen hier im Kindergarten-Workshop! :cu:
Schön dass Du da bist! ;)

Ich stimme Claudia zu.
1. nicht ungewöhnlich und
2. sind Ferndiagnosen reine Interpretation, führen nur in die falsche Richtung und geben keine konkreten Hinweise.

Tschö!
 
G
Geli
Moderator
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überfragt? Beitrag #4
Hi!
Vielleicht solltet ihr mal anhand eines Entwicklungsbogens o.Ä. eine genauere Beobachtung des Kindes durchführen und dokumentieren.
Das bring schon manchmal was, wenn man die einzelnen Auffälligkeiten mal unter die Lupe nimmt 8)
Mit Aussagen und Einschätzungen alá "piepst rum" "komischer Ton" etc.ist dem Kind nicht geholfen. Und Euch auch nicht.

Grüße, Geli
 
E
erzieher78
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überfragt? Beitrag #5
Hi,

also ich empfehle folgendes Vorgehen:

1. Genaue und detaillierte Beobachtungsbeschreibung - nicht wertend, mit Beschreibung des situativen Kontextes und das für alle Entwicklungsbereiche und zwar über einen längeren Zeitraum (etwa 4 Wochen)

2. Auswertung der gewonnen Daten und Beobachtungen... vielleicht zeigt sich hier schon, ob es einen Zusammenhang gibt von Situationen und Verhalten. Wenn ja wäre die nächste Frage für Euch, warum verhält er sich in diesen Situationen so wie er sich verhält? Welchen Sinn macht dieses Verhalten? Welches Ziel erreicht er damit?

3. Elterngespräch!!! Eure Probleme mit dem Kind beschreiben, Eltern fragen ob sie dieses oder ähnliches Verhalten auch von zu Hause kennen, wie sie darauf reagieren etc. .

4. Wenn Ihr über diesen Weg nicht vorwärtskommt, schaltet die Frühberatung oder Erziehungsberatung ein, evtl könnt Ihr auch Hilfe bei der fachberatung erhalten oder ihr engagiert einen Heilpädagogen als freien Mitarbeiter...

Ich schließe mich den Vorrednern an: Hände weg von Ferndiagnosen, möchte Euch aber dezidiert Mut dazu machen, Euch die Situationen und das verbundene Verhalten wie oben beschrieben mal genau anzuschauen, über diesen Weg kann man viel erreichen...

LG
Alex
 
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