Zustände im KiGa normal/üblich?

    Diskutiere Zustände im KiGa normal/üblich? im Elternarbeit Forum im Bereich Hilfe, Rat und Austausch - für die Praxis; Hallo, ich möchte einfach mal paar Punkte aufschreiben, die mir gerade einfallen, was mir in unserem KiGa nicht gefällt, und bitte andere Eltern, mir...
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KuchenLuma
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Zustände im KiGa normal/üblich? Beitrag #1
Hallo,
ich möchte einfach mal paar Punkte aufschreiben, die mir gerade einfallen, was mir in unserem KiGa nicht gefällt, und bitte andere Eltern, mir zu sagen, wie es in anderen Kindergärten ist. Ich möchte wissen, ob ich zu viel erwarte oder ob man sich mit diesen Dingen nicht zufrieden geben sollte.

- Kinder bekommen mittags nur 2x den Teller gefüllt. Es ist noch genug Essen da, das zurück geht oder das sich die Erzieherin mitnimmt.

- Kinder dürfen zum Mittagessen nur 2 (nicht ganz gefüllte) Tassen Tee trinken. Ausnahme: die "Großen" (5, 6 Jahre) und die, die nach dem Mittagessen abgeholt werden.

- Bei den Waschbecken steht keine Seife zur Selbstbedienung für die Kinder zur Verfügung. Sie befindet sich weiter oben, es muß immer ein Erwachsener darum gebeten werden, sie im Einzelfall herunterzugeben.

- Wenn der Inhalt der Zahnpastatube dem Ende zu geht heißt es: "So, heute putzen wir ohne Zahncreme." (Nach 2-3 Tagen, an denen gar keine Zahncreme mehr da stand, brachte ich mal eine Tube mit.)

- Am WC, das genutzt wird, wenn die Kinder im Garten sind, war mehrere Tage das Toilettenpapier alle, ich brachte dann mal eine neue Rolle von zu Hause mit.

- Ein beschi... Schlüpfer eines Kindes liegt offen in der Garderobe auf den Schuhen des Kindes, neben den Schuhen der anderen Kinder, während sich die Kinder selbst umziehen, um in den Garten oder nach Hause zu gehen.

- Essensreste von den Tellern der Kinder (auch Teebeutel) werden in die Toilette entsorgt.

- Restmüll, insbesondere Windeln, wird in einem offenen Müllbeutel im Raum der Erzieherinnentoilette gesammelt. Der auch dort befindliche Mülleimer sei zu verdreckt, als daß man ihn nutzen möchte, heißt es.

- Im Gartengelände wird unter den Sträuchern eine tote Katze gefunden. Zur Entsorgung wird sie auf den dem Kindergarten gegenüberliegenden Fußweg gelegt.

- An heißen Sommertagen gibt es nachmittags im Garten oft keine Getränke (Tee). Begründung der Erzieherin: "Ich habe mit den vielen kleinen Kindern zu tun und kann nicht noch Getränke runtertragen".

- Als Krankheitsvertretung ist (ausnahmsweise, an einem Tag) bis mittags gegen 11 Uhr nur eine Praktikantin anwesend, die seit knapp zwei Monaten jeweils einen Tag pro Woche im KiGa hospitierte (hauswirtschaftliches Praktikum).

Soviel erstmal von mir. Gibt es das in anderen KiGärten auch?

Viele Grüße von KuchenLuma
 
H
Habine
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Zustände im KiGa normal/üblich? Beitrag #2
also ich kenn das nur mit dem essen einpacken, aber was noch am schönesten ist finde ich die gehäuchelte freundlichkeit in dem kiga wo ich das vp gemacht hatte.

Da sind gewisse kinder die buhmänner der gruppe und wenn die eltern da sind sind es die liebsten kinder (ansicht gruppenleitung)

Auf ASD usw. wird mit Spott reagiert und näher kümmern? NEEEE soviel zeit bleibt doch nicht
 
A
Anonymous
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Zustände im KiGa normal/üblich? Beitrag #3
Naja...

Hallo,

ich werde mal versuchen, systematisch durchzugehen, was du beschreibst:

# das Essen - Wer zahlt bestimmt. Wenn die Eltern das Essen bezahlen, dürfen die Kinder sich satt essen (und manchmal sogar überfr... wenn es so gut schmeckt). Die ErzieherInnen sind nicht berechtigt, Reste des Essens für privater Nutzung einfach mitzunehmen, es sei denn, sie bezahlen ein entsprechenden Vergütung. Wenn die ErzieherInnen mit essen, müssen si, alleine schon steuerrechtlich, einen Eigenbeitrag zahlen, sonst ist es ein Geldwertenvorteil, welche zu versteuern ist.

# Essensreste sollen über eine entsprechende Tonne entsorgt werden, die Entsorgung über die Toilette ist nach der Gemeindesatzung der meiste deutschen Gemeinde einfach rechtswidrig. Dieser Praxis lockt Ratten über die Kanalisation zur Quelle, sprich die Toiletten wo entsorgt wird, ein erhbelichen Gefahr für die Gesundheit

# Kleinkinder müssen am Tag, und zwar über den tag verteilt, mindestens 1,5 Liter flüssigkeit zu sich nehmen, bei höhere Temperaturen nch mehr. Wer die Kinder daran hindert zu trinken, ausser, trinken würde das Kind in dem Augenblick gefährden, könnte u.U. der Mißhandlung beschuldigt werden.

# Die Seifengeschichte ist ansichtssache. Eigentlich dürfen (laut hygienevorschrifte) in öffentliche Einrichtungen keine feste Seifen verwendet werden. Diese werden nämlich sehr schnell zu Brutstätte für verschiedenste Keime, u.a. ecolli. Deswegen sind Flüssigseife und Papierhandtücher vorgeschrieben. Alles andere, auch die nette Stoffhandtücher, die die Eltern waschen müssen...) verstoßen gegen Hygienevorschriften)

# Inzwischen wird der Sinn von Zähneputzen im Kindergarten mancherorts in Frage gestellt, besonders wenn die Zahnbürsten offen in en Waschraum herumstehen, u.U. auch mal getauscht werden usw. Wenn aber Zähneputzen auf dem Kigaprogramm steht, dann bitte entsprechend den Empfehlungen der Zahnärzte. Wenn der Zahnpasta aus Elternbeiträge finanziert wird und diese Beiträge nicht reichen, muss geklärt werden warum, ggf erhöht werden

# Fehlendes toilettenpapier und andere beschriebene Vorgänge sind einfach unzulässig

# Die Katze ist nicht nur unsachgemäß entsorgt, es liegt sogar eine absichtliche Beschmutzung öffentlicher Raum vor, kann teuer werden, wenn die Stadt da was bemerkt...

# Krankheitsvertretung ist immer so eine Sache. Wenn morgensfrüh die Kigaleitung unerwartet mehrere KRankmeldungen auf den Tisch bekommt, und sie den nrmalen betireb zunächst nur aufrecht erhalten kann, wenn ein Praktikantin die betreeung übernimmt, ist das ein Notstand, der sich durchaus rechtfertigen läßt. Es muss aber schnellst möglich eine den Vorschriften über Betreuung entsprechende Besatzung organisiert werden. Bei der heutigen Arbeitslosigkeit muss u.U. über das Arbeitsamt mit sofortige Wirkung einen Ersatzkraft organisiert werden. Manche Einrichtungen bzw. Träger nehmen es damit nicht so genau, zulässig ist es als dauerzustand jedch nicht.

Alles zusammen wird es dringend Zeit für die Elternvertreter zunächst bei der Leitung offiziell gegen diese Vorgehensweise zu protestieren und Abhilfe zu verlangen, wenn das nicht funktiniert, muss offizieller Protest beim Träger eingelegt werden. Eventuell muss auch die Aufsicht informiert werden.

Olav
 
K
KuchenLuma
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Zustände im KiGa normal/üblich? Beitrag #4
Hallo Olav,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

Noch ein paar Erläuterungen, wo meine Darstellung nicht umfangreich genug war:

- Seife: Was da bei uns im Waschraum in ca. 1,50 m Höhe zum Abruf bereitsteht, ist 1 Seifenspender mit endlos verdünnter Flüssigseife. Bevor eine Mutter die Erzieherin auf das Fehlen von Seife ansprach, stand der Seifenspender monatelang im Raum der Erzieherinnentoilette.

- Handtücher: Stoffhandtücher für jedes Kind am extra Haken, werden von einer Wäscherei gereinigt. Es kam aber schon einmal vor, daß eine Mutter die KiGa-Handtüchr mit nach Hause nahm zum Waschen, weil von seiten des KiGa der Wäschereitermin verpaßt wurde und die Handtücher entsprechend länger genutzt wurden - und sicher entsprechend aussahen.

- Zahnbürsten und Becher: Werden durch die Kinder oft vertauscht. Wo sie hingehören kann dann auch die Erzieherin nur schwer nachvollziehen. Eine Mutter wies darauf hin, da es hieß: "Wir kriegen das in den Griff."

- Die Krankheitsvertretung durch die Praktikantin wurde m.E. so geplant (sicher in Ermangelung anderer Vertretung). Am Donnerstag, als die Leiterin/Erzieherin krank wurde, organisierte sie ihre Vertretung für eine Woche. Heute, am Dienstag, war eben morgens die Praktikantin dran. Es handelt sich um einen kleinen KiGa mit nur einer Gruppe (ca. 20 Kinder). Die Praktikantin war praktisch auf sich gestellt. Eine Mutter rief an, um das Mittagessen für den heutigen Tag für ihre Kinder abzubestellen, da hieß es: "Ich kenne mich damit nicht aus, erst um 11 Uhr kommt jemand." Zum Glück ist (vermutlich) sonst nicht Außergewöhnliches passiert. Die Praktikantin ist ca. 17-20 Jahre alt.

- Elternvertreter: Bis Mitte 2003 gab es für zwei Jahre einen Elternbeirat. Aufgrund vieler Schwierigkeiten und scheinbar nicht lösbarer Probleme meldeten in 2003 viele Eltern ihre Kinder ab, damit verschwand auch der Elternbeirat. Ich war auch im Elternbeirat, bin im KiGa geblieben, weil ich die Flinte nicht ins Korn werfen wollte. Nun melde ich zum 31.10.2004 (nach 4 Jahren) mein Kind auch ab. Es soll noch ein Jahr in einem anderen KiGa was lernen/erleben/die Vorschulzeit genießen. Der Ärger über den jetzigen (alten) KiGa bleibt und ich denke an die anderen Eltern+Kinder, die jetzt in diesen Zuständen verbleiben.

Wenn Du, Olav, und andere auch der Meinung sind, daß so etwas nicht normal sein kann, fühle ich mich in meiner Entscheidung, den KiGa zu wechseln, bestätigt.

Leider sind die Erzieherinnen betriebsblind oder was auch immer. Auf Mißstände wurde oft hingewiesen, es war immer alles kein Problem, wir kriegen das hin, warten wir mal ab, alles easy, das wird schon: "Wenn erst Fr. X als Elternzeitvertretung kommt" ... "Wenn erst die Vertretungszeit durch Fr. X vorbei ist und Fr. Y aus der Elternzeit wiederkommt" ... "Wenn dann die Kleinsten bißchen größer sind" ... "Wenn erst die Schulanfänger raus sind" ... "Wenn wir erst das neue Konzept haben" ...

Für die KiGa-Kinder nehmen diese "Übergangszeiten" (von wenigen Jahren) einen ganzen Lebensabschnitt ein, in dem sie etwas verpassen!

Das wollte ich alles mal hier gesagt haben.

Viele Grüße von KuchenLuma
 
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erzieher78
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Zustände im KiGa normal/üblich? Beitrag #5
Schönen guten abend...

...ja, so sind sie die gut ausgebildeten deutschen Fachkräfte in qualitativ hochwertig arbeitenden Kindertagesstätten... mich würden ja noch ein paar Takte zur Arbeit mit den Kindern interessieren, wenn die auf dem Gleichen Niveau sind dann nix wie weg da...

Leider gibt es solche Kindergärten aber okay ist das nicht. Zu dem was Olav gesagt hat gibt es eigentlich nix mehr zu ergänzen...

LG
Alex
 
C
C@t
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Zustände im KiGa normal/üblich? Beitrag #6
Hi

*boah* da muss ich erst mal tief durchatmen!! :nono: :(
Das kann doch nicht sein! Sorry da reg ich mich grad brutal auf! :mad:
das ist echt heftig, wo haben die ihre Ausbildung gemacht? Gibts ja eigentlich (sorry dass ichs so sagen muss) keine "Normale" Erzieherin, Leiterin, ect. Ich meine die müssen doch alle zusammen an einem strang ziehen, na sowas nenne ich ja mal "teamarbeit" da sind die sich ja wirklich einig wie das laufen muss...

Was sagen denn die anderen Eltern dazu??
Habt ihr die Erzieherinnen schon mal angesprochen? wieviele Gruppen hat der Kiga??

LG
 
A
Anonymous
Gast
Zustände im KiGa normal/üblich? Beitrag #7
Verzeichnetes Bild

Hallo,

natürlich sind die Zustände in dieser Einrichtung absolut unter jedem Niveau und stellt sich für mich die Frage, in wiefern die Aufsichtsbehörde hier eingeschaltet werden muss.

Allerdings, und das sei gertade hier noch einmal deutlich gesagt, diese Einrichtung ist nicht repräsentativ für "Den Deutschen Kindergarten". In gegenteil. Auch wenn ich an viele Stellen kritik äußere am Funktionieren und Handeln innerhalb der Einrichtung, Situationen wie hier beschrieben bin ich noch nie begegnet.

Olav
 
M
muck
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Zustände im KiGa normal/üblich? Beitrag #8
Hallo,

also da bleibt einem wirklich die Spucke weg.
Vorallem,weil diese Dinge so gehäuft auftreten.
Das kann man nicht so einfach hinnehmen.
Mich würde interessieren,welchen Träger die Einrichtung hat,und ob schon versucht wurde,diesen auf die Situation aufmerksam zu machen.
Ich habe durch meine Arbeit als Springkraft schon viele Einrichtungen gesehen(und nicht überall ist alles in bester Ordnung) aber so etwas......

muck
 
K
KuchenLuma
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Zustände im KiGa normal/üblich? Beitrag #9
Träger des KiGa ist eine Ev.-luth. Kirchgemeinde. Den KiGa gibt es seit 11 Jahren. Er ist für ca. 27 Kinder zugelassen und besteht z.Z. aus einer Gruppe mit ca. 20 Kindern. Davon haben weniger als die Hälfte einen Bezug zur Kirche, zur örtlichen Gemeinde noch weniger.

Es gab immer schon mal Phasen, wo man dachte, es passiert nichts, es geht nichts vorwärts. Aber in letzter Zeit (vielleicht weil die Tätigkeit der Elternzeitvertretungserzieherin dem Ende zu geht) fällt mir mindestens jede Woche was auf, wo ich mich frage: War das schon immer so? Warum haben wir bisher nichts davon gemerkt?

Die Zusammenarbeit zwischen KiGa-Leitung, Träger und Eltern (bis vor 1 Jahr: Elternbeirat) ist nicht so erquickend. Auf der einen Seite sollen die Eltern Vorschläge machen, Ideen haben, sich einbringen, aber es wird von Seiten des KiGa nicht so richtig angenommen. Es gibt große Worte, tolle Projekte. Wenn den Worten aber keine Taten folgen und die Mitarbeit nicht eingefordert wird, vergeht den Eltern die Lust, Vorschläge zu machen und sich einzubringen. Sie erleben: Es passiert ja doch nichts. Dieser Stillstand und das Im-Sande-verlaufen führt dann zur Abmeldung, vorher vielleicht noch ein Gespräch mit der Leiterin oder eine Nachfrage zum Elternabend. Aber weil sich letztlich die Situation doch nicht bessert, sagt man sich: Ich bin nicht für den KiGa verantwortlich, ich muß arbeiten gehen oder habe anderweitig Verantwortung und kann mich hier nicht aufreiben, was am Ende doch nichts bringt. So geht es den Eltern, die sich darüber Gedanken machen. Wer nur sein Kind abgibt und abholt, nicht nach links und rechts schaut, findet alles soweit i.O.

Es hängt ja auch der Arbeitsplatz der Erzieherinnen (oder zumindest ihre Stundenzahl) davon ab, wie gut der KiGa läuft und ob er ausgelastet ist. Das wäre doch m.E. eine wichtige Motivation, nach den Ursachen der Abmeldungen zu forschen. Aber es heißt: Bisher haben wir immer wieder neue Kinder bekommen, es wird schon. Alles wird gut, heile Welt der Kirche (nach außen hin).

Wenn ich mit Dingen im KiGa unzufrieden bin, fehlt mir leider auch der Vergleich, was woanders üblich ist. Deshalb kann ich nur meine subjektive Unzufriedenheit feststellen und mir selbst die Antwort geben: Man kann es nicht jedem einzelnen recht machen, es ist eben so wie es ist. Wem es nicht paßt, der muß gehen. Wer bin ich denn, daß ich mir anmaße, im KiGa für Recht und Ordnung zu sorgen? Vielleicht wird es auch ganz gerne gesehen, daß ich gehe: Eine kritische Stimme weniger.

Soviel für heute von der KuchenLuma
 
A
Anonymous
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Zustände im KiGa normal/üblich? Beitrag #10
hallo kuchenluma
deine und die entscheidung der anderen kann ich nachvollziehen. ich hätte mich wahrscheinlich ähnlich entschieden.
schade, dass eure anregungen und die kritik scheinbar nicht mal im ansatz veränderungen bewirkt haben. eine nur 20 (!) köpfige gruppe - welche möglichkeiten. :(
mich würde interessieren, warum die kolleginnen so "dicht" gemacht haben, dass sogar nicht mal mehr auf rahmenbestimmungen wie hygienevorschrifen geachtet wird. fühlt sich keiner mehr verantwortlich oder sind sie schlichtweg überfordert, sind sie "auf"?
was sagt denn die heimaufsicht, wenn sie solche zusände vorfindet - oder wird im kontrollfall vorher alles auf "vordermann" gebracht?

bevor du gehst würde würde ich mir wünschen, dass du der leitung und dem träger der einrichtung deine enttäuschung schriftlich mitteilst - dein letztes posting macht sehr deutlich, wie du dich fühlst.
die verantwortlichen müssten sachlich aufgezeigt bekommen woran sie arbeiten müssen um wieder eine, für alle zufriedenstellende, situation herzustellen.
wenn alle resignieren und nur gehen, ist das zwar ein deutliches zeichen nur ändert sich wohl weiterhin nix. mir tun dann jetzt schon die zukünftigen kinder ahnungsloser eltern leid.

zustände wie du sie aufzeigst sind nicht die norm! aber das es scheinbar so schlimm dort ist zeigt auf, dass vieles zu lange schleifen gelassen wurde (aus unkenntnis? aus unlust? mangelnder kritikfähigkeit? mangelnder kompetenz? anhäufung von mißverständnissen? .......:kA: )
würde mich interessieren, was die kolleginnen vor ort dazu zu sagen hätten.
 
M
Muckelchen
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Zustände im KiGa normal/üblich? Beitrag #11
hallo !

Ohje ohje ..... das sind Zustände....
!

1. Thema Mittagessen : die Eltern zahlen das Essen, und die Kinder haben das recht, so viel zu essen wie sie möchten ... Wenn dann noch was über bleibt sieht es anders aus, wobei man bei uns davon NICHTS mitnehmen DARF

2. Trinken : die Kids trinken zum Essen soviel sie wollen .... wobei man auch erst mal schaut, daß es etwas ausgewogen ist

3. Am Waschbecken direkt ist bei uns auch keine Seife , allerdings hängt ein Seifenspender in Kinderhöhe an der Wand (Seifenstücke dürfen nicht hingelegt werden). Auch die Handtücher MÜSSEN bei uns Papierhandtücher aus dem Spender sein und keine Einzelhandtücher (laut Gesundheitsvorschriften) - aber die Papierhandtücher sind auch vorhanden.
Fehlendes Toilettenpapier sollte natürlich SOFORT aufgefüllt werden !

4. Zahncreme : Wichtiges Utensil und MUSS in meinen Augen einfach vorhanden sein, wobei dafür das Personal und NICHT die Eltern zu sorgen hat ! !

5. Schlüpfer .... Na... das ist ja auch nicht grade supertoll und gesundheitsgefährdend. Wenn man keine Möglichkeit zum waschen hat, dann sollte man die Sachen wenigstens verpacken daß keiner was davon mitbekommt....

6. Essensreste ... na in das WC gehörn die ja nich ....

7. die Windeln .... Dann müßte man den Eimer mal säubern !! untragbar sowas.. Himmel ! *händeübermkopfzusammenschlag*

8. die Katze - das schlimmste Überhaupt !!!!!!!!!!! Da muß man eigentlich die Tierkörperbeseitigung anrufen oder sich beim Träger rückversichern was man tun muß / soll ......

9. Tee .... na- so viel Zeit bleibt immer, zumal es unglaublich wichtig ist, das Kinder trinken können ! Sie MÜSSEN sogar !!

10. die Praktikantin ....
Hm... da bin ich anderer Meinung als Olav ... du schreibst ja, daß diese Praktikantin lediglich an einem Tag in der Woche im Kindergarten ist. Abgesehen davon dürfen Praktikantinnen / Praktikanten die Gruppe nicht allein führen (abgesehen davon im Anerkennungsjahr was diese wohl nicht ist) und dann auch nur, wenn eine zweite Kraft im Haus ist.
Ich würde eine Praktikantin die so selten da ist nicht mit der Gruppe alleine lassen und eher versuchen eine Vertretung zu organisieren (was im Normalfall auch irgendwie machbar ist - zumindest bei uns .... ich selbst bin schon oft eingesprungen und hab das letzte Mal auch geschimpft weil ich gleich 2 Gruppen (Kindergarten /Hortkinder UND Krippenkinder (2 Räume) zu betreuen hatte. Nun bin ich eine Person - das haut ja nich hin und in dem anderen Raum waren ausschließlich Praktikanten / innen von denen 2 auch nur ihr Arbeitsziel darin sahen am Tisch zu sitzen und zu zu sehn ... ich hatte kein gutes Gefühl und fand es hektisch - immer in der Tür stehend und hab nur gehofft, daß keiner die Windel voll macht, daß ich nicht die Aufsicht über die eine Gruppe komplett sein lassen muß zum Windel wechsel))....

Abgesehen davon macht diese Praktikantin ein hauswirtschaftliches Praktikum was ja nicht sonderlich viel mit Vorpraktikum oder Begleitpraktikum im Kiga Bereich zu tun hat....

Die Geschichte mit den Zahnbürsten .... da hilft nur daß die namen drauf geschrieben werden - auf Bürste (also natürlich den Stil *gg*) und den Becher.


Klar - immer kann was schief gehen und Unfälle können auch bei erfahrenen Erzieherinnen passieren - aber wer ist dran wenn die Praktikantin da Mist baut bzw. dann was passiert ?! Was ist das für eine Leitung ... ohweia. ...

Ich weiß nicht... als Elternteil würde ICH wohl an den Träger herantreten ..... (auch wenn das vermutlich / möglicherweise Konsequenzen hätte). Aber der Zustand ist sowas von untragbar .....
Ich bin einfach bloß entsetzt.

LG Muckelchen
 
A
Anonymous
Gast
Zustände im KiGa normal/üblich? Beitrag #12
@ Muckelchen

Hallo,

die Aussage mit der PRaktikantin habe ich ganz bewußt auf eine Ausnahme im Notfall beschränkt. Wenn morgend um 7:30 die erste Kinder kommen und die Leitung eine Reihe von KRankmeldungen bekommt, kann sie die Kinder schlecht heimschicken. Wenn dann die Praktikantin vorübergehend die Gruppe beaufischtigt, ist das zulässig, da höhere Gewalt. Nicht jeder der Dienstfrei hat kann und wird alles stehen und liegen lassen, wenn die Cheffin anruft, dass sie sofort Personal braucht. Will man das erreichen, müssen (zahlungspflichtige) Rufbereitschaften eingerichtet werden und auch dort gilt, eine Vorlasufzeit von ca. 2 Stunden bis zur Arbeitsaufnahme sollte gewährt werden.


OLav
 
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